Produktinformation
|
Moviemans Kommentar zur DVD: Das im Originalformat von 2,35:1 vorliegende Bild überzeugt durch natürliche, aber intensive Farben. Rauschen ist erkennbar, zeichnet sich aber vor allem vor homogenen Flächen wie dem Himmel ab. Die Kompression ist größtenteils gut. Teils fällt etwas Treppchenbildung auf (00:40:23). Die Schärfe ist bei Nahaufnahmen top, aber auch wenn das Bild weiter aufgezogen wird, ist sie noch ansprechend ausgefallen (Blätter am Boden bei 00:13:07). Der Ton liegt in DD 5.1 und DTS vor. Beide Tonspuren sind in etwa gleichwertig. Die gutturalen Grunzlaute sind gut zu verstehen und Umgebungsgeräusche sorgen für eine lebendige Atmosphäre. Das Bonusmaterial ist sehr wertig ausgefallen. Das Making Of ist zwar schon aus der Entstehungszeit des Films, gibt aber gute Einblicke in die Entwicklung des Make-ups und der Arbeit mit dem Verhaltensforscher Desmond Morris. Das Interview mit Jean-Jacques Annaud ist neu, wobei er sich an vieles erinnert, so etwa, wie er mit den Schauspielern die Gesten erarbeitet hat. Dazu gibt es noch einen Audiokommentar und den Trailer. --movieman.de
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
80 000 Jahre vor unserer Zeit.....,
Von
Rezension bezieht sich auf: Am Anfang war das Feuer [2 DVDs] (DVD)
Wahrscheinlich lernten die Menschen das Feuer schon vor ca. 500 000 Jahren näher kennen und zu nutzen, als z.B. ein Blitz in einen Baum fuhr und der Baum zu brennen begann. Feuer spendet Wärme & Licht und hält wilde Tiere fern. Vom lecker Kotelett und Geräuchertem ganz zu schweigen. Es vergingen aber viele Jahrtausende, bis der Mensch lernte selbst Feuer herzustellen. Hier beginnt Jean-Jacques Annaud zu erzählen.80 000 Jahre vor unsrer Zeit, Amoukar, ein Neandertaler, hockt neben dem stattlichen Feuer und knabbert an Resten vom Abendessen. Seine Aufgabe ist groß. Während die Angehörigen seines Stammes der Ulam des nächtens unter einem Felsüberhang schlafen, bewacht er gewissenhaft das Feuer. Ein plötzlicher brutaler Überfall einer feindlichen Horde Homo erectus bringt Blut und Chaos. Während die Überlebenden des Ulam-Clans fliehen, passiert der Super-Gau: Die wohl verpackt mitgeführte Glut des Feuers erlischt! Amoukar bleibt nicht anders übrig, als die kleine Gruppe inmitten der klammen und unwirtlichen Natur zurückzulassen und sich auf die Suche nach Feuer zu machen. Die beiden Jäger Naoh und Gaw begleiten ihn. Die urzeitige Welt in seiner ganzen Pracht und gandenlosen Wildheit erwartet sie. Unterwegs retten sie die junge Ika aus den Fängen von Kannibalen. Sie ist eine Tochter des Ivaka-Stammes der fortschrittlichen Homo sapiens. Sie hat nicht nur ein wahnsinnig aufregendes Make-up, sie hütet auch ein wertvolles Geheimnis. Hier findet man doch recht animalische Umgangsformen (für ein Period-Drama doch ziemlich heftig), sie sind jedoch in der prähistorischen Welt und ihren Gesetzen geschuldet. Ika, nackt, fern ihre eigenen Sippe und darum auf Unterstützung angewiesen, schließt sich dem Neandertaler-Trio an, die sie zähneknirschend mitschleppen aber als Mauerblümchen sitzenlassen. Später wird sie beiläufig vergewaltigt. Political Correctness- ein Fremdwort damals. Ebenso Privatsphäre. Die Clanmitglieder kommunizieren ausschließlich mit Grunzlauten, hier und da kann man schon mal eine Silbenkette erahnen. Erst dies vermittelt aber auch das richtige prähistorische Kolorit und ist einfach auch ein klein wenig glaubwürdiger, als wenn die Frühmenschen plötzlich gediegen Französisch sprächen. Immer wieder ist es aber auch zum Kringeln , wenn ein wild kreischender Ron Perlman (Amoukar), enthemmt herum springt oder seinen Freund mit äffischem Gesichtsausdruck von Parasiten befreit. Auch die Gruppe lernt den Slapstick kennen, denn als in trauter Runde eine Situation zu kippen droht, zeigt der Film, dass auch eine andere grundlegende Entwicklungen der Menschwerdung, hier ihren Anfang nahm: Das Lachen können über sich selbst, die Komik in der Situation wahrzunehmen und Aggressionen und Frust einfach wegzugackern. Auch dass die Missionarsstellung keinesfalls von den prüden Missionaren erfunden wurde, kann man hier anschaulich beobachten. ;-) (Während der KUSS erst seit 3000 Jahren zum menschlichen Repertoire gehört.) Jedenfalls findet Ika bald ihren standesgemäßen Platz in der Gesellschaft. Übrigens hat Anthony Burgess, Linguist und Autor von Clockwork Orange, die hier verwendete Lautsprache auf wissenschaftlichen Grundlagen entwickelt. Er hat ja auch schon in Clockwork Orange das "Nadsat", eine Art Jugendslang erfunden. Im Booklet gib es eine kleines Vokabelheftchen zum Urzeit-Slang. Ebenso ist aufwändig versucht worden, sich in Mimik und Gestik möglichst den damaligen Menschen anzunähern. Emmerich hat wohl diesen Film als die Inspiration für sein 10.000 BC Film genannt. Er ließ aber seine Frühmenschen perfekt Englisch sprechen, alle hatten piekfeine Dreadlocks vom Starfriseur und blitzende Porzellankronen auf den Beißerchen. Lächerlich. Fazit: Der Urzeit Abenteuerfilm mit Doku-Charakter, erzählt nicht nur vom Entstehen der ersten und vielleicht wichtigsten Technologie des Menschen, dem Feuermachen, sondern auch von der zarten Herausbildung der vielleicht wichtigsten menschlichen Eigenschaften: Liebe und Humor. Das Ganze in brillanten Bildern, wunderschönen urzeitigen Landschaftsbildern aus Kenia, mit fundierten steinzeitlichen Hintergründen und dazu sogar noch relativ spannend. Edle Kostüme. ;-) Und ganz ohne verständliche Worte. Einzig in seiner Art. Regie: Jean-Jacques Annaud ( Der Name der Rose, Der Bär, Der Liebhaber, Sieben Jahre in Tibet) Originaltitel: La Guerre Du Feu Frankreich/Kanada/USA 1981 Laufzeit: 100 Minuten Amoukar - Ron Perlman (Alien, Hellboy) Naoh - Everett McGill Gaw - Nicholas Kadi Ika - Rae Dawn Chong Der Film ist leider erst ab 16, bestimmt wäre er auch gerade für jünger Zuschauer interessant. Da aber Sex- und vor allem heftige Gewaltszenen gezeigt werden, ist er vielleicht wirklich erst ab dieser Altersgruppe zu empfehlen. Die waren halt nicht grad zimperlich damals. Der Film liegt im Format 2,35:1 vor, welches der Original Kinofassung entspricht. Das Bild wirkt auf mich für das Alter recht gut. Die zwei DVDs sind im Digipack zum Ausklappen mit schönen Filmbildern und dann im neu gestalteten Pappschuber, wie hier abgebildet. Ein Booklet über die Sprache der Ulam. DVD1 liefert den Film mit Originalgrunzlauten ohne Untertitel (die man auch nicht braucht). Schön ist, dass falls man Untertitel wählt, die Untertitel des Audiokommentars von Jean-Jacques Annaud eingeblendet werden, die man dann während des Filmes mitlesen kann. So erfährt man interessante Details zum Dreh und nette Anekdoten oder auch Erklärungen, ohne dass in den Film reingelabert wird. DVD2 hat Bonusmaterial: der Trailer, ein 25miütiges Making Of (französisch mit deutschen UTs), ein 35minütiges Interview mit Jean-Jacques Annaud (französisch mit deutschen UTs,) drei versch. Trailer als Progammtipps. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Am Anfang war das Feuer,
Von
Rezension bezieht sich auf: Am Anfang war das Feuer [2 DVDs] (DVD)
Der Film zeigt unuebertrefflich und authentisch wie es haette sein koennen. Der urzeitliche Mensch, der Mensch im Umbruch. Koerperlich eigentlich zu schwach fuer die feindseelige Umwelt, aber intelligent und eben anpassungs- und lernfaehig. Man, was haben wir Menschen schon alles durchgemacht. Unsere genetische Herkunft sollte uns stark gemacht haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einzigartig in diesem Genre,
Rezension bezieht sich auf: Am Anfang war das Feuer [2 DVDs] (DVD)
Zu "Am Anfang war das Feuer" muss man eigentlich nicht viele Worte verlieren. Den meisten dürfte der ursprünglich 1981 veröffentliche Steinzeitklassiker aus der Schulzeit bekannt sein. Das jedenfalls bekomme ich im Zusammenhang mit der Erwähnung dieses Films immer wieder zu hören: "Den haben wir in der Schule im Geschichtsunterricht geguckt".Am 26.11.2009 erschien dieser Film nun in einer neu aufbereiteten und ungekürzten Fassung auf DVD und Blu-ray. Das Ganze in einem äußerst schönen Artwork, verpackt in einem Digipack (DVD Version), welches zwei DVDs enthält. Unter den Extras befindet sich der Originaltrailer, ein Making Of, ein Interview sowie ein Audiokommentar mit dem Regisseur Jean-Jacques Annaud. Jean Jacques Arnaud, der auch für Filme wie "Sieben Jahre in Tibet" und "Der Name der Rose" verantwortlich war, bekam für "Am Anfang war das Feuer" einen César für die beste Regie, sowie einen für den besten Film. Auch einen Oscar gab es damals für das beste Make-Up. Es wurde eine eigene Sprache aus 100 Lauten geschaffen die, für die es auch ein Wörterbuch gibt, das in dem Digipack auch enhalten ist. Grandios! Inhalt: "Am Anfang war das Feuer" spielt vor ungefähr 80.000 Jahren und der Zuschauer wird in eine Zeit versetzt, als der Mensch gerade angefangen hat, sich auf zwei Beinen fortzubewegen. Man wusste zwar wie man mit Feuer umgeht, aber die Fertigkeit ein Feuer selbst zu entfachen, hatte man nicht. Zumindest gilt das für den Stamm der Ulam, die das Feuer daher bei Tag und Nacht bewachen. Dies geschiet in erster Linie durch Amoukar (Ron Perlman). Die Ulam werden eines Tages vertrieben und bei dieser Auseinandersetzung erlischt das Feuer. Mit den beiden Stammesmitgliedern Naoh (Everett McGill) und Gaw (Nicholas Kadi) begibt sich Amoukar auf die Suche nach neuem Feuer. Sie sind diversen Gefahren ausgesetzt, werden von Mammuts, Säbelzahntigern und Kannibalen angegriffen und können sich aber gegen ihre Gegner behaupten. Dabei befreien sie die junge Frau Ika (Rae Dawn Chong), die anfangs, ja man könnte sagen, wie Dreck behandelt und von Naoh sogar vergewaltigt wird. Ika gehört dem Stamm der Ivaka an und hat die Gabe bzw. das Wissen wie man Feuer entfacht und so entwickelt sich im Laufe des Films eine tiefere Bindung zwischen den beiden. Fazit: Jean Jacques Annaud hat mit "Am Anfang war das Feuer" einen äußerst spannenden Urzeitfilm geschaffen, der bis heute mehr oder weniger der Einzige seiner Art ist. Der ganze Film, die Schauspieler inbegriffen, kommen durch und durch authentisch rüber, was sicherlich auch darauf zurückzuführen ist, dass nicht nur die "Sprache", sondern auch die Art der Bewegung und das Verhalten bis ins kleinste Detail einstudiert wurden. "Am Anfang war das Feuer" zeigt nicht nur wie der Mensch es geschafft Herr über das Feuer zu werden. Viel interessanter ist, dass Jean Jacques Annaud hier in eindruckvoller Weise beschreibt, wie sich der Mensch zu einem sozialen Wesen entwickelt, erste Laute zu so etwas wie Sprache formt und anfängt Liebe zu empfinden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Kundendiskussionen durchsuchen
|
|
|
|