Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
lückenlose begründung für ein naturwissensch. weltbild, 9. Februar 2002
"Denn angesichts des Standes unserer heutigen Naturerkenntnis, ist es an der Zeit, daß wir aufhören uns gegen die Einsicht zu sperren, daß die kreativen Potenzen, die Phantasie und die Lernfähigkeit der Natur unsere eigenen Fähigkeiten (die nur ein schwacher Abglanz sind) in unvorstellbarem Maße übersteigen"......einer der Kersätze, wenn nicht sogar DER Kernsatz , in von Ditfurths Buch. Er erzählt die Geschichte dieser Welt, in der wir uns befinden, angefangen beim Urknall bis hin zu unsrem Geist, begründet gut verständlich und zieht einen lückenlosen roten Faden durch das Geschehen bis heute. Ein Buch, daß dem Menschen ziegt, wo er wirklich steht, was er wirklich ist. Ein Buch gegen den - von ihm immer wieder erwähnten - "Mittelpunktwahn" des Menschen, der -da bin ich mir sicher- die Menschheit in nicht allzu langer Zeit an den Abgrund ihrer Existenz führen wird. Das Buch zeigt für jeden, der einer logischen Argumentation folgen kann auf, daß die Natur als solche längst nicht den Stand in der Gesellschaft hat, der ihr zustehen würde, nämlich der Erste. Nach der Lektüre wird mehr als deutlich, daß alles andere an Wissenschaft auf den Gegebenheiten der Natur aufbaut. Ein Buch, daß jeder gelesen haben sollte...nein...verinnerlicht haben sollte. Denn Hoimar von Ditfurth drängt diese (seine) Meinung dem Leser nicht auf, sie erschließt sich dem Leser, ohne daß er sie explizit erwähnt, von selber. Wer dieses Buch undogmatisch und unverbohrt ließt, es versteht, der wird Erkennen, was wirklich wichtig ist und was uns nur wichtig vorkommt. Ein Buch das aufklärt. Denn das paradoxe ist , daß obwohl wir heute mehr über das was um uns rum passiert wissen , als je zuvor, handeln wir immer konträrer,immer "dümmer". Die Intention dieses Werks gehört in JEDEN Kopf.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein faszinierendes Buch voller Denkanstöße, 16. August 2007
Faszinierend war nicht nur die lebendige Darstellung naturwissenschaftlicher Sachverhalte in Ditfurths Fernsehsendung "Querschnitte", die er mit Volker Arzt moderierte und die ihn einem breiten Publikum bekannt machte. Das gleiche gilt auch für die gut recherchierten und im Wesentlichen keinesfalls veralteten Bücher Ditfuths, die zum Glück fast alle noch (gebraucht) erhältlich und ausnahmslos zur Lektüre zu empfehlen sind. Das gilt in besonderem Maße für "Im Anfang war der Wasserstoff". Ditfurth führt den Leser auf spannende und informative Weise in die geradezu gigantischen Dimensionen der Naturgeschichte ein, die in Jahrmilliarden zu beschreiben sind und im Vergleich zu denen die "Dimensionen" menschlicher Geschichte sich geradezu lächerlich ausnehmen. Der wichtigste Gedanke des Buches lässt sich in dem Satz zusammenfassen, dass in der Natur auch ohne menschliche Gehirne ein hohes Maß an Verstand existiert, und dies schon Äonen bevor die Spezies homo sapiens sapiens in der Geschichte der Evolution überhaupt in Erscheinung trat. Besonders spannend sind die gerade wieder aktuellen Überlegungen Ditfurths zur Stufenlosigkeit der Übergänge zwischen unbelebter anorganischer und belebter organischer Welt. Zwar wirkt die Feststellung des Autors, dass der Tod der Preis der Komplexität sei, zunächst unverständlich und ernüchternd, doch die Ausführungen Ditfurths zu diesem zentralen Stichwort sind an Faszination kaum zu überbieten. Mit den immer gleichen Bausteinen in Gestalt einfacher Atome (Sauerstoff, Kohlenstoff, Stickstoff und Wasserstoff) "konstruiert" die Natur zunächst anorganische und dann immer kompliziertere lebende Organismen, die erst durch ihre Stoffwechselvorgänge "sterblich" wurden. Als deren bisher letzte Entwicklungsstufe erschienen vor etwa 3 Mio. Jahren die ersten Hominiden, als deren Nachfahren wir uns heute sehen. Wie hoch der Verwandtschaftsgrad alles Lebendigen auf dieser Welt ist, zeigt der Autor eindrucksvoll an der Parallelität und Komplementarität der Erkenntnisse aus Molekularbiologie und Paläontologie (das vielleicht interessanteste Kapitel des Buches). Die Evolution, so Ditfurth, wird jedoch weitergehen, weshalb der Mensch lediglich als ein Baustein in einem gigantischen kosmologischen Prozess anzusehen ist, wenn auch erstmals mit dem Menschen die Evolution ein kritisches Bewußtsein ihrer selbst erlangt hat,dessen Folgen noch unabsehbar sind. Vor diesem Hintergrund mahnt Ditfurth mehr Bescheidenheit an und bestimmt unsere Aufgabe als Beitrag dafür zu sorgen, dass die Evolution ungestört weiter gehen kann (Reminiszenzen an die aus damaliger Sicht zukünftigen und heute realisierbaren Möglichkeiten der Gentechnolgie verweisen auf den zum Teil prophetisch anmutenden Charakter des Buches). Fazit: Das Buch transportiert auf naturwissenschaftlicher Grundlage ein ganzes Weltbild, in dem allerdings Gott nicht "unmöglich" gemacht wird. Prinzipiell erklär- und verstehbare Sachverhalte - von denen es immerhin eine Menge gibt - sollten allerdings nicht von transzendenten Weltzugängen überflüssigerweise zu Wundern erklärt werden.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein ojektiver Versuch der Rezension, 9. August 2000
Von Ein Kunde
Wer dem Autor zähen, langatmigen Schreibstil vorwirft, möge bedenken, das die Texte aus v. Dithfurths Büchern z.T. 30 Jahre oder älter sind und daher nicht mehr die 'Spitze der Erkenntnis' repräsentieren d.h. um glaubwürdig zu bleiben zum Zeitpunkt der Entstehung vorsichtig abwägend und mit Beweisen untermauernd geschrieben werden mussten, während man heute den gleichen Sachverhalt, weil er längst Standardwissen darstellt, mit ein paar Sätzen abhandeln würde. Zum anderen wurden die Bücher nicht für Wissenschafter geschrieben, sondern für 'Otto Normalleser', der in den allermeisten Fällen dankbar ist für ausführlichere Darstellungen der Sachverhalte. Viele Bücher v. Dithfurths waren nicht umsonst bei Ihrem Erscheinen wochenlange Bestseller, und nicht umsonst ist v. Dithfurth für sein schriftstellerisches Wirken mehrfach ausgezeichnet worden. Thomas Hüskens
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