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Kampf um Anerkennung. Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte
 
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Kampf um Anerkennung. Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte [Gebundene Ausgabe]

Axel Honneth
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 340 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518067486
  • ISBN-13: 978-3518067482
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 10,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.206.396 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Axel Honneth
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die menschliche Lebensform im ganzen ist durch die Tatsache geprägt, daß Individuen nur durch wechselseitige Anerkennung zu sozialer Mitgliedschaft und damit zu einer positiven Selbstbeziehung gelangen.

Über den Autor

Dr. Axel Honneth ist Professor an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt a.M. und Leiter des Instituts für Sozialforschung.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

34 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Nicht ganz einfach!, 14. August 1999
Von Ein Kunde
Der Ausgangspunkt des Buches ist der Versuch, Hegels Denken historisch einzuordnen und die Entwicklungen in Hegels Überlegungen an sich aufzuzeigen, um die Sozialtheorie der Jenaer Philosophie zu erläutern. Dann folgt die Aktualisierung im Hinblick auf Meads Transformation der Hegelschen Idee und auf die Untersuchung der empirischen Triftigkeit der Stufen der Anerkennung. Im letzte Drittel wird die Auswirkung der Hegelschen Idee auf andere Denker beschrieben und eine Zusammenfassung der Idee des Kampfes um Anerkennung als Interpretationsrahmen für gesellschaftliche Entwicklungsprozesse angeboten. Nach Hegel ist die grundlegende Eigenschaft des Geistes die Fähigkeit, 'an ihm selbst zugleich das Andere seiner selbst' sein zu können, also die Fähigkeit zur Selbstdifferenzierung. Dies ist als Bewegungsform eines Prozesses gedacht, aus dessen Prinzip sich Hegel den Aufbau der Wirklichkeit erklärt. Es ist eine Doppelbewegung der Entäußerung und der Rückkehr in sich selbst, durch deren Wiederholung sich der Geist realisiert. Die analytische Nachvollziehung dieses Prozesses müßte an ihrem Ende zu dem Punkt gelangen, in dem der Geist zu einem absoluten Wissen seiner selbst gelangt ist. Es ergibt sich methodisch eine Stufenfolge, wenn der Entwicklungsprozeß zunächst unter dem Blickwinkel der Beziehung des individuellen Subjekts auf sich selbst, dann der Beziehung der institutionalisierten Subjekte untereinander und schließlich der Beziehungen der vergemeinschafteten Subjekte zur Welt im Ganzen betrachtet wird. Das ist alles kompliziert zu denken, aber der Autor versucht es zu erklären. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Mensch ist ein soziales Wesen, 8. Mai 2009
Während manche Zeitgenossen noch davon ausgingen, dass der Mensch an sich egoistisch sei und die Menschheit nur durch die vernünftige Eindämmung des Egoismusses zur friedlichen Entfaltung kommen könne, entwarf Axel Honneth das Bild des Menschen, der als soziales Wesen leben könne, solange er Anerkennung als Liebe, als Recht der Person und als Würdigung erfahre. Fehlende Anerkennung münde in Konflikte, in "Kampf um Anerkennung".

Honneths Ausführungen zu folgen, ist - gemessen an den Ausführungen anderer Soziologen - geradezu einfach.

Das Buch ist lesenswert und lesbar. Es öffnet den Blick auf ein positiveres Menschenbild, das christliches Handeln gleichzeitig als pragmatisches (statt weltfremdes) Handeln erscheinen lassen kann.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Interessanter Ansatz aber mangelhafte Umsetzung, 16. Januar 2010
Von 
Andreas Joecks "Loki" (Notre Dame, IN) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Axel Honneth versucht die Moralität des menschlichen Handels mit dem Begriff der Anerkennung zu rekonstruieren. Er hat interessante Idee, leider sind diese nur selten ausgeführt. Insgesamt hat man den Eindruck, dass zuviel gewollt und zu wenig erreicht wurde. Auch ist sein Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, wichtige Passagen (z.B. Marx und Sartre) sind viel zu kurz und kommen nicht über Andeutungen hinaus. Es wird definitiv kein analytischer Ansatz verfolgt. Man hat den Eindruck, dass er sich übernommen hat, eine Konsequenz ist, dass man auf die Idee kommen könnte, dass entweder das Buch zu kurz ist oder dass das Buch die falschen Schwerpunkte setzt. Der letztere Eindruck kommt daher zustande, dass Honneth dazu neigt viele verschiedene Ideen anzusprechen aber keine - oder wenn doch dann so verkürzt, dass unklar ist, von was er überhaupt spricht - im Detail ausführt.

Das wäre das Inhaltliche, ein zweiter großer Kritikpunkt ist, dass das Buch einfach unklug aufgebaut ist. So hat man die ersten 250 Seiten keine Ahnung, was denn die Motivation des Buches ist und was als Ziel angestrebt wird. Das wird erst in den letzten zwei drei Kapiteln deutlich, davor ist es wirklich ein Kampf sich (scheinbar) in der Luft hängende Ideen anzueignen. Zu bemerken ist, dass es nach dem Literaturverzeichnis noch weitergeht, d.h. auf ca. 40 Seiten geht Honneth auf Kritikpunkte ein die im Anschluss an dieses Buch aufkamen, diese sind sehr aufschlussreich für das Verständnis des Anerkennungsbegriffs.

Trotz dieser Kritik, denke ich, dass der Begriff der Anerkennung ein wichtiger und interessanter Punkt ist und das Honneth es geschafft hat diesen in einer ersten Form, wenn auch sehr problematisch, zu artikulieren.
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