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Andy und Marwa: Zwei Kinder und der Krieg [Taschenbuch]

Jürgen Todenhöfer
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

15. Mai 2006
Zwei Kinder bezahlen für den Krieg. Marwa, ein Mädchen aus einem Armenviertel Bagdads, ist zwölf Jahre alt, Andy, ein Schüler aus Florida, ist achtzehn, als der Krieg im Irak ihre Träume zerstört. Wie schon in „Wer weint schon um Abdul und Tanaya?“ erzählt Jürgen Todenhöfer Weltgeschichte aus Sicht der Opfer. Ein Plädoyer gegen den Krieg – engagiert, mitfühlend, anrührend.





Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1. Auflage (15. Mai 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442462177
  • ISBN-13: 978-3442462179
  • Originaltitel: Andy und Marwa
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 426.507 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jürgen Todenhöfer war viele Jahre CDU-Abgeordneter im Deutschen Bundestag und hat sich hier als profilierter Experte für Entwicklungspolitik über Parteigrenzen hinweg einige Anerkennung erarbeitet. Das gilt auch für seine Expertise in Fragen der Rüstungskontrolle. Seine Buchhonorare stiftet der Bestsellerautor Wer weint schon um Abdul und Tanaya ) großteils humanitären Projekten, wie etwa einem Kinderheim im afghanischen Kabul. Auch im vom Krieg zerstörten Irak engagiert sich der entschiedene Kriegsgegner und will die Erlöse des hier angezeigten Titels für ein Ausbildungszentrum in Bagdad einsetzen.

Andy und Marwa erzählt zwei parallele Lebensgeschichten während des zweiten Irakkrieges. Marwa ist ein zwölfjähriges irakisches Mädchen in Bagdad und Andy ein achtzehnjähriger amerikanischer Soldat, der sich erschreckend arglos von den Marines hatte anwerben lassen, ohne darüber nachzudenken, dass er vielleicht wirklich einmal würde in den Krieg ziehen müssen; -- zwei junge, unschuldige Menschen also, die jeder für sich die zahllosen Opfer repräsentieren, die auf beiden Seiten auch dieses Krieges vor allem die Jugend zu erbringen hatte, deren Zukunft zerstört wurde. Todenhöfer erzählt uns mit sehr viel Einfühlung und dramaturgischem Geschick von den parallelen Leben dieser beiden Menschen, deren Lebenshoffnungen ein fragwürdiger Krieg zerstört hat. Im Fall von Andy endgültig: Er gehört zu denen, dessen Leben dieser Krieg gekostet hat. Marwa, der eine Bombe das Bein zerfetzte, verlor ihre Schwester Azra…

"Natürlich ist es zu begrüßen", schreibt Todenhöfer in seinem "politischen Nachwort", dass Saddam entmachtet ist. Aber wie viele Kinder wie Azra darf man töten, wie viele Marwas darf man verstümmeln, um einen Diktator aus dem Amt zu jagen, den man selbst an die Macht gehievt hat und mit dem man, während er folterte und mordete, unbeirrt Geschäfte machte? Wie viele Andys darf man dafür opfern, wie viele Familien junger Soldaten in ewige Trauer stürzen?" – Dies sind die Fragen, die Todenhöfers Buch anhand konkreter Fälle an uns stellt. Und über diese Fragen lohnt es sich, nachzudenken. Und deshalb sollte man dieses Buch jedem schenken, der tatsächlich der Rhetorik von Bush, Cheney und Rumsfeld aufgesessen sein sollte. Es sollte also möglichst rasch ins Amerikanische übersetzt werden. Und dies vielleicht am besten von einem Drehbuchschreiber. -- Hasso Greb -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

„Die zwei Gesichter des Krieges: Jürgen Todenhöfer erzählt vom Leid eines US-Soldaten und einer Irakerin. Dramaturgisch geschickt verschränkt er die Lebensgeschichte und hebt damit das Täter-Opfer-Klischee auf: hier die Amerikaner, dort die Iraker.“ (Financial Times Deutschland)

„Ein Buch, das zu Tränen rührt.“ (Neue Woche)

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das wahre Gesicht des Krieges! 9. März 2005
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Menschenfreund Jürgen Todenhöfer hat dieses Buch den Opfern des Irakkrieges gewidmet. Er erzählt die Geschichte des jungen, amerikanischen Elitesoldaten Andrew Julian Aviles, genannt " Andy" und des irakischen Mädchens Marwa. Während Marwa durch eine Splitterbombe am 7. April 2003 ihr Bein verloren hat, verstarb Andy am gleichen Tag in Bagdad ebenfalls durch einen Bombenanschlag, während eines Kampfeinsatzes. Todenhöfer dokumentiert anhand der Schicksale der beiden jungen Menschen die Sinnlosigkeit des Krieges. Er zeigt , am Beispiel Andys , wie in den USA hinterhältige Anwerber der Armee ahnungslose Schüler ins Kriegshandwerk locken, um sie zu " Helden wider Willen" zu machen. Wie Todenhöfer konstatiert, hat man bewusst den Idealismus dieser Schüler missbraucht und den neokonservativen Wahnvorstellungen geopfert.
Weiterhin gibt der Autor Einblick in die bittere Armut der irakischen Bevölkerung und macht deutlich, dass man sie durch diesen unsäglichen Krieg in die Steinzeit zurückgebombt hat.
Hat ein demokratisches Land das Recht so zu handeln? War Bushs Legitimation des Krieges glaubhaft? Todenhöfer lässt den amerikanischen Präsidenten zu Wort kommen, indem er dessen diesbezüglichen Statements wiedergibt. Seine patriotisch salbungsvollen Reden werden durch den realen Kontext als menschenverachtende Phrasen entlarvt. Durch diesen Krieg wurde das Völkerrecht in seinen Grundfesten erschüttert, irakische Zivilisten zu zigtausenden verstümmelt und getötet.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen emotionales Anti-Kriegsbuch - traurige Realität 29. März 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Parallel erzählt werden die Lebensgeschichten zweier völlig verschiedener junger Menschen, mit all ihren Sehnsüchten, Hoffnungen und Träumen; sie haben sich niemals gesehen oder kennen gelernt, durch ihr grausames Schicksal in einem sinnlosen Krieg sind sie aber untrennbar miteinander verbunden. Am gleichen Tag, am 04. April 2003 kostet eine irakische Granate Andy das Leben und eine amerikanische Splitterbombe zerfetzt Marwas rechtes Bein und tötet deren kleine Schwester Azra.
Dieses Buch von Jürgen Todenhöfer ist ein Plädoyer für eine andere, menschlichere Außen- und Sicherheitspolitik - nicht nur aus moralischer Sicht, auch aus Gründen der Vernunft. Mit Andrew Julien Alviles aus Tampa, Florida und Marwa Missan aus Sabah Qusur in der Nähe Bagdads personifiziert der Autor das Leiden vor und während des Krieges im Irak. Zivilisten wie Soldaten beider Seiten sind Opfer. Es gibt wie in jedem Krieg keine Sieger, nur Besiegte!
Dass der grausame Diktator Saddam Hussein entmachtet und verhaftet wurde ist selbstverständlich nur zu begrüßen, doch der Preis für dieses Machtspielchen zwischen Bush, Rumsfeld und Saddams Tikrit-Clan ist absolut zu hoch! Wie viele Soldaten wie Andy darf man opfern, wie viele Zivilisten wie Marwa und ihre kleine Schwester dürfen deswegen getötet oder verstümmelt werden, wie viele Familien auf beiden Seiten darf man dafür in ewige Trauer stürzen?
Das zweite, wieder sehr emotionale Anti-Kriegs-Buch von Jürgen Todenhöfer nach „Wer weint schon um Abdul und Tanaya" reißt dem Krieg seine glorifizierende, patriotische Maske vom Gesicht und dokumentiert das Elend und die Trauer die mit ihm unvermeidlich verbunden sind.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Todenhöfer bringt die Sache auf den Punkt 1. März 2005
Format:Gebundene Ausgabe
ich habe "Andy und Marwa" am Wochenende gelesen.In weniger als 4 Stunden, denn ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus meiner Hand legen. Todenhöfer zeigt uns den Krieg aus einer anderen Perspektive. Aus der Sicht der Opfer, die so oft noch so jung sind.
Ich muss zugeben, auch ich habe die Schnauze voll vom Irak Krieg und ich kann mir die meisten Berichte im Fernsehen zu dem Thema auch nicht mehr ansehen...aber "Andy und Marwa" ist anders, viel persoenlicher...Ich werde dieses Buch auch meinem 15 Jaehrigen Sohn zu lesen geben, denn keiner beschreibt die wahren Geschichten im Irak besser als Todenhöfer.
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, denn es ist es wert.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Irakische Tragödie 11. Januar 2007
Von artbap
Format:Gebundene Ausgabe
Über wen schreibt die Kriegsgeschichte? Diese Frage untersuchte Jürgen Todenhöfer, vielen noch in Erinnerung als ehemaliger Sprecher der CDU/CSU in Rüstungsfragen, bereits in seinem ersten Buch zum aktuellen Golfkrieg "Wer weint schon um Abdul und Tanaya?". Auch in seinem neuen Werk bleibt er dieser Linie treu und behandelt zwei Einzelschicksale. Sein Buch schildert das Leben von Andy und Marwa.
Der 18-jährige Reservist Andy stirbt 2003 beim Vormarsch auf Bagdad ' zerrissen von einer irakischen Granate. Am gleichen Tag beginnt Marwas Leiden: In umittelbarer Nähe trifft eine Splitterbombe die damals Zwölfjährige. Sie verliert ein Bein und, was schwerer wiegt, ihre neunjährige Schwester Azra. Todenhöfers Analyse der beiden Schicksale beginnt schon früher, am 11. September 2001. Er sammelte und dokumentierte, interviewte und beobachtete.
Neben den Rechercheergebnissen enthält das Buch einen ausgezeichneten Bild- und Kartenteil. Eingeflochtene Reden von US-Präsident George W. Bush (im originalen Wortlaut) geben den Zeitrahmen wieder. Die Rolle des Autors bleibt zunächst unklar. Mal ist er Beobachter, mal Reporter, mal Zuhörer. Erst am Schluss wird deutlich, dass Todenhöfer selbst aktiv wurde, er leistete humanitäre Hilfe und stellte den Kontakt zwischen beiden Familien her.
Zyniker werfen Todenhöfer Gutmenschentum vor. Das Buch jedoch zeigt, dass der erklärte Irak-Kriegsgegner in seinem tiefsten Innern immer noch vor allem eins ist: Politiker. So muss der Leser auch sein neues Buch verstehen - politisch.
Hier schreibt ein Deutscher, der den Irak aus der Vor- und Nachkriegszeit kennt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Gut erhalten
Ein Buch ist für mich nicht sehr gut erhalten, wenn die erste Seite sichtbar rausgerissen ist. Ein Hinweis darauf ist doch nicht schlimm?! Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von lalelu veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Top!!!
Ein Buch das einem die Augen öffnet.
Jürgen Todenhöfer ist ein super Autor, der es versteht komplizierte Dinge einfach zu erklären. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Amina veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein Buch das ans Herz geht aber..
Ein wirklcih erschütterndes Buch. Zeigt es doch die Sinnlosigkeit von Angriffskriegen. Lediglich das Nachwort hat einen großen Makel. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Mai 2011 von FNBM
5.0 von 5 Sternen Kriegsopfer nahe gebracht
Wir haben Glück, denn wir kennen das Kriegsgeschehen meist nur aus dem TV. Grauenhafte Szenerien sind weit weg, die Opfer anonym, nur mehr oder minder hohe Zahlen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2011 von Christl Hartenstein
5.0 von 5 Sternen Die Realität des Krieges
Die übliche Kriegsberichterstattung zeigt die Auseinandersetzungen aus der Perspektive der Kriegsmacher wie ein Abenteuer. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2011 von Oliver Völckers
5.0 von 5 Sternen Der Realität muss ins Auge gesehen werden
Dieses Werk von Herrn Todenhöfer beschreibt gezielt die Diskrepanz zwischen dem so sicheren, fröhlichen und reichen Amerika und dem angsteinflößenden, tristen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2010 von Josephine Sterner
5.0 von 5 Sternen Zwei Kinder und der Krieg
Ich habe Andy und Marwa innerhalb einer Nacht gelesen.
Es handelt vom Krieg, erzählt von zwei jungen Menschen, allerdings ist es kein Roman. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Januar 2010 von nw
5.0 von 5 Sternen Erschreckend und traurig
Wieder mal eine ergreifendes Zeitzeugnis, was tatsächlich im Krieg passiert. Und dabei handelt es sich nur um zwei Schicksale. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. August 2007 von Viel-Lese-Tante
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch - doch ein betrüblicher Fehler
Daß ein Krieg bedeutet, junge Menschen sinnlos zu opfern - das hat Todenhöfer eindringlich dargestellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juli 2006 von Justus Dallmer
5.0 von 5 Sternen stimmt nachdenklich
Ein sehr nachdenklich stimmendes Buch, nachdem ich es fast in einem Zug fertig gelesen hatte konnte ich sogar lange nicht einschlafen, so sehr hat es mich beschäftigt. Lesen Sie weiter...
Am 24. Februar 2006 veröffentlicht
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