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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Kalter Krieg" und seine Spielchen..., 21. Dezember 2003
Eine Forschungskapsel mit außerirdischen Mikroorganismen stürzt auf einen kleinen Ort ab. Bei der Untersuchung der Absturzstelle, stellt sich heraus, dass alle Bewohner getötet wurden. Dies ist seitens des Militärs der Beginn der Operation Steppenwolf. Diese Operation zur Eindämmung und Erforschung möglicher Seuchen aus dem All findet über eine erlesene Auswahl an Ärzten und Wissenschaftlern tief unter der Erde statt, in einem eigens dafür eingerichteten hochmodernen Forschubgslabor, welches 5 Stockwerke in die Tiefe reicht und an der Oberfläche zu Tarnungszwecken wie eine eine normale Farm aussieht. Es stellt sich heraus, dass "Andromeda" - so der Name des Mikroorganismus - bei radioaktiver Bestrahlung nicht nur wächst, sondern entgegen allen Erwartungen auch noch lebt... - Zufall oder Absicht? Was steck dahinter...? Die Storyvolage zu diesem Film stammt von Michael Crichton ("Timeline"), welcher sich öfters durch Beschreibungen äußerst gut recherchierter wissenschaftlicher Vorgänge auszeichnet. Bei "Andromeda" ist das nicht anders und es verleiht diesem Film die notwendige Authentizität. Wer Schleimmonster aus dem All erwartet, ist hier also falsch am Platz. Die Spannung ergibt sich allein durch die kühle und realistische Darstellung der Erforschung des Mikroorganismus, welche den Zuschauer in die Charaktere hineinversetzt und somit das Ausmaß der Bedrohung verständlich macht. Vom technischen Aspekt ist hier nicht zu verachten, dass in diesem Film bereits Touch-Screens (mit einem Stift zum Berühren der Bildschirmfläche, zur Auswahl von Bildschirmmenüs) verwendet werden. Derartiges kam nicht mal in der ebenso bahnbrechenen originalen Star Trek Serie desselben Jahres vor (wenn auch in deren Nachfolgern), denn beide Produktionen stammen aus dem Jahr 1966, und ich hätte "Andromeda" rein visuell eher als eine Produktion von Mitte bis Ende der 70er Jahre eingeschätzt. Bei den "Special features" sind die Interviews mit dem Autor zu empfehlen, die Bildqualität auf der DVD ist klar und scharf.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Andromeda Strain Ein echter Klassiker!, 18. Januar 2004
Als ich gesehen hab, dass "Antromeda -Tödlicher Staub aus dem All" (original "Andromeda Strain") auf DVD erscheint, konnte ich es kaum erwarten die DVD in meinen Händen zu haben. Leider werden solche Klassiker nicht mehr oft im TV gezeigt. Nun der Film ist ja auch schon etwas Älter, und kommt aus dem Jahr 1971. Der Film selber hat einen guten Deutschen Mono Ton, und auch der Englische Mono Ton ist wirklich ok, und gut verständlich. Die anderen Tonspuren habe ich nicht getestet, da ich diese nicht verstehe :-). Das Bild ist für einen Film dieses Alters auch wirklich mehr als akzeptabel. Es ist kaum Rauschen zu sehen, und die Farben sind echt recht knackig. Also wirklich eine Empfehlung. Leider hat diese DVD auch ihre Schatten. Im Film selber sind sehr viele Meldungen in Form eines "Tickers" quer über das Bild eingeblendet worden. Ein findiger Kopf bei Universal ist leider auf die Idee gekommen bei allen Meldungen diese mit einem schwarzen Streifen zu überdecken, und dann als Untertitel einzublenden. Eigentlich schade! Ich hätte es besser gefunden, die originale so zu belassen wie sie waren, und dann halt einen Untertitel eingeblendet. Da man aber nicht damit rechnen kann, dass dieser Film in den nächsten Jahren in einer "besseren" Version erscheint, wird man also mit diesem Manko leben können. Auch der Preis ist wirklich mehr als Fair. Er ist schon in vielen DVD Läden in der NicePrice Einstufung. Sprich der Film ist ein echtes Schnäppchen! Wegen des Mankos, das ich gerade beschrieben hab, gebe ich nur 4 Sterne.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
So spannend kann Wissenschaft sein - und so beängstigend !, 28. Januar 2007
Eine in der Wüste des amerikanischen Südwestens gelandete Raumkapsel hat etwas Tod bringendes mit zur Erde gebracht. Fast jeder Bewohner eines kleinen Wüstenkaffs, in das man die Kapsel brachte, stirbt einen schnellen und grausamen Tod. Nur ein Baby und ein alter Trunkenbold scheinen immun zu sein gegen den unsichtbaren Tod aus dem All - warum? Um das zu klären und um den tödlichen Eindringling zu lokalisieren, bemüht sich ein kleines Team spezialisierter Spitzen-Wissenschaftler in einem streng geheimen, unterirdischen und hermetisch isolierten Laborkomplex in der Wüste Nevadas, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen und die Menschheit vor der Ausbreitung des nur my-großen Aliens zu bewahren. Der weitere Verlauf des Films schildert die überaus spannende und keineswegs trockene Tätersuche im Labor durch Tierversuche, sensorische Abtastung usw. Und tatsächlich wird die fremde Bedrohung letztlich lokalisiert, untersucht und Gegenmaßnahmen zur Neutralisierung des "Andromeda" Virus entwickelt. Diese greifen aber (fast?) nicht mehr rechtzeitig, denn durch ein Leck im Sicherheitssystem droht dem Speziallabor die Verseuchung und die atomare Selbstzerstörung. Letztere würde aber den frei gewordenen Erreger dermaßen mit Energie auftanken, dass er nicht mehr zu stoppen wäre. Im Labor beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit um die automatisierte Selbstvernichtung aufzuhalten... Soweit zum Inhalt. "Andromeda", basierend auf einem Roman von Jurassic-Park-Erfinder Michael Crichton, ist ein Musterbeispiel dafür wie spannend wissenschaftliche Themen in der Hand eines Könners filmisch adaptiert werden können. Trocken wie die Wüste Nevadas hätte man die Arbeit im Labor darstellen können - oder aber erschreckend realistisch und höchst spannend wie hier gelungen. Kein Science Fiction Movie, dafür ist es zu vorstellbar. Ein Science Fact Film, der vermutlich sehr wirklichkeitsnah die Arbeit der Forscher in tatsächlich existierenden Hochsicherheitslabors wiedergibt, wie z.B. dem CDC (Center of Desease Control) in Atlanta. Was mich bei der DVD besonders gefreut hat (ich hatte es bei dem Alter des Films nicht erwartet: zum einen kommt der Film in einer brillanten Bildqualität daher, zum anderen wird dem Käufer ein höchst interessantes Making of als Extra spendiert. In dem finden sich interessante Interviews mit Michael Crichton, wissenswerte Fakten zur Konstruktion des unterirdischen Labors, zu den Dreharbeiten, zur Tricktechnik, zur Auswahl der Hauptdarsteller und vieles mehr. Allein das war für mich nachträglich schon den DVD-Kauf wert! Fünf Stern hat sich "Andromeda" also redlich verdient - eine eindringliche Empfehlung für all jene, die sich für extrem spannende Wissenschaftsfilme begeistern oder besser verstehen wollen, warum die im Film gezeigten Sicherheitslabors so wichtig für uns alle sind bzw. sein könnten.
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