Aus der Amazon.de-Redaktion
"Die Erleuchtung" und "D Minus Zero" heißen die beiden Episoden, mit denen die von Gene Roddenberry erdachte Reihe
Andromeda nach dem grandiosen Pilotfilm in den Serienalltag eingetreten ist.
Beide Episoden machen, obwohl vor allem "Die Erleuchtung" wirklich gelungen ist, ein Problem der Serie klar: Es fehlt die Rahmenhandlung. Diese ist zwar im Pilotfilm definiert worden -- der Commonwealth-Kommandant Dylan Hunt (Kevin Sorbo) will sein untergegangenes Staatsbündnis, eben jenes Commonwealth, wieder aufbauen --, nur leider wird diese Geschichte nicht sonderlich voran getrieben. Immerhin gibt es einen so genannten "Story Arc", der in der Welt der Diplomatie angesiedelt ist, in der die Autoren ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Wie man eine derartige Geschichte umsetzen kann, hat der staunende Zuschauer fünf Jahre lang mit Babylon 5 erleben dürfen. Doch leider, leider: Andromeda verliert sich in Einzelepisoden, die von dem Rahmen nur locker zusammengehalten werden. Dabei ist die erste Episode, "Die Erleuchtung" wirklich gut!
"Die Erleuchtung" erzählt von Jugendlichen, die aufgrund einer Krankheit kein langes Leben erwarten dürfen. Sie alle sind Nachfahren von Soldaten des Commonwealth. Ihr gesamtes, kurzes Leben haben sie der Hoffnung verschrieben, dass eines Tages eine Art Messias erscheinen wird. In Hunt glauben sie diesen Messias erkannt zu haben. Hunt will den Kindern ihre Hoffnungen nicht nehmen -- und richtet damit fast eine Katastrophe an.
"D Minus Zero" definiert das Verhältnis der Figuren untereinander: Als ein nicht identifiziertes Raumschiff die Andromeda angreift, kommt es zu einem Streit. Beka Valentine (Lisa Ryder) will das Kriegsschiff schließlich verlassen, da Hunt seinen Leuten klar macht, dass er sich als Kommandant in einer Krisensituation das letzte Wort vorbehält. Mit diesem hierarchischen Denken haben einige seiner neuen Besatzungsmitglieder jedoch ein Problem. --Christian Lukas
Video Jakob Kurzinhalt
In der Folge "Die Erleuchtung" begeht Dylan einen folgenschweren Fehler, der einer Gruppe kindlicher Krieger die Möglichkeit eröffnet, ganze Sonnensysteme zu vernichten. Zu einer lebensgefährlichen Auseindandersetzung mit einem fremden Raumschiff kommt es in "D-Minus zero", als sich Beka und Tyr gegen Dylan auflehnen.