Die Geschichte ist schnell angedeutet: Mit einer Raumkapsel stürzt der Tod in ein kleines, abgelegenes US-Städtchen. Ein Team von Spezialisten birgt die Kapsel und die zwei einzigen Überlebenden: Einen alten Mann und ein Baby. In einer militärischen Hochsícherheits-Bíowaffen-Einríchtung versuchen sie, herauszufinden, was den Tod der Menschen verursacht hat, und wie man sich dagegen zur Wehr setzen könnte.
Robert Wise, berühmt durch seine "West Side Story" zehn Jahre zuvor, verfilmte den Stoff 1971 nahe am Roman und erreicht so eine verblüffende Realistik. Ungeachtet der teilweise überholten und veraltet wirkenden Technik kann man auch heute noch in die Faszination des Kampfs der Wissenschaftler um das Überleben hineingezogen werden. Die faszinierende Grundidee Crichtons bleibt ohnedies zeitlos aktuell.
Für die Special-Effects zeichnet Douglas Trumbull verantwortlich, der später auch durch Filme wie "2001 - Odyssee im Weltraum", "Unheimliche Begegnung der dritten Art" und "Blade Runner" bekannt wurde. "Andromeda" erhielt von ihm die erste in einem Kinofilm verwendete Computersimulation - ein Raumgitter-Modell des unterirdischen Labors.
Im Original läuft der Film 131 Minuten. Gedreht wurde im Format 2,20:1 auf 35 mm, der Ton kam in 4-Spur Stereo. (IMDB)
1972 gewann "Andromeda" zwei Oscars. Aktuell steht der Film bei "Rotten Tomatoes" mit einem vorzüglichen "Fresh-Rating" von 63%.
film-jury 4* A0773 26.10.2011eg Genre: Mystery | Sci-Fi | Thriller