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Androidenträume: Roman [Taschenbuch]

John Scalzi , Bernhard Kempen
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

5. Januar 2009
Das späte 21. Jahrhundert: Auf ihrem Weg ins All ist die Menschheit einer Reihe von Alien-Völkern begegnet, mit denen sie Handelsbeziehungen aufnimmt und politische Bündnisse schmiedet. Doch dann kommt es auf einer interstellaren Konferenz zu einem folgenschweren Vorfall: Durch ein Missverständnis stirbt ein Außerirdischer vom Volk der Nidu. Eine kriegerische Auseinandersetzung droht – und nur Harry Creek, genialer Programmierer und Kriegsveteran, kann diesen Krieg verhindern …


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (5. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783453525047
  • ISBN-13: 978-3453525047
  • ASIN: 3453525043
  • Originaltitel: The Android's Dream
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 103.138 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

John Scalzi, geboren am 10. Mai 1969, wuchs in Kalifornien auf. Er studierte und begann bald als Filmkritiker zu arbeiten. Mitte der 1990er-Jahre heiratete Scalzi und wechselte für rund drei Jahre zu dem US-amerikanischen Onlinedienst AOL. Dann machte er sich als Schriftsteller selbstständig. Im gleichen Jahr - 1998 - kam seine Tochter Athena zur Welt. Zwei Jahre später veröffentlichte er sein erstes Sachbuch, 2005 dann seinen ersten Roman. Auf seiner Internetseite hält der produktive Autor fast täglich Kontakt zu seiner Fangemeinde. Besonderen Zuspruch findet sein Essaygedicht "Being Poor".

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Wer heute ein Science Fiction Buch mit dem Titel Androidenträume schreibt und dann auch noch ein Schaf zum Hauptgegenstand der Handlung macht, lehnt sich weit aus dem virtuellen Hochhausfenster, aus dem schon so mancher Autor in die Tiefe gestoßen wurde. Die Anlehnung an Philip K. Dicks Do Androids Dream of Electric Sheep, besser bekannt in der Ridley Scott-Verfilmung Blade Runner ist bei John Scalzis Androidenträume jedoch ebenso gewollt und tolerierbar wie schon die unverholenen Anspielungen in Krieg der Klone auf Joe Haldemans Der ewige Krieg und Robert A. Heinleins Sternenkrieger. John Scalzi darf das. Weil er nicht kopiert und sich selbst nicht zu ernst nimmt, Ideen klaut und in Form von Hommagen etwas Neues daraus macht.

Okay, bei all dem Military-SF-Hype, auf dem Scalzi mit Krieg der Klone erfolgreich mitsegelt: bierernst wie sein Autorenkollegen John Ringo nahm der das Waffen-Tam-Tam nie wirklich und auch in Krieg der Klone blitzt immer wieder der Schalk in ihm hervor, wenn etwa die Ausbilder auf dem dreimonatigen Weg ins Kriegsgebiet den über 70-jährigen Rekruten in ihren neuen übermenschlich leistungsfähigen Klonkörper ein ganz besonderes Training verschreiben, um ihre neuen Körper auszutesten: Sex.

In Androidenträume, das nichts mit dem Universum der Krieg der Klone zu tun hat, dreht er die Satire-Tuba sogar noch weiter auf und löst einen in einen Krieg mündenden interstellaren Zwischenfall durch einen, nunja, Furz aus, der, in verstärkter Weise, zum Tode eines geruchsempfindlichen Alien führt. Mit diesem Startpotenzial ist der Rest der Geschichte schon auf dem Weg und wenn Scalzi dann mit Religion, Fanatikern und Action jongliert bleibt einem im warsten Sinne des Wortes die Spucke weg.

Scalzi schafft in Androidenträume die Gradwanderung zwischen SF, Klamauk, Hommage an Autoren wie Dick und Heinlein so souverän und leichtfüßig, dass er ebenso gelesen werden muss wie Richard Morgan oder Charles Stross, um auf dem aktuellen Stand der Sf zu sein. -- Wolfgang Tress

Über den Autor und weitere Mitwirkende

John Scalzi, Jahrgang 1969, wuchs in Kalifornien auf. Nach dem College arbeitete er zunächst als Filmkritiker und später als Redakteur des Internet-Magazins America Online. Bereits sein Debütroman Krieg der Klone war so erfolgreich, dass John Scalzi sich von da an hauptberuflich dem Schreiben seiner Science-Fiction-Romane widmete. Nebenbei unterhält er schon seit Jahren seinen vielbesuchten Blog The Whatever. Mit seiner Frau und seiner Tochter lebt der Autor in Ohio.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die falschen Androidenträume 13. März 2009
Format:Taschenbuch
Zunächst einmal sollte erwähnt werden, dass dieses Buch meiner Meinung nach 2 Preise verdient:

1. Den Preis für den unpassendensten Buchtitel aller Zeiten (denn das Buch hat nicht mal ansatzweise was mit träumenden Androiden zu tun...)

2. Den Preis für das beste und skurilste erste Kapitel, nach dem Sie das Buch garantiert nicht mehr aus der Hand legen. Ohne zuviel verraten zu wollen, schafft es der Autor unzählige Themen die man in einem "normalen" Sciene Roman nie im Leben erwartet hätte in ein einziges Kapitel zu packen.

Der Autor nimmt wirklich so ziemlich alles und jeden auf die Schippe, egal ob Metzger, Computerfreak oder Scientologymitglied. Gleichzeitig werden aber auch Themen unserer Zeit wie etwa der Umgang mit dem Klonen oder Schaffung künstlicher Intelligenzen thematisiert.

Das Buch bleibt über die ganzen Länge (die übrigens viel zu kurz ist)interessant und avancierte bei mir zum echten Pageturner und Zeitkiller, nach dem ersten Kapitel ist man komplett gefangen und will das Buch schlicht nicht mehr aus der Hand legen in einem halben Jahr werde ich sicher gern drauf zurückgreifen und es mir noch mal gönnen....

Klare Kaufempfehlung, für jeden der Poltitthriller, Science Fiction und eine bissige Satire zu schätzen weiß......
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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend gut 28. April 2009
Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Anfangs dachte ich: Großer Gott, was für ein Blödsinn! Ein Diplomat furzt den Vertreter einer außerirdischen Zivilisation zu Tode, weil er sich ein Gerät hat in den Darm implantieren lassen, mit dessen Hilfe er die beinahe vergessene Duft-Hochsprache der Aliens beherrschte. Der ziemliche brachiale Humor und der gewollt-komische Aufbau des ersten Teils von "Androidenträume" ließen mich nicht selten in Erwägung ziehen, das Buch beiseite zu legen. Scalzi hatte, so diagnostizierte ich, den offenbar gescheiterten Versuch unternommen, eine Form von satirischer Science Fiction zu liefern, an der sich schon andere die Zähne ausgebissen haben. Zum Glück gab ich dem Roman aber doch noch eine Chance.

Vorweg: Androiden spielen in diesem Buch keine Rolle. Bei den titelgebenden "Androidenträumen" handelt es sich um eine genetisch veränderte Schafsrasse, die eine wesentliche Rolle bei der Krönungszeremonie einer ziemlich abgedrehten, sehr hierarchischen, xenophoben und nur mittelmäßig mächtigen Zivilisation spielen. Wenn kein natürlicher Erbe existiert, muss derjenige, der den Thron besteigen will, ein Schaf aus dieser Rasse vorweisen. Nur hat die bis dato herrschende Klasse leider dafür gesorgt, dass es keine Androidentraum-Schafe mehr gibt - bis auf ein Exemplar, auf der Erde. Um den "Vorfall" um den totgepupten Diplomaten auszugleichen und einen galaktischen Krieg zu verhindern, muss die Erdregierung dieses Schaf finden und ausliefern. Wie sich alsbald herausstellt, stecken dessen Gene aber in einer menschlichen Frau. Eine Hetzjagd beginnt, an der sich neben Außen- und Handelsministerium und den Vertretern der Aliens auch noch eine obskure, aber außerordentlich mächtige Sekte beteiligt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Völlig abgedreht! 25. April 2009
Format:Taschenbuch
Ich hatte bislang noch nichts von Scalzi gelesen, bin aber seit der zweiten Seite der Androidenträume sein Fan!
Mit welcher Leichtigkeit Abgedrehtes (einen Alien per Furz zu ermorden), Perverses (Schaf-Mensch-Hybriden), Satire (die Kirche des höheren Lamms), Ernsthaftigkeit (wie vermeide ich zehntausende von Toten in einem Krieg?), IT und Technologie (Brian und warum ist das Panoramadeck die Schwachstelle des Raumschiffs?), Situationskomik und knallharte Action, brutales Morden und zarte Bande mal zu einem behäbig dahinfließenden Fluss, mal zu einem reißenden Strom zusammengefügt werden, das ist schon eine Klasse für sich!
Androidenträume ist ein Buch, das nie langweilig wird, das man aber mindestens zweimal lesen muss, um alle Hintergründigkeiten (und Hinterhältigkeiten!)mitzubekommen und das auch beim dritten Lesen immer noch nicht langweilig ist.
Vorbehaltlos empfehlenswert, aber eher etwas für Leser im kanonischen Alter.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die etwas anderen "Androidenträume" 30. Januar 2009
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Ich kann mich meinen Vorrezensenten eigentlich nur anschliessen, dass John Scalzi wieder ein tolles Buch gelungen ist, dass das Genre hervorragend mit Humor verbindet! Eigentlich hatte ich ja einen Roman erwartet, der an die bisherigen Geschichten wie "Die letzte Kolonie" anschliesst. Aber weit gefehlt.
Anfangs wird einem noch nicht so deutlich, wohin die Reise gehen soll, auf die der Autor seine Leser mitnehmen möchte und worum es sich bei den "Androidenträumen" wirklich handelt. Aber wie in den vorherigen Büchern baut Scalzi Geschichte und Charaktere gut und schlüssig auf, nicht ohne hin und wieder Aussergewöhnliches in den Ablauf einzubauen, wie auch und speziell beim Ende der Geschichte.
Ich würde das Buch zwar eher in Richtung Agentengeschichten a la James Bond der Zukunft einordnen, aber das ist wohl Geschmackssache.
Mich jedenfalls hat das Buch mit jeder Seite mehr gefesselt und wer mit "Ironie und Satiere" (um SciFi-Fan "Dauerleser" zu zitieren) nicht auf Kriegsfuß steht und der mal einen etwas anderen SciFi-Roman lesen möchte, dem ist dieser Roman auf jeden Fall zu empfehlen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen "Gefällt mir gar nicht", ja, das triffts
Was für ein Schwachsinn, dieses Buch! In allererster Linie ist es eine (fast schon klassisch zu nennende) Agentengeschichte mit etwas schrägem Plot und viel Politik. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von duplo veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsam und kurzweilig ...
Unterhaltsam und kurzweilig, das charakterisiert die "Androidenträume"
von John Scalzi eigentlich ganz gut. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Rainer T veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsam
Das Buch wäre ein 5-Sterne-Brüller, wenn es genauso originell weitergehen würde wie es anfängt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Soma veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Androidenträume: Roman
Lieferung und Verpackung sind in Ordnung. Wenn das Buch ausgelesen ist, werde ich nochmal was schreiben. Da dieses Buch für mein Mann ist. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Andrea veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Androidenträume
Das ist wirklich 'mal ganz etwas anderes!!! Allerdings ist es meiner Meinung nach nicht science fiction im eigentlichen Sinn, obwohl es durchaus Elemente von science und fiction... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von G. Brüning veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen unterbewertet!!!
Ich verfasse diesen Beitrag nur, um der Bewertung des Buches gerecht zu werden: 4,5 Sternchen sind zu wenig - alles andere als die volle Punktezahl ist unangemessen! Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Bevarian veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert!
Ich glaube, ich hätte das Buch aufgrund der Beschreibung nicht unbedingt gelesen aber dank einer persönlichen Empfehlung bin ich doch in den Genuß gekommen. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Robert veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Witziger Science Fiction Roman
Ich war zuvor etwas skeptisch, als ich in der Kurzbeschreibung gelesen habe, dass ein Schaf den Planeten retten soll. Aber völlig zu unrecht. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Schrotti veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Science Fiction zum schmunzeln
Bis auf teilweise fehlende Absätze der Kindleversion ein tolles Buch mit netten und kuriosen Einfällen, das spannend zu lesen ist und mich immer wieder zum schmunzeln... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. April 2012 von Andreas
5.0 von 5 Sternen Rasant, heiter, Top! Anmerkungen zur Kindle Version
Die Kindle Version ist okay mit einigen kleinen Fehlerchen (Die Absätze fehlen bei der Kindleversion, das macht es schwieriger, den Überblick zu wahren) und so ein Buch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. März 2012 von Sarah
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