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Androidenträume: Roman
 
 
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Androidenträume: Roman [Taschenbuch]

John Scalzi , Bernhard Kempen
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (5. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453525043
  • ISBN-13: 978-3453525047
  • Originaltitel: The Android's Dream
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 77.209 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

John Scalzi
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wer heute ein Science Fiction Buch mit dem Titel Androidenträume schreibt und dann auch noch ein Schaf zum Hauptgegenstand der Handlung macht, lehnt sich weit aus dem virtuellen Hochhausfenster, aus dem schon so mancher Autor in die Tiefe gestoßen wurde. Die Anlehnung an Philip K. Dicks Do Androids Dream of Electric Sheep, besser bekannt in der Ridley Scott-Verfilmung Blade Runner ist bei John Scalzis Androidenträume jedoch ebenso gewollt und tolerierbar wie schon die unverholenen Anspielungen in Krieg der Klone auf Joe Haldemans Der ewige Krieg und Robert A. Heinleins Sternenkrieger. John Scalzi darf das. Weil er nicht kopiert und sich selbst nicht zu ernst nimmt, Ideen klaut und in Form von Hommagen etwas Neues daraus macht.

Okay, bei all dem Military-SF-Hype, auf dem Scalzi mit Krieg der Klone erfolgreich mitsegelt: bierernst wie sein Autorenkollegen John Ringo nahm der das Waffen-Tam-Tam nie wirklich und auch in Krieg der Klone blitzt immer wieder der Schalk in ihm hervor, wenn etwa die Ausbilder auf dem dreimonatigen Weg ins Kriegsgebiet den über 70-jährigen Rekruten in ihren neuen übermenschlich leistungsfähigen Klonkörper ein ganz besonderes Training verschreiben, um ihre neuen Körper auszutesten: Sex.

In Androidenträume, das nichts mit dem Universum der Krieg der Klone zu tun hat, dreht er die Satire-Tuba sogar noch weiter auf und löst einen in einen Krieg mündenden interstellaren Zwischenfall durch einen, nunja, Furz aus, der, in verstärkter Weise, zum Tode eines geruchsempfindlichen Alien führt. Mit diesem Startpotenzial ist der Rest der Geschichte schon auf dem Weg und wenn Scalzi dann mit Religion, Fanatikern und Action jongliert bleibt einem im warsten Sinne des Wortes die Spucke weg.

Scalzi schafft in Androidenträume die Gradwanderung zwischen SF, Klamauk, Hommage an Autoren wie Dick und Heinlein so souverän und leichtfüßig, dass er ebenso gelesen werden muss wie Richard Morgan oder Charles Stross, um auf dem aktuellen Stand der Sf zu sein. -- Wolfgang Tress

Kurzbeschreibung

Das späte 21. Jahrhundert: Auf ihrem Weg ins All ist die Menschheit einer Reihe von Alien-Völkern begegnet, mit denen sie Handelsbeziehungen aufnimmt und politische Bündnisse schmiedet. Doch dann kommt es auf einer interstellaren Konferenz zu einem folgenschweren Vorfall: Durch ein Missverständnis stirbt ein Außerirdischer vom Volk der Nidu. Eine kriegerische Auseinandersetzung droht – und nur Harry Creek, genialer Programmierer und Kriegsveteran, kann diesen Krieg verhindern …


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Überraschend gut 28. April 2009
Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Anfangs dachte ich: Großer Gott, was für ein Blödsinn! Ein Diplomat furzt den Vertreter einer außerirdischen Zivilisation zu Tode, weil er sich ein Gerät hat in den Darm implantieren lassen, mit dessen Hilfe er die beinahe vergessene Duft-Hochsprache der Aliens beherrschte. Der ziemliche brachiale Humor und der gewollt-komische Aufbau des ersten Teils von "Androidenträume" ließen mich nicht selten in Erwägung ziehen, das Buch beiseite zu legen. Scalzi hatte, so diagnostizierte ich, den offenbar gescheiterten Versuch unternommen, eine Form von satirischer Science Fiction zu liefern, an der sich schon andere die Zähne ausgebissen haben. Zum Glück gab ich dem Roman aber doch noch eine Chance.

Vorweg: Androiden spielen in diesem Buch keine Rolle. Bei den titelgebenden "Androidenträumen" handelt es sich um eine genetisch veränderte Schafsrasse, die eine wesentliche Rolle bei der Krönungszeremonie einer ziemlich abgedrehten, sehr hierarchischen, xenophoben und nur mittelmäßig mächtigen Zivilisation spielen. Wenn kein natürlicher Erbe existiert, muss derjenige, der den Thron besteigen will, ein Schaf aus dieser Rasse vorweisen. Nur hat die bis dato herrschende Klasse leider dafür gesorgt, dass es keine Androidentraum-Schafe mehr gibt - bis auf ein Exemplar, auf der Erde. Um den "Vorfall" um den totgepupten Diplomaten auszugleichen und einen galaktischen Krieg zu verhindern, muss die Erdregierung dieses Schaf finden und ausliefern. Wie sich alsbald herausstellt, stecken dessen Gene aber in einer menschlichen Frau. Eine Hetzjagd beginnt, an der sich neben Außen- und Handelsministerium und den Vertretern der Aliens auch noch eine obskure, aber außerordentlich mächtige Sekte beteiligt.

Ich neige zu der Vermutung, dass Scalzi den Anfang dieses Romans schon Jahre vor dem Erfolg mit "Krieg der Klone" geschrieben und wieder aufgegriffen hat, als sich Bedarf nach weiteren Büchern aus seiner Feder abzeichnete. Nach etwa hundert eher schwachen Seiten wird die Geschichte nämlich richtig rasant, sehr pfiffig und wirklich komisch. Die vielschichtigen Verstrickungen führen zu einem überraschenden, aber folgerichtigen Ende, das man fast schon als "brillant" bezeichnen könnte.

Stilistisch und dramaturgisch hat mich dieses Buch sogar weit mehr überzeugt als seine Vorgänger. Eine wirklich flotte, intelligent und konsequent aufgebaute Story, die mit Versatzstücken aus Krimi, Polit-Thriller, Satire und utopischem Roman arbeitet, überzeugende Dialoge und amüsante Abschnitte bietet, und - als einziges Manko neben dem etwas holprigen Einstieg - nur hin und wieder an einer logischen Klippe entlangschrammt. Empfehlenswert - und zwar längst nicht nur für SF-Puristen.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Zunächst einmal sollte erwähnt werden, dass dieses Buch meiner Meinung nach 2 Preise verdient:

1. Den Preis für den unpassendensten Buchtitel aller Zeiten (denn das Buch hat nicht mal ansatzweise was mit träumenden Androiden zu tun...)

2. Den Preis für das beste und skurilste erste Kapitel, nach dem Sie das Buch garantiert nicht mehr aus der Hand legen. Ohne zuviel verraten zu wollen, schafft es der Autor unzählige Themen die man in einem "normalen" Sciene Roman nie im Leben erwartet hätte in ein einziges Kapitel zu packen.

Der Autor nimmt wirklich so ziemlich alles und jeden auf die Schippe, egal ob Metzger, Computerfreak oder Scientologymitglied. Gleichzeitig werden aber auch Themen unserer Zeit wie etwa der Umgang mit dem Klonen oder Schaffung künstlicher Intelligenzen thematisiert.

Das Buch bleibt über die ganzen Länge (die übrigens viel zu kurz ist)interessant und avancierte bei mir zum echten Pageturner und Zeitkiller, nach dem ersten Kapitel ist man komplett gefangen und will das Buch schlicht nicht mehr aus der Hand legen in einem halben Jahr werde ich sicher gern drauf zurückgreifen und es mir noch mal gönnen....

Klare Kaufempfehlung, für jeden der Poltitthriller, Science Fiction und eine bissige Satire zu schätzen weiß......
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Völlig abgedreht! 25. April 2009
Format:Taschenbuch
Ich hatte bislang noch nichts von Scalzi gelesen, bin aber seit der zweiten Seite der Androidenträume sein Fan!
Mit welcher Leichtigkeit Abgedrehtes (einen Alien per Furz zu ermorden), Perverses (Schaf-Mensch-Hybriden), Satire (die Kirche des höheren Lamms), Ernsthaftigkeit (wie vermeide ich zehntausende von Toten in einem Krieg?), IT und Technologie (Brian und warum ist das Panoramadeck die Schwachstelle des Raumschiffs?), Situationskomik und knallharte Action, brutales Morden und zarte Bande mal zu einem behäbig dahinfließenden Fluss, mal zu einem reißenden Strom zusammengefügt werden, das ist schon eine Klasse für sich!
Androidenträume ist ein Buch, das nie langweilig wird, das man aber mindestens zweimal lesen muss, um alle Hintergründigkeiten (und Hinterhältigkeiten!)mitzubekommen und das auch beim dritten Lesen immer noch nicht langweilig ist.
Vorbehaltlos empfehlenswert, aber eher etwas für Leser im kanonischen Alter.
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Vor 10 Monaten von BD veröffentlicht
selten so viel Spaß gehabt.....
ich habe selten so häufig während des lesens lachend und glucksend den Roman verschlungen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von K. Mick veröffentlicht
Scheibenwelten und Douglas Adams lassen grüssen
John Scalzis Roman Androidenträume spielt in einer sehr fernen Zukunft, denn Ausserirdische sind etwas ganz Normales. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von ReneS veröffentlicht
Zum Zunge scalzen
Ein tolles Buch!! Herrlich abgedreht! Spannend, witzig, überraschend. Perfekte Unterhaltung. Wer Sciencefiction mag, die mal nicht so düster, sondern eher humorvoll und... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Roland Neumann veröffentlicht
hat mich nicht überzeugt
war das 4. buch von john scalzi - die witze etc sind schon etwas abgedroschen - die geschichte ist ganz nett (weil nett aufgesetzt) - aber ansonsten war ich nicht wirklich... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von H. Schwab veröffentlicht
Ein "Meisterstück"
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Veröffentlicht am 22. März 2010 von R. U. W.
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Veröffentlicht am 30. Dezember 2009 von Leseratte
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