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Andreas Gursky: Kat. Haus der Kunst München [Gebundene Ausgabe]

Thomas Weski , Don De Lillo , Andreas Gursky
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

7. Februar 2007
Transitorische AbläufeDie Bildwelt von Andreas Gursky hat, seit seine Arbeiten zu Beginn der neunziger Jahre einem breiten Publikum bekannt geworden sind, sofort eine starke Faszination ausgeübt, ihn und den Stil seiner Arbeiten schnell berühmt werden lassen. Es ist mitunter der verblüffend einfache Vorgang der Nahsicht der einzelnen Teile und der klassische Betrachterwechsel, der in der Addition der Teile zu einem großen, mächtigen Bildeindruck führt, dem diese Faszination zu verdanken ist. Genauso lassen sich noch andere Merkmale feststellen, etwa die Bildlichkeit transitorischer Vorgänge, die das Zeitzeichengleiche in den Arbeiten Andreas Gurskys besonders stark sichtbar werden läßt. Kein anderer Künstler, der mit Fotografie arbeitet, hat so zielgerichtet und bereits in seinen ersten Arbeiten ein Wechselspiel verschiedener optischer wie semantischer Welten in seinem Werk vorgeführt. Ob das nun beispielsweise die in den Regalen wie Skulpturen aufgestellten Nike-Schuhe sind, deren Präsentation in Vermehrung und strenger geometrischer Ausrichtung zu einem minimalistischen Akt selbst werden, oder so scheinbar nichtssagende Sujets wie die des Rheins bei Düsseldorf, in denen das Abwesende zur Darstellung kommt. In seinen neuen Arbeiten zeigt er in dieser ihm völlig eigenen Bildsprache den Kosmos des bekannten und nicht erfahrbaren Exotismus, des vermeintlich global abrufbaren Zeichens. Erstmals wieder seit 1998 kommt es jetzt zu einer überblicksweisen Präsentation von Arbeiten Andreas Gurskys in Deutschland, der Katalog mit eigens vom Künstler ausgewählter und zusammengestellter Bildstrecke ist die erste Publikation seit der großen Einzelausstellung 2001 im Museum of Modern Art in New York. Ausstellungen: Haus der Kunst, München, 17/02–13/05/07 Sharjah Art Museum, Sharjah, United Arab Emirates, 28/11/2007–27/01/2008 National Gallery of Victoria, Australien, 20/11/08–­22/02/09

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Snoeck Verlag (7. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • ISBN-10: 3936859507
  • ISBN-13: 978-3936859508
  • Größe und/oder Gewicht: 33,2 x 25,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 653.992 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Transitorische Vorgänge

Die Bildwelt von Andreas Gursky hat, seit seine Arbeiten zu Beginn der neunziger Jahre einem breiten Publikum bekannt geworden sind, sofort eine starke Faszination ausgeübt, ihn und den Stil seiner Arbeiten schnell berühmt werden lassen. Es ist mitunter der verblüffend einfache Vorgang der Nahsicht der einzelnen Teile und der klassische Betrachterwechsel, der in der Addition der Teile zu einem großen, mächtigen Bildeindruck führt, dem diese Faszination zu verdanken ist. Genauso lassen sich noch andere Merkmale feststellen, etwa die Bildlichkeit transitorischer Vorgänge, die das Zeitzeichengleiche in den Arbeiten Andreas Gurskys besonders stark sichtbar werden läßt. Kein anderer Künstler, der mit Fotografie arbeitet, hat so zielgerichtet und bereits in seinen ersten Arbeiten ein Wechselspiel verschiedener optischer wie semantischer Welten in seinem Werk vorgeführt. Ob das nun beispielsweise die in den Regalen wie Skulpturen aufgestellten Nike-Schuhe sind, deren Präsentation in Vermehrung und strenger geometrischer Ausrichtung zu einem minimalistischen Akt selbst werden, oder so scheinbar nichtssagende Sujets wie die des Rheins bei Düsseldorf, in denen das Abwesende zur Darstellung kommt. In seinen neuen Arbeiten zeigt er in dieser ihm völlig eigenen Bildsprache den Kosmos des bekannten und nicht erfahrbaren Exotismus, des vermeintlich global abrufbaren Zeichens. Erstmals wieder seit 1998 kommt es jetzt zu einer überblicksweisen Präsentation von Arbeiten Andreas Gurskys in Deutschland, der Katalog mit eigens vom Künstler ausgewählter und zusammengestellter Bildstrecke ist die erste Publikation seit der großen Einzelausstellung 2001 im Museum of Modern Art in New York.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
So, nun liegt er mir vor: Der Katalog zur Ausstellung von Andreas Gursky in München. Angemeldet und reserviert hatte ich ihn mir. Dazu passend hatte ich als Büchernarr, Sammler und selbst Photographierender auch ein gerüttelt Maß an Vorfreude in mir, denn ohne Zweifel ist Andreas Gursky ein Könner seines Fachs. Der Band ist auch tatsächlich gut gelungen. Aber ob dieses "Büchelchen" den stolzen Preis von 69,54 Euro Wert ist, darf ernsthaft bezweifelt werden. Ich gebe ja zu, daß der Konsument in Zeiten von Spott- oder Einstiegspreisen etwas verwöhnt ist, aber dieses hier geht für meinen Geschmack denn nun wohl doch etwas zu weit. Daher nur 3 Sterne. PS: Die Ausstellung sehe ich mir aber dennoch an.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Welt wunderbarer Möglichkeiten 2. März 2007
Um es vorwegzunehmen: Der Katalog zur Münchener Gursky Schau ist ein wahnsinnig schhönes Buch geworden! Das seltene Zusammentreffen von Fotos,

Text und editorischer Sorgfalt hat uns eines der schönsten Kunstbücher der

letzten Jahre geliefert und es zeigt, das die Möglichkeiten anspruchsvolle

Bücher zu machen, nach oben wohl keine Grenzen kennen.

Zunächst einmal: die neuen Fotos sind schier sensationell und erlauben einen Blick auf unsere Welt, der uns wohl sonst, zumindest bei den meisten

Motiven verschlossen bliebe. Einheit im Stil, Vielfalt in den Entdeckungen, so ließe es sich wohl treffend beschreiben. Ob Börse in den Emiraten, der 99cent Supermarkt oder die aktuellen Rennstall-Fotografien,-

alles so im Detail faßbar, als wäre man selbst im Geschehen. Der Katalog

transportiert diese Bilder sozusagen in ein kleineres Format. Dabei ist die graphische Ausstattung eine Arbeit für sich,- innovativ und zurückhaltend zugleich. Für den Kunstbuchsammler muß man hier keine Empfehlung aussprechen, denn der hat gleich beim ersten Blick begriffen.

Mehr als einfallsreich und der demokratischen Idee des Buches verbunden:

es gibt fünf Umschlagvariationen, allesamt den Korea Bildern entnommen,

so das jeder einen guten Grund hat, seine Bildvorlieben im kleinen Format auszuleben. Jenseits von überragenden Kunst, der gelungenen Gestaltung auch ein verlegerisches Meisterstück!
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superstar! 19. Februar 2007
Eine großartige Ausstellung eröffnet diese Woche in München. Nach dem Museum of Modern Art zeigt das Haus der Kunst fünfzig Bilder des Superstars der globalen Fotokunst und des erfolgreichsten deutschen Fotografen, Andreas Gursky. Der Becher-Schule entstammend, hat sich Gursky früh weit vom schwarz-weißen Minimalismus entfernt. Seine Bilder sind bunt, ihre Magie entspringt den vielen den Betrachter bannenden Ebenen. Aus vielen Einzelfotos zusammengesetzt sind sie ebenso wie die unglaubliche Tiefe der Bilder manchmal erst auf den zweiten Blick erkennbar. Zudem gestaltet Gursky seine Bilder sehr dekorativ und publikumstauglich: Auf Riesenformate gezogen und mit maximal sechs Abzügen pro Motiv ist er zum Liebling der Auktionshäuser und zum höchstdotierten Fotografen der Welt geworden. Das Buch zur Ausstellung aus dem Verlag Snoeck (dem wir dazu herzlich gratulieren) ist fabelhaft gemacht. Lassen Sie sich überraschen, welches der fünf Cover (jeweils ein Detail aus einer Arbeit Gurskys) sie bekommen.
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