Andreas Gabalier

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Biografie

Knappe vier Jahre ist es jetzt her. Da stand ein junger Steirer in der Lederhose auf der Fernseh-Bühne, gab von vier Kameras eingekreist sein Debüt und es dauerte genau bis zum zweiten Refrain, bis er seine anfängliche Nervosität abgelegt, beim Singen das volle Rohr aufgedreht hatte und am nächsten Tag sein Gästebuch im Internet überging. „So liab hob i di“. Andreas Gabalier im selbst kreierten Trachten-Mix und ein Country-Song, bei dem heute in der Wiener Stadthalle das Publikum sich zum 12.000er-Chor auswächst, waren der Anfang des „neuen Lebens“. Seines, jenes der Trachtenschneider und der ... Lesen Sie mehr

Knappe vier Jahre ist es jetzt her. Da stand ein junger Steirer in der Lederhose auf der Fernseh-Bühne, gab von vier Kameras eingekreist sein Debüt und es dauerte genau bis zum zweiten Refrain, bis er seine anfängliche Nervosität abgelegt, beim Singen das volle Rohr aufgedreht hatte und am nächsten Tag sein Gästebuch im Internet überging. „So liab hob i di“. Andreas Gabalier im selbst kreierten Trachten-Mix und ein Country-Song, bei dem heute in der Wiener Stadthalle das Publikum sich zum 12.000er-Chor auswächst, waren der Anfang des „neuen Lebens“. Seines, jenes der Trachtenschneider und der Musikszene. So einen Einstand wie diesen, den gab es vorher nicht.

Der Andi aus Graz unterscheidet mittlerweile zwischen altem und neuem Leben. Das alte Leben bestand aus einigen Monaten Studium, Sommerjobs als Kellner am Wörthersee und Musizieren im Keller bei Muttern. Das neue Leben ist um einiges turbulenter. Echo, Bambi, Amadeus, Gold, Platin und wer-weiß-was-noch-alles an Awards… Es ging rasend schnell. In allen Belangen.

Das erste Album war die erste Visitenkarte. Wer ist er, was macht er, wo will er hin? Heute würde es heißen „Who is he and what is he to us?“ aber heute ist das neue Leben und das Ende vom alten begann mit dem Album „Da komm ich her“. Andreas Gabalier stellte sich vor. Brav war er. Na ja, ziemlich brav, aber die Urkraft, die in ihm steckte, war auch da schon spürbar, sofern man sich getraute, im volkstümlichen Sektor die Nase über den Tellerrand zu stecken und seismologische Schwingungen aufzunehmen, die bereits ankündigten, dass sich da einer in Bewegung gesetzt hat. Dieses erste Album war ein großer Erfolg und das wiederum gab dem Andi die Legitimation für die zukünftige Durchsetzung des eigenen Willens.

Bei Album Nummer 2 ließ er sich von niemandem mehr viel dreinreden. „Wer da aller auf einmal reinreden wollte…“, erinnert er sich heute, aber nur Freund und Producer Matze und sonst eine kleine Auswahl an Vertrauten war es, von denen er Einflussnahme zulassen wollte und wieder war die Entscheidung richtig. „Herzwerk“ wurde der Mega-Knaller, „I sing a Liad für di“ zum erfolgreichen Gassenhauer mit einer Halbwertszeit von gut und gern 30 Jahren.

Mit Selbstvertrauen positiv bis Oberkante Unterlippe aufmunitioniert setzte Andreas Gabalier beim 3. Album selbstbewusst das Statement der eigenen Kategorie. Er, der mit seiner Musik zwischen allen Genres tanzt, die Formate nur so überspringt und überall dabei vom Publikum ob dieser Formatignoranz positiv bestätigt wird, zaubert das Wort „Volks-Rock’n’Roll“ aus dem Hut und niemand fragt, was das eigentlich soll. Weshalb auch, der Name ist selbsterklärend und der Protagonist ist der Volks-Rock’n’Roller. Basta. Mehr als 120.000 verkaufte Live-Tickets – alleine 2012 - sind die Bestätigung dafür, dass da keine Erklärung notwendig ist. Der Volks-Rock’n’Roll ist die Freiheit, die Genres miteinander zu vermischen, Ingredienzien so zusammen zu bringen, dass sie immer auf ihre Art Massen begeistern können.

Rock und volkstümliche Musik, dazu Country-Elemente genauso wie der Schuss Rockabilly. So ungefähr. Die Texte? Vom Schweinsbraten, den Dirndln, die Freunde mit ihren Motorrädern bis hin zur Stewardess und das Ticket für den Mile High Club reicht die Bandbreite. Gabalier singt über Liebe ebenso wie über Trauer oder einfach nur über das Leben. Vermehrt über das eigene.

HOME SWEET HOME - Gott sei Dank gibt’s ihn auch auf Englisch, den Spruch! Man möge sich nur vorstellen, wie sich denn „Trautes Heim, Glück allein“ als Titel auf einem Album-Cover gemacht hätte. Den Geruch von Zierpölstern und Stickbildern hat zwar auch die englische Variante, aber „Home Sweet Home“ ist einfach cooler. Da kann man noch so sehr auf die Vermeidung von Anglizismen setzen, in diesem Fall kommt der Spruch einfach besser rüber.

„Home Sweet Home“ ist der Titel und der Titelsong des neuen Albums von Andreas Gabalier und die Songs, zumindest die meisten auf dem Album, haben ihren eigentlichen Ursprung auch genau dort: Daheim in Graz, St. Peter. Im Wohnzimmer stapeln sich seit Jahren die schwarzen Scheiben. Papas Plattensammlung und „so gut wie jedes Familienfest ist irgendwann zu einer Platten-Party geworden“, erzählt Andreas und diese Scheiben waren es, ja, sind es sogar bis heute, die den Musiker Gabalier geprägt haben. Johnny Cash, Dolly Parton, Jerry Lee Lewis, Elvis und die Akkorde von Buddy Holly. 50er, 60er, 70er Jahre – Musik aus einer Zeit, die der VRR - Jahrgang 1984 - zeitversetzt, Titel für Titel, Stimme für Stimme für sich eroberte. Dieses Biotop in dem Haus in Graz-St. Peter, in dem sich Rockabilly genauso breit machte wie Peter Alexander oder die Oberkrainer und Johnny Cash, das alles ergab eine Vielfalt, die auf fruchtbaren Boden traf. „Ich war nie nur einem Genre verbunden. Was mir gefallen hat, habe ich aufgesogen“, sagt Andi und in der Tat, das neue Album ist wieder ein Schritt in eine weitere Richtung.

Mit Freund, Kollege, Producer Matze Roska hat der VRR das Studio in Berlin für einen Ausflug nach Nashville verlassen. „Einfach ein bissl andere Einflüsse zulassen“, sagt er. Die TV-Kamera war mit dabei und so kennt man die weitere Geschichte heute schon gut, aber die große US-Karriere… Wachsen da die Träume in den Himmel? „Aber geh, einfach nur probieren. Ich wollte da immer schon einmal hin, dort wo all die Platten vom Papa herkommen. Das war der Traum, den ich mir erfüllen wollte. In einem Studio arbeiten, wo die Country-Heroes aufnehmen, das wäre früher nie drin gewesen, aber jetzt halt schon“, sagt er und so wurden 5 Songs in Nashville eingespielt.

Amerikanische Studiomusiker spielen zu Andy Gabalier‘s „Stenglish“ - seinem steirischen Englisch. Gabalier versucht gar nicht wie George Jones und Tammy Wynette zu klingen. Sein Englisch hat den Zungenschlag der Heimat und die ist Graz, aber genau das macht diese Songs auf ihre Art spannend. Einige Tage recorden in Nashville, über 100 in Berlin, das ist die Bilanz und ebenso auch der Kunst von Matze ist es zu verdanken, dass „Home Sweet Home“ ein homogenes Album geworden ist, der Ausflug über den Atlantik und der alte Kontinent gut in der Steiermark zusammengewachsen sind.

„Home Sweet Home“ ist ein Album, das bisher am stärksten das neue Leben des Andreas Gabalier dokumentiert. Um 180 Grad hat sich bei ihm alles gedreht, Zeit ist ein rares Gut geworden, der Termindruck ist mit dem der früheren Jahre nicht mehr zu vergleichen.

Gabaliers Ausgleich ist dieses „Home Sweet Home“. Zu Hause. Das eigene Bett. Das eigene Kissen, in seinem Dialekt von Andi liebevoll „mei Poister“ genannt. Hotels machen ihm gerne eine Freude und stecken ihn in eine Suite mit einer Bettdecke so groß wie ein halbes Fußballfeld. Handtücher die nach Chlorbleiche riechen und nicht nach Graz-St. Peter. „Ich trinke für mein Leben gerne Wasser. Stehe in der Nacht auf, lasse es mir aus dem Hahn minutenlang direkt in den Mund rinnen, aber mach das einmal in irgendeiner Großstadt… Da erkennst du den Unterschied. Bei mir daheim, da kommt das Wasser kalt und in einer Reinheit aus der Leitung wie sonst nirgendwo“, sagt er. Heimweh? „Ich stehe unheimlich gerne auf der Bühne. Für mich ist ein Traum wahr geworden. Eine halbe Stunde bevor ich rausgehe, hänge ich mir die Harmonika um und tauche in mich selbst ab. Was für ein irres Gefühl… Das Gewicht des Instrumentes spüren, übers In-Ear höre ich die Menschen und die Atmosphäre in der Halle… Aber anschließend, wenn alles vorbei ist, fahre ich, wenn es irgendwie geht, nach dem Auftritt nach Hause“. Home Sweet Home! Daheim! „In meine Gasse“, wie er sagt. Da, wo er mit dem Nachbars-Buam beim Griller hockt, in der Unterhose das Motorrad putzt, das Essen so ist wie er sich das vorstellt.

Das neue Album ist ein Statement. Musikalisch ist es VRR mit einem festen Schuss Amerika im Arrangement. Die Bandbreite der Songs bunt und die Texte Gabalier pur. Seine Handschrift beim Texten ist, dass er keine hat. Er nimmt die Themen so wie er sie erlebt, sie ihm über den Weg laufen, seiner Fantasie entspringen. Da gibt’s – unter anderem - „Ab zum See“ – eine Sommernummer mit Country-Fiedel, Freude, Spaß… nur bitte kein Regen. Dann „Die Beichte“ - ein Titel mit Blues-Intro samt ZZ TOP-Feeling und einem Text, der aber so was von aus dem Leben geschrieben ist… aus Buben-Köpfen stammt und dort ab der Pubertät nicht mehr aus den Gehirnwindungen zu kriegen ist. Ein Juwel ist der Song „Der Himmel“. Er dauert über 7 Minuten und ist keine Sekunde zu lang. Geiles Intro, geiler Titel, unglaubliches Arrangement. Das Lied „The Man Of Volks-Rock’n’Roll“ wird die Vorurteile befeuern, dass sich der AG da nun ein Denkmal gesetzt hat, sich selbst als 12ender-Hirsch bezeichnet.

Es ist alles überzeichnet und wahrscheinlich werden ihm die Kritiker die Ironie, die da drin steckt, nicht abnehmen. Soll so sein, ein Vorurteil mehr haut den Mann auch nicht um, aber musikalisch! Da werden Erinnerungen an Molly Hatchets „No Guts... No Glory“ aus dem 83er Jahr wach und man freut sich schon drauf, den Titel live zu erleben. Die Gitarren! Es kracht und klingt unglaublich gut. „Da bin i daham und da g’hör i hin“, singt der Andreas in diesem Lied und es ist wohl das ehrlichste Statement, welches die Brücke zwischen altem und neuem Leben schlägt.

„Home Sweet Home“ – Das Album hat noch viel mehr zu bieten, aber hier wird der Platz knapp und alle schreien eh schon, dass so lange Texte niemand liest. Sei’s drum! Bleibt am Ende nur eine Frage, die bisher noch niemand beantwortet hat: Wann kommt die Vinyl-Ausgabe mit gesticktem Cover?

-az-

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Knappe vier Jahre ist es jetzt her. Da stand ein junger Steirer in der Lederhose auf der Fernseh-Bühne, gab von vier Kameras eingekreist sein Debüt und es dauerte genau bis zum zweiten Refrain, bis er seine anfängliche Nervosität abgelegt, beim Singen das volle Rohr aufgedreht hatte und am nächsten Tag sein Gästebuch im Internet überging. „So liab hob i di“. Andreas Gabalier im selbst kreierten Trachten-Mix und ein Country-Song, bei dem heute in der Wiener Stadthalle das Publikum sich zum 12.000er-Chor auswächst, waren der Anfang des „neuen Lebens“. Seines, jenes der Trachtenschneider und der Musikszene. So einen Einstand wie diesen, den gab es vorher nicht.

Der Andi aus Graz unterscheidet mittlerweile zwischen altem und neuem Leben. Das alte Leben bestand aus einigen Monaten Studium, Sommerjobs als Kellner am Wörthersee und Musizieren im Keller bei Muttern. Das neue Leben ist um einiges turbulenter. Echo, Bambi, Amadeus, Gold, Platin und wer-weiß-was-noch-alles an Awards… Es ging rasend schnell. In allen Belangen.

Das erste Album war die erste Visitenkarte. Wer ist er, was macht er, wo will er hin? Heute würde es heißen „Who is he and what is he to us?“ aber heute ist das neue Leben und das Ende vom alten begann mit dem Album „Da komm ich her“. Andreas Gabalier stellte sich vor. Brav war er. Na ja, ziemlich brav, aber die Urkraft, die in ihm steckte, war auch da schon spürbar, sofern man sich getraute, im volkstümlichen Sektor die Nase über den Tellerrand zu stecken und seismologische Schwingungen aufzunehmen, die bereits ankündigten, dass sich da einer in Bewegung gesetzt hat. Dieses erste Album war ein großer Erfolg und das wiederum gab dem Andi die Legitimation für die zukünftige Durchsetzung des eigenen Willens.

Bei Album Nummer 2 ließ er sich von niemandem mehr viel dreinreden. „Wer da aller auf einmal reinreden wollte…“, erinnert er sich heute, aber nur Freund und Producer Matze und sonst eine kleine Auswahl an Vertrauten war es, von denen er Einflussnahme zulassen wollte und wieder war die Entscheidung richtig. „Herzwerk“ wurde der Mega-Knaller, „I sing a Liad für di“ zum erfolgreichen Gassenhauer mit einer Halbwertszeit von gut und gern 30 Jahren.

Mit Selbstvertrauen positiv bis Oberkante Unterlippe aufmunitioniert setzte Andreas Gabalier beim 3. Album selbstbewusst das Statement der eigenen Kategorie. Er, der mit seiner Musik zwischen allen Genres tanzt, die Formate nur so überspringt und überall dabei vom Publikum ob dieser Formatignoranz positiv bestätigt wird, zaubert das Wort „Volks-Rock’n’Roll“ aus dem Hut und niemand fragt, was das eigentlich soll. Weshalb auch, der Name ist selbsterklärend und der Protagonist ist der Volks-Rock’n’Roller. Basta. Mehr als 120.000 verkaufte Live-Tickets – alleine 2012 - sind die Bestätigung dafür, dass da keine Erklärung notwendig ist. Der Volks-Rock’n’Roll ist die Freiheit, die Genres miteinander zu vermischen, Ingredienzien so zusammen zu bringen, dass sie immer auf ihre Art Massen begeistern können.

Rock und volkstümliche Musik, dazu Country-Elemente genauso wie der Schuss Rockabilly. So ungefähr. Die Texte? Vom Schweinsbraten, den Dirndln, die Freunde mit ihren Motorrädern bis hin zur Stewardess und das Ticket für den Mile High Club reicht die Bandbreite. Gabalier singt über Liebe ebenso wie über Trauer oder einfach nur über das Leben. Vermehrt über das eigene.

HOME SWEET HOME - Gott sei Dank gibt’s ihn auch auf Englisch, den Spruch! Man möge sich nur vorstellen, wie sich denn „Trautes Heim, Glück allein“ als Titel auf einem Album-Cover gemacht hätte. Den Geruch von Zierpölstern und Stickbildern hat zwar auch die englische Variante, aber „Home Sweet Home“ ist einfach cooler. Da kann man noch so sehr auf die Vermeidung von Anglizismen setzen, in diesem Fall kommt der Spruch einfach besser rüber.

„Home Sweet Home“ ist der Titel und der Titelsong des neuen Albums von Andreas Gabalier und die Songs, zumindest die meisten auf dem Album, haben ihren eigentlichen Ursprung auch genau dort: Daheim in Graz, St. Peter. Im Wohnzimmer stapeln sich seit Jahren die schwarzen Scheiben. Papas Plattensammlung und „so gut wie jedes Familienfest ist irgendwann zu einer Platten-Party geworden“, erzählt Andreas und diese Scheiben waren es, ja, sind es sogar bis heute, die den Musiker Gabalier geprägt haben. Johnny Cash, Dolly Parton, Jerry Lee Lewis, Elvis und die Akkorde von Buddy Holly. 50er, 60er, 70er Jahre – Musik aus einer Zeit, die der VRR - Jahrgang 1984 - zeitversetzt, Titel für Titel, Stimme für Stimme für sich eroberte. Dieses Biotop in dem Haus in Graz-St. Peter, in dem sich Rockabilly genauso breit machte wie Peter Alexander oder die Oberkrainer und Johnny Cash, das alles ergab eine Vielfalt, die auf fruchtbaren Boden traf. „Ich war nie nur einem Genre verbunden. Was mir gefallen hat, habe ich aufgesogen“, sagt Andi und in der Tat, das neue Album ist wieder ein Schritt in eine weitere Richtung.

Mit Freund, Kollege, Producer Matze Roska hat der VRR das Studio in Berlin für einen Ausflug nach Nashville verlassen. „Einfach ein bissl andere Einflüsse zulassen“, sagt er. Die TV-Kamera war mit dabei und so kennt man die weitere Geschichte heute schon gut, aber die große US-Karriere… Wachsen da die Träume in den Himmel? „Aber geh, einfach nur probieren. Ich wollte da immer schon einmal hin, dort wo all die Platten vom Papa herkommen. Das war der Traum, den ich mir erfüllen wollte. In einem Studio arbeiten, wo die Country-Heroes aufnehmen, das wäre früher nie drin gewesen, aber jetzt halt schon“, sagt er und so wurden 5 Songs in Nashville eingespielt.

Amerikanische Studiomusiker spielen zu Andy Gabalier‘s „Stenglish“ - seinem steirischen Englisch. Gabalier versucht gar nicht wie George Jones und Tammy Wynette zu klingen. Sein Englisch hat den Zungenschlag der Heimat und die ist Graz, aber genau das macht diese Songs auf ihre Art spannend. Einige Tage recorden in Nashville, über 100 in Berlin, das ist die Bilanz und ebenso auch der Kunst von Matze ist es zu verdanken, dass „Home Sweet Home“ ein homogenes Album geworden ist, der Ausflug über den Atlantik und der alte Kontinent gut in der Steiermark zusammengewachsen sind.

„Home Sweet Home“ ist ein Album, das bisher am stärksten das neue Leben des Andreas Gabalier dokumentiert. Um 180 Grad hat sich bei ihm alles gedreht, Zeit ist ein rares Gut geworden, der Termindruck ist mit dem der früheren Jahre nicht mehr zu vergleichen.

Gabaliers Ausgleich ist dieses „Home Sweet Home“. Zu Hause. Das eigene Bett. Das eigene Kissen, in seinem Dialekt von Andi liebevoll „mei Poister“ genannt. Hotels machen ihm gerne eine Freude und stecken ihn in eine Suite mit einer Bettdecke so groß wie ein halbes Fußballfeld. Handtücher die nach Chlorbleiche riechen und nicht nach Graz-St. Peter. „Ich trinke für mein Leben gerne Wasser. Stehe in der Nacht auf, lasse es mir aus dem Hahn minutenlang direkt in den Mund rinnen, aber mach das einmal in irgendeiner Großstadt… Da erkennst du den Unterschied. Bei mir daheim, da kommt das Wasser kalt und in einer Reinheit aus der Leitung wie sonst nirgendwo“, sagt er. Heimweh? „Ich stehe unheimlich gerne auf der Bühne. Für mich ist ein Traum wahr geworden. Eine halbe Stunde bevor ich rausgehe, hänge ich mir die Harmonika um und tauche in mich selbst ab. Was für ein irres Gefühl… Das Gewicht des Instrumentes spüren, übers In-Ear höre ich die Menschen und die Atmosphäre in der Halle… Aber anschließend, wenn alles vorbei ist, fahre ich, wenn es irgendwie geht, nach dem Auftritt nach Hause“. Home Sweet Home! Daheim! „In meine Gasse“, wie er sagt. Da, wo er mit dem Nachbars-Buam beim Griller hockt, in der Unterhose das Motorrad putzt, das Essen so ist wie er sich das vorstellt.

Das neue Album ist ein Statement. Musikalisch ist es VRR mit einem festen Schuss Amerika im Arrangement. Die Bandbreite der Songs bunt und die Texte Gabalier pur. Seine Handschrift beim Texten ist, dass er keine hat. Er nimmt die Themen so wie er sie erlebt, sie ihm über den Weg laufen, seiner Fantasie entspringen. Da gibt’s – unter anderem - „Ab zum See“ – eine Sommernummer mit Country-Fiedel, Freude, Spaß… nur bitte kein Regen. Dann „Die Beichte“ - ein Titel mit Blues-Intro samt ZZ TOP-Feeling und einem Text, der aber so was von aus dem Leben geschrieben ist… aus Buben-Köpfen stammt und dort ab der Pubertät nicht mehr aus den Gehirnwindungen zu kriegen ist. Ein Juwel ist der Song „Der Himmel“. Er dauert über 7 Minuten und ist keine Sekunde zu lang. Geiles Intro, geiler Titel, unglaubliches Arrangement. Das Lied „The Man Of Volks-Rock’n’Roll“ wird die Vorurteile befeuern, dass sich der AG da nun ein Denkmal gesetzt hat, sich selbst als 12ender-Hirsch bezeichnet.

Es ist alles überzeichnet und wahrscheinlich werden ihm die Kritiker die Ironie, die da drin steckt, nicht abnehmen. Soll so sein, ein Vorurteil mehr haut den Mann auch nicht um, aber musikalisch! Da werden Erinnerungen an Molly Hatchets „No Guts... No Glory“ aus dem 83er Jahr wach und man freut sich schon drauf, den Titel live zu erleben. Die Gitarren! Es kracht und klingt unglaublich gut. „Da bin i daham und da g’hör i hin“, singt der Andreas in diesem Lied und es ist wohl das ehrlichste Statement, welches die Brücke zwischen altem und neuem Leben schlägt.

„Home Sweet Home“ – Das Album hat noch viel mehr zu bieten, aber hier wird der Platz knapp und alle schreien eh schon, dass so lange Texte niemand liest. Sei’s drum! Bleibt am Ende nur eine Frage, die bisher noch niemand beantwortet hat: Wann kommt die Vinyl-Ausgabe mit gesticktem Cover?

-az-

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Knappe vier Jahre ist es jetzt her. Da stand ein junger Steirer in der Lederhose auf der Fernseh-Bühne, gab von vier Kameras eingekreist sein Debüt und es dauerte genau bis zum zweiten Refrain, bis er seine anfängliche Nervosität abgelegt, beim Singen das volle Rohr aufgedreht hatte und am nächsten Tag sein Gästebuch im Internet überging. „So liab hob i di“. Andreas Gabalier im selbst kreierten Trachten-Mix und ein Country-Song, bei dem heute in der Wiener Stadthalle das Publikum sich zum 12.000er-Chor auswächst, waren der Anfang des „neuen Lebens“. Seines, jenes der Trachtenschneider und der Musikszene. So einen Einstand wie diesen, den gab es vorher nicht.

Der Andi aus Graz unterscheidet mittlerweile zwischen altem und neuem Leben. Das alte Leben bestand aus einigen Monaten Studium, Sommerjobs als Kellner am Wörthersee und Musizieren im Keller bei Muttern. Das neue Leben ist um einiges turbulenter. Echo, Bambi, Amadeus, Gold, Platin und wer-weiß-was-noch-alles an Awards… Es ging rasend schnell. In allen Belangen.

Das erste Album war die erste Visitenkarte. Wer ist er, was macht er, wo will er hin? Heute würde es heißen „Who is he and what is he to us?“ aber heute ist das neue Leben und das Ende vom alten begann mit dem Album „Da komm ich her“. Andreas Gabalier stellte sich vor. Brav war er. Na ja, ziemlich brav, aber die Urkraft, die in ihm steckte, war auch da schon spürbar, sofern man sich getraute, im volkstümlichen Sektor die Nase über den Tellerrand zu stecken und seismologische Schwingungen aufzunehmen, die bereits ankündigten, dass sich da einer in Bewegung gesetzt hat. Dieses erste Album war ein großer Erfolg und das wiederum gab dem Andi die Legitimation für die zukünftige Durchsetzung des eigenen Willens.

Bei Album Nummer 2 ließ er sich von niemandem mehr viel dreinreden. „Wer da aller auf einmal reinreden wollte…“, erinnert er sich heute, aber nur Freund und Producer Matze und sonst eine kleine Auswahl an Vertrauten war es, von denen er Einflussnahme zulassen wollte und wieder war die Entscheidung richtig. „Herzwerk“ wurde der Mega-Knaller, „I sing a Liad für di“ zum erfolgreichen Gassenhauer mit einer Halbwertszeit von gut und gern 30 Jahren.

Mit Selbstvertrauen positiv bis Oberkante Unterlippe aufmunitioniert setzte Andreas Gabalier beim 3. Album selbstbewusst das Statement der eigenen Kategorie. Er, der mit seiner Musik zwischen allen Genres tanzt, die Formate nur so überspringt und überall dabei vom Publikum ob dieser Formatignoranz positiv bestätigt wird, zaubert das Wort „Volks-Rock’n’Roll“ aus dem Hut und niemand fragt, was das eigentlich soll. Weshalb auch, der Name ist selbsterklärend und der Protagonist ist der Volks-Rock’n’Roller. Basta. Mehr als 120.000 verkaufte Live-Tickets – alleine 2012 - sind die Bestätigung dafür, dass da keine Erklärung notwendig ist. Der Volks-Rock’n’Roll ist die Freiheit, die Genres miteinander zu vermischen, Ingredienzien so zusammen zu bringen, dass sie immer auf ihre Art Massen begeistern können.

Rock und volkstümliche Musik, dazu Country-Elemente genauso wie der Schuss Rockabilly. So ungefähr. Die Texte? Vom Schweinsbraten, den Dirndln, die Freunde mit ihren Motorrädern bis hin zur Stewardess und das Ticket für den Mile High Club reicht die Bandbreite. Gabalier singt über Liebe ebenso wie über Trauer oder einfach nur über das Leben. Vermehrt über das eigene.

HOME SWEET HOME - Gott sei Dank gibt’s ihn auch auf Englisch, den Spruch! Man möge sich nur vorstellen, wie sich denn „Trautes Heim, Glück allein“ als Titel auf einem Album-Cover gemacht hätte. Den Geruch von Zierpölstern und Stickbildern hat zwar auch die englische Variante, aber „Home Sweet Home“ ist einfach cooler. Da kann man noch so sehr auf die Vermeidung von Anglizismen setzen, in diesem Fall kommt der Spruch einfach besser rüber.

„Home Sweet Home“ ist der Titel und der Titelsong des neuen Albums von Andreas Gabalier und die Songs, zumindest die meisten auf dem Album, haben ihren eigentlichen Ursprung auch genau dort: Daheim in Graz, St. Peter. Im Wohnzimmer stapeln sich seit Jahren die schwarzen Scheiben. Papas Plattensammlung und „so gut wie jedes Familienfest ist irgendwann zu einer Platten-Party geworden“, erzählt Andreas und diese Scheiben waren es, ja, sind es sogar bis heute, die den Musiker Gabalier geprägt haben. Johnny Cash, Dolly Parton, Jerry Lee Lewis, Elvis und die Akkorde von Buddy Holly. 50er, 60er, 70er Jahre – Musik aus einer Zeit, die der VRR - Jahrgang 1984 - zeitversetzt, Titel für Titel, Stimme für Stimme für sich eroberte. Dieses Biotop in dem Haus in Graz-St. Peter, in dem sich Rockabilly genauso breit machte wie Peter Alexander oder die Oberkrainer und Johnny Cash, das alles ergab eine Vielfalt, die auf fruchtbaren Boden traf. „Ich war nie nur einem Genre verbunden. Was mir gefallen hat, habe ich aufgesogen“, sagt Andi und in der Tat, das neue Album ist wieder ein Schritt in eine weitere Richtung.

Mit Freund, Kollege, Producer Matze Roska hat der VRR das Studio in Berlin für einen Ausflug nach Nashville verlassen. „Einfach ein bissl andere Einflüsse zulassen“, sagt er. Die TV-Kamera war mit dabei und so kennt man die weitere Geschichte heute schon gut, aber die große US-Karriere… Wachsen da die Träume in den Himmel? „Aber geh, einfach nur probieren. Ich wollte da immer schon einmal hin, dort wo all die Platten vom Papa herkommen. Das war der Traum, den ich mir erfüllen wollte. In einem Studio arbeiten, wo die Country-Heroes aufnehmen, das wäre früher nie drin gewesen, aber jetzt halt schon“, sagt er und so wurden 5 Songs in Nashville eingespielt.

Amerikanische Studiomusiker spielen zu Andy Gabalier‘s „Stenglish“ - seinem steirischen Englisch. Gabalier versucht gar nicht wie George Jones und Tammy Wynette zu klingen. Sein Englisch hat den Zungenschlag der Heimat und die ist Graz, aber genau das macht diese Songs auf ihre Art spannend. Einige Tage recorden in Nashville, über 100 in Berlin, das ist die Bilanz und ebenso auch der Kunst von Matze ist es zu verdanken, dass „Home Sweet Home“ ein homogenes Album geworden ist, der Ausflug über den Atlantik und der alte Kontinent gut in der Steiermark zusammengewachsen sind.

„Home Sweet Home“ ist ein Album, das bisher am stärksten das neue Leben des Andreas Gabalier dokumentiert. Um 180 Grad hat sich bei ihm alles gedreht, Zeit ist ein rares Gut geworden, der Termindruck ist mit dem der früheren Jahre nicht mehr zu vergleichen.

Gabaliers Ausgleich ist dieses „Home Sweet Home“. Zu Hause. Das eigene Bett. Das eigene Kissen, in seinem Dialekt von Andi liebevoll „mei Poister“ genannt. Hotels machen ihm gerne eine Freude und stecken ihn in eine Suite mit einer Bettdecke so groß wie ein halbes Fußballfeld. Handtücher die nach Chlorbleiche riechen und nicht nach Graz-St. Peter. „Ich trinke für mein Leben gerne Wasser. Stehe in der Nacht auf, lasse es mir aus dem Hahn minutenlang direkt in den Mund rinnen, aber mach das einmal in irgendeiner Großstadt… Da erkennst du den Unterschied. Bei mir daheim, da kommt das Wasser kalt und in einer Reinheit aus der Leitung wie sonst nirgendwo“, sagt er. Heimweh? „Ich stehe unheimlich gerne auf der Bühne. Für mich ist ein Traum wahr geworden. Eine halbe Stunde bevor ich rausgehe, hänge ich mir die Harmonika um und tauche in mich selbst ab. Was für ein irres Gefühl… Das Gewicht des Instrumentes spüren, übers In-Ear höre ich die Menschen und die Atmosphäre in der Halle… Aber anschließend, wenn alles vorbei ist, fahre ich, wenn es irgendwie geht, nach dem Auftritt nach Hause“. Home Sweet Home! Daheim! „In meine Gasse“, wie er sagt. Da, wo er mit dem Nachbars-Buam beim Griller hockt, in der Unterhose das Motorrad putzt, das Essen so ist wie er sich das vorstellt.

Das neue Album ist ein Statement. Musikalisch ist es VRR mit einem festen Schuss Amerika im Arrangement. Die Bandbreite der Songs bunt und die Texte Gabalier pur. Seine Handschrift beim Texten ist, dass er keine hat. Er nimmt die Themen so wie er sie erlebt, sie ihm über den Weg laufen, seiner Fantasie entspringen. Da gibt’s – unter anderem - „Ab zum See“ – eine Sommernummer mit Country-Fiedel, Freude, Spaß… nur bitte kein Regen. Dann „Die Beichte“ - ein Titel mit Blues-Intro samt ZZ TOP-Feeling und einem Text, der aber so was von aus dem Leben geschrieben ist… aus Buben-Köpfen stammt und dort ab der Pubertät nicht mehr aus den Gehirnwindungen zu kriegen ist. Ein Juwel ist der Song „Der Himmel“. Er dauert über 7 Minuten und ist keine Sekunde zu lang. Geiles Intro, geiler Titel, unglaubliches Arrangement. Das Lied „The Man Of Volks-Rock’n’Roll“ wird die Vorurteile befeuern, dass sich der AG da nun ein Denkmal gesetzt hat, sich selbst als 12ender-Hirsch bezeichnet.

Es ist alles überzeichnet und wahrscheinlich werden ihm die Kritiker die Ironie, die da drin steckt, nicht abnehmen. Soll so sein, ein Vorurteil mehr haut den Mann auch nicht um, aber musikalisch! Da werden Erinnerungen an Molly Hatchets „No Guts... No Glory“ aus dem 83er Jahr wach und man freut sich schon drauf, den Titel live zu erleben. Die Gitarren! Es kracht und klingt unglaublich gut. „Da bin i daham und da g’hör i hin“, singt der Andreas in diesem Lied und es ist wohl das ehrlichste Statement, welches die Brücke zwischen altem und neuem Leben schlägt.

„Home Sweet Home“ – Das Album hat noch viel mehr zu bieten, aber hier wird der Platz knapp und alle schreien eh schon, dass so lange Texte niemand liest. Sei’s drum! Bleibt am Ende nur eine Frage, die bisher noch niemand beantwortet hat: Wann kommt die Vinyl-Ausgabe mit gesticktem Cover?

-az-

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