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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
99 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein sehr gutes Buch...,
Rezension bezieht sich auf: Andreas Feiningers große Fotolehre (Taschenbuch)
... wenn Sie sich vorher darüber im Klaren sind, was Sie bekommen.Wenn Sie einen Einsteigerlehrgang und gar eine Kaufberatung/Anleitung für aktuelle Digitalkameras erwarten, werden Sie furchtbar enttäuscht sein. Das Buch ist 30 Jahre alt! Wenn Sie als fortgeschrittener Hobbyfotograf wie in vielen anderen Fotobüchern eine bebilderte Anleitung erwarten, mit welchen Einstellungen Sie bei verschiedenen Aufgaben zum technisch optimalen Foto kommen (wie z.B. von John Hedgecoe), werden Sie ebenfalls enttäuscht sein. Das Buch besteht aus Text, Text und noch mehr trockenen Text mit einem kleinen Bildteil in der Mitte. Wenn Sie einen umfassenden Einblick in Motivauswahl, fotografisches Sehen und Bildgestaltung wollen, wenn Sie die Philosophie eines großen Fotografen kennen leren wollen, dann ist dieses Buch ideal für Sie. Auch die technischen Informationen aus dem Buch sind nicht so hoffnungslos veraltet, wie es bei einem 30 Jahre alten Buch zunächst erscheinen mag. Dinge wie Brennweite, Blende, Schärfentiefe usw. haben sich in den letzten 30 Jahren nicht geändert. Natürlich ist dieses Buch nicht objektiv, sondern es beschreibt viele Entwicklungen rund um die Fotografie sehr subjektiv. Aber es ist eben nicht die Sichtweise eines No-names, sondern die eines sehr bekannten Fotografen. Auch wenn man sich nicht alle Ansichten zu eigen macht, so sind diese doch allemal lesenswert. Die meisten Leute kaufen dieses Buch wegen der Informationen in Kapital 2, 5 und vor allem in Kapitel 6. Diese Kapitel liefern meines Erachtens einen fairen Gegenwert für den Kaufpreis. Wenn Sie überlegen, sich dieses Buch zu kaufen, werfen Sie vorher unbedingt einen Blick in das Inhaltsverzeichnis (Über die Amazon-Funktion "Search Inside" möglich). Dann wissen Sie vor dem Kauf sehr genau, was Sie bekommen und Enttäuschungen nach dem Kauf wegen falscher Erwartungshaltung sind ausgeschlossen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
60 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der Klassiker,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Andreas Feiningers große Fotolehre (Taschenbuch)
Feiningers Werk, 1978 verfaßt, gilt inzwischen als Klassiker und sei jedem Hobby-Photographen ans Herz gelegt. Natürlich sind die Kapitel über Ausrüstung und Technik hoffnungslos veraltet, der Schwerpunkt des Buches ist jedoch ohnehin ein anderer. Fast 200 Seiten widmet der Autor dem photographischem Sehen, der Komposition von Bildern, vermittelt Grundwissen über Licht, Farbe und Raumwirkung. Dieses photographische Basiswissen ist unabhängig von der Kameratechnik wichtig und wird viel zu häufig überlesen bzw. von anderen Autoren gar nicht oder nur in sehr geringem Maße vermittelt. All diejenigen, die nicht nur wissen wollen WIE, sondern vor allem WARUM sie etwas tun, dürften einen Platz in ihrem Bücherregal für Feininger finden.
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59 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Neuauflage eines Klassikers,
Rezension bezieht sich auf: Andreas Feiningers große Fotolehre (Taschenbuch)
Ich habe das Buch gekauft ohne dessen Status als Klassiker zu kennen, aus reinem Interesse an einem Buch über Fotographie. Der Kaufentscheid fiel vor allem deshalb, weil auf den ersten Seiten eine gut begründete Unterscheidung zwischen einem guten und einem schlechten Fotographen stand. Daß das Buch schwierig oder unübersichtlich sein sollte kann ich nicht nachvollziehen, die Sprache fand ich ebenfalls sehr verständlich und klar. Alle, die behaupten, daß Buch hätte an Aktualitätsanspruch verloren, sollten es nochmals lesen... es sind viele, auch grundlegende technische Informationen enthalten, die noch immer unumschränkt gültig sind. Hervorragend sind sicherlich alle Kapitel über die Komposition von Fotographien und über deren Wirkungen. Für alle, die sich in dieser Richtung mehr informieren wollen, sei Rudolf Arnheims Kunst des Sehens und Christian Mikundas Kino spüren ans Herz gelegt. Beide Bücher haben in erster Linie nichts mit der Fotographie zu tun, enthalten aber äußerst wichtige Informationen zur Gestaltung und Komposition von Bildern.Diverse Aussagen von Feininger, die vielleicht die Gemüter erregen könnten, kann man ihm ob seiner besonderen Sichtweise der Fotographie verzeihen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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