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Andorra: Stück in zwölf Bildern
 
 
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Andorra: Stück in zwölf Bildern [Taschenbuch]

Max Frisch
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (69 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 70 (2. November 1975)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518367773
  • ISBN-13: 978-3518367773
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (69 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 759 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

'"Andorra" ist eine der stärksten Herausforderungen, die seit Jahr und Tag von der deutschen Bühne ausgegangen sind.'
(Friedrich Torberg)

Kurzbeschreibung

Die Kernzelle von Andorra findet sich in Max Frischs Tagebuch als Eintragung des Jahres 1946. Andorra ist der Name für ein Modell: Es zeigt den Prozeß einer Bewußtseinsveränderung, abgehandelt an der Figur des jungen Andri, den die Umwelt so lange zum Anderssein zwingt, bis er es als sein Schicksal annimmt. Dieses Schicksal heißt in Max Frischs Stück »Judsein«. Das Schauspiel erschien als Buchausgabe zuerst 1961.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Stück zum Nachdenken... 21. November 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Andorra hat viele Thematiken, sei es die Verfolgung von Juden, das bornierte Denken einer Gesellschaft in Vorurteilen und Klischees oder einfach das Leben und Leiden von Andri. Egal wie oft man Andorra liest, man kann immer neue Aspekte und Symboliken entdecken. Erst nach dem dritten mal lesen habe ich z.B. die ärztliche Untersuchung mit der Ausselectierung der Juden durch die Naziärzte in Verbindung gebracht und es hat mich tatsächlich erschreckt dass ich beim ersten mal nicht im geringsten daran gedacht habe und sogar schmunzeln musste als Andri voller Stolz seinen Mund öffnete und "Aaaaaandorra" ertönen lies. Ich denke genau das macht Andorra so interessant, es ist ein Stück zum Nachdenken. Alles was in Andorra gesagt wird ist zeitlos und ohne örtliche Beschrenkung, genauso könnte es in Deutschland, an ihrem Arbeitsplatz oder in einer Schulklasse spielen, denn Vorurteile gibt es überall. Nach dem man Andorra gelesen hat wird man sich vielleicht öfter überlegen ob man denn immer gerecht über andere Mensche urteilt, vielleicht wird man darauf stoßen dass man, auch wenn man denkt man sei tolerant, Vorurteile in sich trägt die einem gar nicht mehr bewusst sind. Andorra ist, wie ich finde, sehr gut gegliedert und durch die Unterteilung in 12 Bilder einfach zu lesen. Jedes Bild zeigt ein neues Problem von Andri auf und baut auf das vorherige auf, so steigert sich die Handlung langsam und führ am Ende zu einem jehen Ende. Ich kann Andorra nur empfehlen. Es ist mit Sicherheit eins der großen literarischen Meisterwerke. Falls Sie in ihrer Nähe die Möglichkeit haben sich das Theaterstück anzusehen, lassen sie es sich nicht entgehen, richtig gespielt ist es ein wahres Erlebnis.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ein zeitloses Stück, das immer und immer wieder gelesen und von Neuem interpretiert werden kann... in jeder Hinsicht...

Vor etlichen Jahren, als ich dieses Stück als Pflichtlektüre in der Schule lesen mussste, empfand ich es vielmehr als eine Qual - als ein Vergnügen, genauso wie "Homo Faber". Doch spaeter an der Uni begann ich zu begreifen... Frisch hat mich mit seinen Werken regelrecht in seinen Bann gezogen! Und ich fing an, mich mit Frisch näher auseinander zu setzen und seine Werke regelrecht zu verschlingen.

In seinem Drama "Andorra", das Max Frisch in seinem Tagebuch als der "andorranische Jude" vorbehandelt, geht es um das Spiel zwischen Identität und Rolle. Es kommt jedoch zu keiner Individualisierung, sondern zu einem gesellschaftlichen Beschluss, zu einer Reihe von Vor-Urteilen und schließlich zur Identitätsberaubung, die Folge einer kollektiven Schuld werden. Die Welt wird als Modell dargestellt. Das sogenannte jüdische Schuldproblem wird schematisiert.
Die männliche Hauptfigur Andri, sowie die weibliche Hauptfigur Barblin befinden sich im Unwissen, dass sie Halb-Geschwister sind. Andri lebt im Glauben, dass sein Pflegevater, der Lehrer, ihn als Judenkind "von den Schwarzen" gerettet und groß gezogen hat. Andri wird als "Jude" abgestempelt, obwohl er gar keiner ist. Er wird immer wieder mit bestimmten Klischees seiner angeblich jüdisch-ethnischen Provinz konfrontiert. Er darf beispielsweise kein Tischler werden. Er liebt Barblin, die ihm verweigert wird, da sie seine Halbschwester ist. Alle machen sich ein falsches Bild von ihm, er wird nur von Vor-Urteilen umgeben und letztendlich fängt er an, sich diese Eigenschaften selbst einzubilden und spielt seine Rolle zu Ende. Andri wird seiner Identität beraubt.
"Andorra" ist ein Stück über die Manipulation der Menschen, es ist eine An-Häufung von Klischees, wie man zu sein hat, wenn man einer bestimmten ethnischen oder sozialen Klasse angehört.
"Die Hölle sind die andern", so heißt es in Sartres Stück "Geschlossene Gesellschaft". Zwischenmenschliche Beziehungen können manchmal teuflisch sein, vor allem, wenn man von den anderen abhängig ist und sich beeinflussen lässt, indem man auf ihr Vor-Urteil eingeht. Dann befindet man sich tatsächlich in der "Hölle". Besonders, wenn man gegen diese Vor-Urteile nicht ankämpft. Der Mensch ist nur "frei" bzw. findet seine wahre Identität, indem er individuell reagiert. Und genau das war Frischs Absicht in seinen Werken. Er versucht den Menschen zu individuellen Reaktionen zu bringen!!!

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
langweilig?!?!? 19. April 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Also, wer dieses Buch "nur" langweilig findet, hat anscheinend nicht genau genug gelesen!
Ich (16) habe "Andorra" zufällig im Schrank meiner Schwester gefunden und hab es freiwillig mal gelesen. Zwar hab ich anfangs gezweifelt, ob es ein gutes Buch sein würde (iiiih, Schullektüre) aber nachdem ich morgens damit angefangen habe und am Abend das Buch geschlossen hatte, war ich überwältigt. Ich finde, "Andorra" spiegelt den Antisemitismus sehr gut wider und sollte jeden zum längeren Nachdenken anregen. Ob man sein eigenes Verhalten darin wiederfindet, ob man genauso denkt wie eine Person aus dem Buch und ob dieses Denken richtig ist usw.
Dieses klare und reale Schreiben von Herrn Frisch ist wirklich eine Kunst.
Unbedingt lesen!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Der Sündenbock
Andorra ist kein Buch das man einfach liest, den Inhalt einfach so hinnimmt wie er ist und dann das
Buch in das Regal stellt und dann vergisst - Nein, Andorra gehört... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von airline320 veröffentlicht
Andorra von Max Frisch
Ich habe das Buch für meine Tochter für die Schule gekauft. Habe es aber auch selbst gelesen. Wirklich sehr interessant. Ansonsten hat die Lieferung anstandslos geklappt
Vor 1 Monat von Thomas veröffentlicht
Naja...
Also,wir haben Andorra als Schulbuch gelesen und bearbeiten es momentan in der Schule (Gymnasium,9.Klasse),was mich erst Recht zu einer Rezension anreizt. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Henning H. veröffentlicht
andorra- ein stück in 12 bildern
da wir das buch andorra von max frisch im unterricht (9. klasse) durchgenommen haben mussten wir es auch lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von AK <3 veröffentlicht
KLASSIKER MIT TÜCKEN
Also, wer Dramen mag, wird von Andorra sicherlich nicht enttäuscht, obwohl Max Frischs eigene Art und Weise zu schreiben sicherlich hervor sticht. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von ALLAN WYLCO veröffentlicht
Langweilig
Das Buch ist einfach nur flach. Díe Sprache ist langweilig und primitiv oder teilweise auch ordinär und die Handlung plump und Spannung ist schonmal garnicht vorhanden. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Pupskuchen veröffentlicht
Selbstbild oder Fremdbild
Wer bestimmt die eigene Identität? Man selbst oder die Gesellschaft?
Andri selbst sieht sich als Andorraner, als Mitglied der Gesellschaft. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von M.T.C. veröffentlicht
Deutschlektüre
wir haben dieses Buch als Deutschlektüre durchgenommen, als solche ist das Buch auch super geeignet, aber von selbst hätte ich es mir nicht gekauft. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von R. Henneböhl veröffentlicht
leicht und trotzdem schwere Kost
Andorra, ein Stück in zwälf Bildern, von Max Frisch berichtet von der kleinen Stadt Andorra und ihren Einwohnern. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2010 von redaxhexe
Überraschung!
Ich habe dieses buch gekauft, weil ich es für die schule lesen musste und im nachhinein muss ich sagen, das es mir so gut gefallen hat, das ich es mir irgendwann... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. April 2010 von Josh Dersch
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