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Anders als du und ich


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Produktinformation

  • Darsteller: Paula Wessely, Paul Dahlke, Christian Wolff, Ingrid Stenn, Hans Nielsen
  • Regisseur(e): Veit Harlan
  • Komponist: Erwin Halletz
  • Künstler: Felix Lützkendorf, Kurt Grigoleit
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Infoprogramm
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 8. Dezember 2006
  • Produktionsjahr: 1957
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000KCI7AS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.871 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Ausgerechnet Veit Harlan, im Dritten Reich als Protegé von Joseph Goebbels und nach dem Krieg wegen seiner Regie bei dem antisemitischen Propagandafilm Jud Süss vor Gericht gestellt, wagte sich 1957 an ein heißes Eisen: Den § 175, der homosexuelle Betätigung bei Männern unter Strafe stellte. "Anders als du und ich" ist aber nicht nur ein Film über ein Tabu-Thema, das damals ein Verbot des Film nach sich zog, sondern auch ein interessantes Dokument über jugendliches Aufbegehren gegen die restaurativen Strukturen im Wirtschaftswunderland und über den Gewissenskonflikt einer Mutter, die einen Rechtsbruch begeht, um "das Richtige" zu tun. Die DVD zeichnet die Zensurgeschichte des Films nach und präsentiert erstmals auch einen Szenenvergleich mit der ursprünglichen Version Das Dritte Geschlecht, einen nicht verwandte Szene und Standfotos.

VideoMarkt

Die Mutter des verschlossenen Primaners Klaus Teichmann befürchtet, dass dieser durch seine Freundschaft zu dem als homosexuell bekannten Dr. Winkler auf "Abwege" gerät. Obwohl Psychologen und Ärzte keine "Gefahr" sehen, beschließen die Eltern etwas zu unternehmen. Der Vater geht hinterrücks gegen Dr. Boris Winkler vor, die Mutter "ermutigt" Pflegetochter Gerda, Klaus auf sie "aufmerksam" zu machen. Mit Erfolg - woraufhin Winkler gegen Christa Teichmann wegen Kuppelei Anzeige erstattet.

Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alexander Draeger am 2. Juni 2007
Format: DVD
Diese DVD ist für jeden (film-)historisch Interessierten eine Meisterleistung: Neben dem auf jeden Fall als ungewöhnliches Zeitdokument interessanten Film beinhaltet die DVD nämlich einen Szenenvergleich zwischen der regulären Kinofassung und der ursprünglich von der FSK wegen zu positiver Darstellung der Homosexualität(!) abgelehnten Fassung "Das dritte Geschlecht". So erhält der Zuschauer einen ungewöhnlichen Einblick in die Zensurmethoden der jungen Bundesrepublik Deutschland, die Kürzungen, nachgedrehte Szenen und Neusynchronisationen bedingten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von C.Metzger-Williams am 21. November 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Das die Geshichte für die damalige Zeit sehr realistisch und ohne Schönfärberei dargestellt wird, ist ja bekannt. Es scheint wirklich ein Zeitdokument zu sein, mit der irrigen Annahme, man könne Homosexualität 'heilen'. Der Einblick in das, was Harlan eigentlich aussagen wollte und über das, wie es dann dargestellt wurde, ist beim Lesen der Dokumente in den 'Extras' sehr interessant.
Ebenso spannend ist es, den Darstellern beim Agieren zuzusehen. Sie waren schlicht brilliant. Voller Intensität, Überzeugungskraft und Lebendigkeit nehmen sie uns für 90 Minuten in ihre Geschichte mit. Schonungslos sind auch die Schnitte und Szenen, vor allem für Gerda und den naiven Klaus, der allerdings mehr als nur eine Seite hat. Die Sorge der Mutter dominiert und reißt einen förmlich mit. Möglicherweise hat Harlan mit der biederen Darstellung des Bankiers und der verführerischen Darstellung des Dr.Winkler ein wenig übertrieben, aber genau darum wirkte es für mich zeitgemäß. Schwarz-weiss eben.
Der Ton ist ganz gut, die Bildqualität überarbeitet, die Schnitte manchmal zu sehen und die Musik zwischen theatralisch (Dr.Winkler) und jugendlichem 50er Flair (Klaus).
Cover schlicht u. praktisch, Booklet liegt bei.
Ich fand's einen spannenden Ausflug in eine Zeit, die ich niemals kannte.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Poeschke am 25. Oktober 2008
Format: DVD Verifizierter Kauf
Toll das es die DVD endlich gibt! Hatte eine englische Version ergattert der die Harlan Originalversion zeigt!Leider wurde er damals in Deutschland von der FSK verschnitten- zum Thema Freiheit! In Veit Harlans Erinnerungen war das sein Nachkriegs Lieblingsfilm und er hatte sich gegen die Verstümmelungen heftig gewehrt,aber gegen die mächtige FSK keine Chance gehabt. Im Original werden Homosexuelle nicht als schlechte Menschen gezeigt, aber alles Gute musste ja rausgeschnitten werden- man merkt es auch an der schlechten Übersynkronisation - wenn die Mutter des Homosexuellen lange Sätze redet ,man aber nur einen kleinen Satz hört!!Auch bemerkenswert-wenn man mal genau hinschaut- wie nett der Komissar den Homosexuellen verhört und wie fies das Mädchen!!!!
Nach dem Verschnitt des Films hatte die Presse dann mal wieder einen Grund gegen Veit Harlan zu hetzen , der bestimmt nichts gegen Schwule hatte!!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ed Straker am 2. Dezember 2011
Format: DVD
Wie der Rezensent 'Alexander Draeger' hier schon absolut korrekt schrieb, ist diese DVD-Edition ein filmhistorischer Leckerbissen in vorbildlicher Aufmachung!

Zum Film selbst hat das Magazin DER SPIEGEL (47/1957) zur Deutschland-Premiere von Harlans Machwerk pointiert alles gesagt, was gesagt werden muss:

"...Der Regisseur stellt der Wohlanständigkeit einer Bankier-Familie, die um der normalen Zukunft des Sohnes willen in Konflikt mit dem Kuppelei-Paragraphen gerät, den Sumpf der Homosexuellen gegenüber, die samt und sonders Anhänger der modernen Kunst sind, elektronische Musik betreiben, abstrakt malen und sich der modernen Lyrik ergeben haben. Der alte Symbolverfertiger Harlan zeigt, wie sehr er die Entartungen der Sitte und der Kunst verabscheut, indem er eine Schlammpfütze bei Nacht abbildet. Die gesundende Sinnlichkeit eines Achtzehnjährigen, der sich vom "dritten Geschlecht" absetzt und endlich zur Erleichterung seiner Mutter die Haustochter überfällt, wird durch Windesrauschen bewillkommnet."

Dem ist nichts hinzuzufügen.
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