Anderland 2006

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Inmitten einer kargen Landschaft hält ein Bus und spuckt seinen einzigen Passagier in eine neue Welt aus. Andreas (Trond Fausa Aurvåg) hat keine Ahnung, wie er hierher gekommen ist und was er tun soll, doch das braucht er auch nicht. Er wird in ein vorgefertigtes und anonymes Leben gesteckt, erhält Wohnung, einen Job, Kleider und Nahrung. Die Umgebung ist schön und die Arbeitskollegen sind nett. Andreas, der nun täglich Zahlen in einen Computer eintippt, ohne dass er weiß, wozu, macht das Spiel mit und findet auch bald eine Freundin, Anne-Britt (Petronella Barker). Wie die meisten anderen Menschen in dieser kinderlosen Stadt interessiert auch sie sich ausschliesslich für Innendekoration. Nach mehreren Nächten mit mechanischem Sex kommen Andreas erste Zweifel. Ist dies tatsächlich ein Leben, das er führen will? Denn etwas läuft falsch, etwas fehlt: er vermisst den Geschmack der Speisen, die Wirkung von Alkohol, es gibt keine Kinder und keine Emotionen. Eine Affäre mit der blonden Ingeborg (Brigitte Larsen) scheint die gewünschte Abwechslung in der allgemein gepflegten Oberflächlichkeit zu bieten. Doch als Andreas seinen Sinnen für das wahre Leben folgt, kommt er dabei in Schwierigkeiten - denn einen Ausweg aus dieser gespenstisch netten Welt mit seiner blitzsauberen Fassade scheint es nicht mehr zu geben...

Darsteller:
Petronella Barker, Trond Fausa Aurvaag
Verfügbar als:
DVD

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 1 Stunde 30 Minuten
Darsteller Petronella Barker, Trond Fausa Aurvaag, Sigve Bøe, Anders T. Andersen, Ellen Horn, Johannes Joner, Birgitte Larsen, Per Schaaning, Hanne Lindbæk, Ivar Lykke
Regisseur Jens Lien
Genres Drama
Studio Indigo
Veröffentlichungsdatum Noch nicht veröffentlicht
Sprache Deutsch
Originaltitel Den brysomme mannen

Andere Formate

Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Joroka TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 17. Mai 2008
Format: DVD
Es kommen viele gute und überraschende Filme aus dem Norden Europas. Der vorliegende ist wieder einer von diesen überraschend guten. Ein wenig erinnert die Machart an David-Lynch-Filme, doch mit mehr Schärfe und Biss.

Andreas landet sozusagen aus dem Nichts in einer Stadt, in der auf den ersten Eindruck alles idealtypische Züge hat. Man scheint ihn erwartet zu haben. Ein Willkommen-Transparent wird extra für ihn an der Bushaltestelle aufgehängt. In seiner neuen Firma wird er freundlichst aufgenommen und die Fürsorge seines Chefs nimmt schon mütterliche Züge an. Bei einem Geschäftsessen lässt sich eine sehr attraktive Frau sofort auf seine Annäherungsversuche ein. Er zieht bald mit in ihre durchgestylte Wohnung....

Doch irgendetwas scheint nicht zu stimmen? Nichts hat wirklich Geschmack; den Cocktails fehlt der Alkohol, Kinder und aufrichtige Emotionen sind verbannt. Bei einem Toilettenbesuch in einer Bar hört Andreas erstmals eine kritische Stimme zu der Situation in dieser wunderbaren Stadt. Er folgt diesem Mann heimlich. Doch es dauert noch eine Weile, bis er mit ihm in Kontakt tritt. Zunächst stellt er fest, dass ein abgeschnittener Finger wieder von alleine anwächst, man mehrmals von einer U-Bahn überfahren werden kann, ohne zu sterben und dass auch seine neue Flamme äußerst "klinisch" mit ihm umgeht. Doch es scheint keine Fluchtmöglichkeit aus diesen paradiesischen Zuständen zu geben.
Erst als durch eine kleine Ritze in einem Keller Stimmen und Gerüche wie aus einer anderen Welt eindringen, versucht Andreas mit einem Presslufthammer zu dieser vorzustoßen.....
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Manuel Drache am 11. April 2012
Format: DVD
Anderland ist ein merk-würdiger Film!
Durchsetzt von einem so unterschwelligen Humor, dass man ihn erst gar nicht als solchen wahr nimmt.
Gewürzt mit splatterigen Einlagen, die mich auf den Grat zwischen 'fröhlich in die Faust beißen' und 'entsetzt Lachen' gebracht haben.
Anderland ist nichts für nebenbei - und wer im Moment des Schauens nicht bereit ist,
sich nicht auf die selbe Wellenlänge des Filmes synchronisieren kann,
der wird ihn nicht mögen können...
...oder einschlafen.

Mein Top-Film des Jahres 2007!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lothar Hitzges am 2. September 2008
Format: DVD
Andreas steht an einem U-Bahnhof weit vorn, wartend auf einen Zug. Es folgt ein Schnitt und Andreas erwacht in einem Bus als einziger Passagier. Der Bus fährt durch eine menschenleere, karge Gegend. Seine Ausstiegstation es ebenso wenig vertrauenserweckend. Aber er wird freundlich in Empfang genommen und ein neues Leben scheint zu beginnen.

Wie durch Zauberhand erhält Andreas einen Wohnung, eine Arbeit und bald auch eine Freundin. In einer Bar übt ein Mann Kritik an dieser heilen Welt, in der der Alkohol seine Wirkung verfehlt, der Geschmack der Dinge zu wünschen übrig lässt und selbst der Klang der Musik gefiltert wirkt. Andreas stellt dem Mann nach und dringt in seine Wohnung ein. In einer Wand findet Andreas ein Loch aus dem Gerüche und Klänge dringen, so wie er sie von früher kennt. Alsbald kehrt Andreas mit schwerem Werkzeug zurück und kennt kein Halten mehr. Doch diese Welt hat ihre eigenen Schutzmechanismen.

Der raffinierte Film generiert eine filigrane Hölle und vermittelt dem Zuschauer unterschwellig, sich womöglich in dieser zu befinden. Die Farben des Films sind sicherlich absichtlich viel zu blass geraten. Auch so entsteht der Eindruck einer blutarmen Welt. Die fehlende Suizid-Option erhöht Spannung und Erwartungshaltung.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von G. W. K. am 8. Oktober 2009
Format: DVD
andersdenken. der film wirft mehr fragen auf als er erklärt. der film reduziert alles auf das wesentliche. alles denken ist nur vermutung.
wie könnte ein paradies aussehen? stressfrei? ohne krieg, ohne druck? wie lange hält man das aus oder wars die hölle? oder doch eine gesellschaftskritik mit spiegel oder was ganz anderes aus dem anderland.

es ist kein verkopfter film, ein jeder kann sich reinfinden und jeder möchte unbedingt das ende erleben.
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Von UlliM am 12. Mai 2015
Format: DVD
Zu einem guten Film gehört für mich nicht nur der Konsum von guten Bildern und guten Dialogen. Wenn ein Film zum Nachdenken anregt oder Stoff für Diskussionen liefert, dann hat der Regisseur einen guten Job gemacht. Die Fragen, auf die der Film keine Antwort liefert, sind vielleicht beabsichtigt und liefern Raum für Spekulationen. Verstörend ist vielleicht, dass die Geschichte von unserer Vorstellung vom Paradies abweicht und überwiegend düstere, sterile Bilder zeigt. Nicht nur die Frage nach der Farbe der Wandfliesen zeigt, dass es auch um Wahrnehmungen geht, um Konstruktivismus und Realismus, um Verantwortlichkeit für unsere Entscheidungen und um die Suche nach dem Paradies unserer Vorstellung, dargestellt mit der Küche in mediterranen Farben und und Speisen. Mir hat der Film sehr gut gefallen. Ich habe ihn gestern gesehen und bin noch drin.
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14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tye-J am 29. Juni 2008
Format: DVD
'Den Brysomme Mannen', so der Originaltitel dieser tollen, surrealen norwegischen "Mystery-Satire" (besser kann ich es nicht einordnen), hat mich auf dem Fantasy Filmfest im letzten Jahr überrascht, die Story, Optik und Umsetzung haben mich umgehauen. Noch bevor der Film Monate später regulär kurz in die deutschen Kinos kam, musste ich die DVD haben.

Der Film ist schon von 2006, und bevor nun diese DVD unter dem seltsamen Titel 'Anderland' erschienen ist, gab es neben einer tollen norwegischen DVD von 2006 (norwegischer Originalton mit optionalen englischen Untertiteln und massig Extras) nach und nach weitere Veröffentlichungen. Aber alle enttäuschten, die US- und UK-Version sind beides Barebone-DVDs ohne jegliche Extras.

Diese deutsche DVD hat sich leider ebenfalls disqualifiziert, nachdem ich sie im lokalen Handel begutachten konnte. Solch einen Film, der wohl eher ein Publikum anspricht, das abseits des Mainstreams unterwegs ist, ausschließlich mit Synchron-Tonspuren zu veröffentlichen, ist wahrlich nicht zu entschuldigen. Gerade das macht doch das Medium DVD aus, u.a. eben Filme auch endlich in der Sprache sehen zu können, in der sie gedreht wurden. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie dieser eigentümliche nordische Film auf deutsch klingt und will es auch gar nicht.

Wer zufällig Urlaub in Norwegen macht oder sich im Internet auf nordischen Online-DVD-Shops umschaut, bekommt für dasselbe Geld oder lokal sogar weniger eine gute norwegische DVD. Mit viel besserem Cover und Originalton, den man erfreulicherweise u.a. englisch untertiteln kann, sowie Extras wie Making Of und Audiokommentar (nicht untertitelbar).
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