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Die Frage nach dem Anderen. Im Ausgang von Emmanuel Levinas und Jacques Derrida
 
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Die Frage nach dem Anderen. Im Ausgang von Emmanuel Levinas und Jacques Derrida [Taschenbuch]

Thomas Askani
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Kurzbeschreibung

Die Frage nach dem Anderen ist keine Frage. Sie vollzieht sich vielmehr im Dazwischen vom Denken und dem Anderen des Denkens, und das heißt: als Unterlaufung eines Denkens qua Repräsentation und als Erschütterung der Opposition von Frage und Antwort – ein Spekulie-ren darauf, daß die Frage nach dem Anderen schon begonnen hat. Ein Denken des Anderen zu beginnen hieße, sich in ein Spiel hineinzubegeben, in dem der Ernst ernster als der Ernst ist, in eine Fiktion einzutreten, in der Fiktion und Realität noch nicht vollständig voneinander abgehoben sind. Spiel, und kein Spiel, in der Dislokation des Ursprungsgedankens immer neu herbeigezwungenes Niemandsland, in dem das Denken nicht heimisch würde. Anhand eines an Derridas Dekonstruktion orientierten Lektüreansatzes arbeitet der Autor zentrale argumentative Strukturen im Werk Lévinas’ heraus und eröffnet gleichzeitig den Raum für ein Denken der différance als jenem Un-Ort des Denkens, an dem die Unterscheidung von Realität und Fiktion, die Unterscheidung auch vom Denken und dem Anderen des Denkens ins Trudeln gerät. Ausgehend von der différance zeigt der Autor Momente der Erfahrung des Anderen auf.

Über den Autor

Thomas Askani, geboren 1967, studierte Philosophie u.a. an der Ecole Normale Supérieure und der Sorbonne in Paris sowie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg.

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4.0 von 5 Sternen Kurze inhaltliche Bestimmung; Angabe zum Autor, 5. November 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Frage nach dem Anderen. Im Ausgang von Emmanuel Levinas und Jacques Derrida (Taschenbuch)
Wie der Titel schon sagt, liegt der Schwerpunkt des Buches auf den beiden Philosophen Derrida und Lévinas, sie sollen jedoch in unterschiedlicher Art und Weise gelesen werden: Was Lévinas betrifft, so soll "die Tragweite seines philosophischen Unternehmens" nachvollzogen werden,dabei wird sein gesamtes Oeuvre in den Blick genommen. Ausgangspunkt/ Methode hiezu ist "das Mittel der Dekonstruktion". In Bezug auf Derrida liegt der Schwerpunkt der Lektüre daher auf dessen Skizzierung des grammatologischen Projekts.
Das Buch hat 3 Abschnitte: "Problembestimmung zu Lévinas Denken des Anderen- im Ausgang von Derridas 'Violence et métaphysique", darauf folgt "Untersuchungen zum Denken Lévinas" und als Abschluss "Die Frage nach dem Anderen und das Denken der 'différance'-oder: Ernster als der Ernst ist das Spiel"

Aus dem Klappentext: "Ein Denken des Anderen riskieren zu wollen hieße, sich in ein Spiel hineinzubegeben, in dem der Ernst ernster als der Ernst ist, in eine Fiktion einzutreten, in der- und gerade hier schlägt sich das Spiel in bitteren, weil unumkehrbaren Ernst um- Fiktion und Realität noch nicht vollständig voneinander abgehoben sind. Spiel, und kein Spiel, in der Dislokation des Ursprungsgedankens immer neu herbeigezwungenes Niemandsland, in dem das Denken nicht heimisch würde."

Zum Autor: Thomas Askani, geboren 1967 in Stuttgart, studierte Philosophie u.a. an der Ecole Normale Supérieure und der Sorbonne in Paris sowie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Das Buch umfasst den geringfügig modifizierten Text seiner Inaugural-Dissertation.

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