„Me and you and everyone we know“ ist ein Film über die Menschen und ihre kleinen Sorgen, Wünsche und Träume, die für sie selbst weltentscheidend sind.
In detailverliebten und immer wieder überraschenden Szenen rückt man den Darstellern immer näher, taucht ein in ihre Welt und beginnt zu verstehen. Da ist ein Mann, der das Gefühl hat seine Familie zu verlieren und eine Frau die Kunst über das Thema ihres Lebens macht: die Liebe.
Und ganz leise verstricken sich die Schicksale der beiden und man verfolgt als Zuschauer gebannt wie das Puzzle, das aus Fragmenten vieler liebenswerter Personen besteht, zu einem großen Ganzen wird.
Bei vielen Szenen lacht man Tränen und weiss schon bald nicht mehr ob man nicht doch weint. Nicht aus Mitleid sondern weil man sie alle beneidet. Dafür, dass sie trotz der Trostlosigkeit noch ausbrechen können aus Ihrem Käfig und ihrem Schicksal verrückt, mit weit ausgebreiteten Armen entgegenrennen. Dafür das sie noch träumen.
Keine Frage, dieser Film macht glücklich, er inspiriert und man möchte Teil von ihnen sein, nicht unbedingt me or you aber zumindest anyone they know.