DARK MOOR haben mit "Ancestral Romance" ihren neunten Longplayer ("The Fall Of Meniborn" ist eine EP)herausgebracht.
Die Spanier, die einen Power/Symphonic-Metal-Mix zelebrieren, haben leider für mich, ihr schwächstes Album veröffentlicht.
Der Power-Metal, stand bei Dark Moor in der Vergangenheit, zumindest bei den ersten Alben, meist im Vordergrund und Symphonic-Elemente wie z.B. bei EPICA, SIRENIA, NIGHTWISH, VISIONS OF ATLANTIS, etc. blieben im wesentlichen, im Hintergrund. Stilmäßig, spielten sie früher einen Epic-Fantasy-Metal der Einfallsreich und gut hörbar war. Jedoch spätestens, seitdem Dark Moor beim italienischen Label "Scarlet Records" unterschrieben haben, rückt der "Symphonic-Metal", immer mehr in den Vordergrund. Auf "Tarot" von 2007 und "Autumnal" von 2009 hört sich dieser Power/Symphonic-Mix noch relativ ordentlich an, jedoch auf "Ancestral Romance" verkommt er zu einem poppigen Symphonic-Brei der mich gelinde gesagt, doch arg enttäuschte.
Von den 10 Stücken gefallen mir lediglich "Gadir" und "Cancion des Pirata".
Wenn man z.B. "Between Light And Darkness" und/oder "Dark Moor" beide von 2003 mit "Ancestral Romance" vergleicht, könnte man fast denken/hören, dass dort zwei verschiedene Bands spielen...so deutlich ist der Unterschied.
Fazit: Wer auf teilweise poppigen Symphonic-Metal steht, der kann ruhig bei "Ancestral Romance" zugreifen. Wer jedoch denkt, dass diese CD ähnlich ist, wie ihre älteren Spitzenalben, dem rate ich ab.
Auf Grund von nostalgischen Gründen (habe sie früher 3x Live gesehen und sie waren alle 3x absolute Spitze..!!) und den beiden guten Stücken gerade noch knappe 3 Sterne.
P.S.: Werde mir jetzt "Gates Of Oblivion" und danach "Beyond The Sea" von den etwas älteren Dark Moor in den Player schieben.... ;-)