Aufmerksam geworden bin ich auf Noumena durch - wie könnte es auch in letzter Zeit anders sein - Myspace.com, wo die Jungs ebenfalls eine Seite haben. Beim Sound kamen mir gleich die älteren Outputs altbekannter und vermisster Größen wie Amorphis, In Flames, At The Gates etc. in den Sinn und ich beschloss, mir das Album zu kaufen. Was ich hörte war durch und durch eine super tolle Platte. Eingängig, verträumt, herrlich verspielt (vor allem die Leadgitarre) und einfach nur fördernd für den Immer-Wieder-Hör-Faktor. Der Mix aus tiefen Growls, verspielten Leadguitars und abwechslungsreichen Drum- und Baselines lies die alten Tage wieder aufleben. Noumena machen da weiter, wo oben genannte Bands aufgehört haben. Hätten Amorphis ein Album zwischen der "Tales from the thousand Lakes" und der "Elegy" herausgebracht, würde es genau so klingen. Zwar verzichten Amorphis noch heute auf weibliche Unterstützung in den Vocals, doch passt dies herrlich in den Rest der Musik der Finnen. Ebenfalls die clean Vocals des Gastsängers. Beider Stimmen bediente man sich übrigens auch auf dem ersten Album "Absence", was ich ebenfalls nur uneingeschränkt empfehlen kann. (Fast) volle Punktzahl für ein tolles Album mit viel Gefühl, Stimme, Melodie und Herz, was die Härte aber nicht zu kurz kommen lässt.