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3.0 von 5 Sternen
nicht schlecht, 19. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Anatomy of Life (Audio CD)
Finnland und kein Ende! Jeden Monat denke ich der Strom ordentlicher bis guter Bands aus Finnland wäre abgeebbt um dann wieder von irgendeiner neuen, jungen Band eines Besseren belehrt zu werden! Noumena ist nicht nur ein einprägsamer Name für die Band, sie haben auch für ihr zweites Album "Anatomy Of Life" mit ihrem nach einem Gemälde aussehenden, düsteren Cover nicht die Standardvariante gewählt. Musikalisch bietet man dem Metalfan midtempolastigen Death Metal mit sehr melodischer Leadgitarre und tiefem, auf die Dauer zu monotonen Grunzer. Eigentlich ist die Musik ohne den Gesang auch kein typischer Death Metal und erinnert eher an die Mucke welche Amorphis Anfang bis Mitte der 90er Jahre fabriziert haben. Der selten auftretende, getragene weibliche Gesang lockert die Chose noch etwas auf, aber durch Sänger Antti Haapanen wird die CD mit der Zeit leider etwas langweilig. Hier wäre ein normaler Sänger besser gewesen. Schade! Dennoch keine schlechte Scheibe!
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4.0 von 5 Sternen
Herrlich, schön, verträumt und doch verspielt!, 12. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Anatomy of Life (Audio CD)
Aufmerksam geworden bin ich auf Noumena durch - wie könnte es auch in letzter Zeit anders sein - Myspace.com, wo die Jungs ebenfalls eine Seite haben. Beim Sound kamen mir gleich die älteren Outputs altbekannter und vermisster Größen wie Amorphis, In Flames, At The Gates etc. in den Sinn und ich beschloss, mir das Album zu kaufen. Was ich hörte war durch und durch eine super tolle Platte. Eingängig, verträumt, herrlich verspielt (vor allem die Leadgitarre) und einfach nur fördernd für den Immer-Wieder-Hör-Faktor. Der Mix aus tiefen Growls, verspielten Leadguitars und abwechslungsreichen Drum- und Baselines lies die alten Tage wieder aufleben. Noumena machen da weiter, wo oben genannte Bands aufgehört haben. Hätten Amorphis ein Album zwischen der "Tales from the thousand Lakes" und der "Elegy" herausgebracht, würde es genau so klingen. Zwar verzichten Amorphis noch heute auf weibliche Unterstützung in den Vocals, doch passt dies herrlich in den Rest der Musik der Finnen. Ebenfalls die clean Vocals des Gastsängers. Beider Stimmen bediente man sich übrigens auch auf dem ersten Album "Absence", was ich ebenfalls nur uneingeschränkt empfehlen kann. (Fast) volle Punktzahl für ein tolles Album mit viel Gefühl, Stimme, Melodie und Herz, was die Härte aber nicht zu kurz kommen lässt.
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