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Anatomie: Text und Atlas
 
 
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Anatomie: Text und Atlas [Taschenbuch]

Herbert Lippert , Désirée Herbold , Wunna Lippert-Burmester
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

(...) hat das Lernen mit dem "Lippert" wirklich Spaß gemacht und war durch die vielen farbigen Kästen mit Hintergrundwissen sehr anschaulich und fesselnd. (...) ein sehr hilfreiches Buch, was die große praktische Bedeutung der sonst sehr trocken zu lernenden Anatomie herausgestellt hat, so dass ich dieses Buch auf jeden Fall jedem an dem Fach interessierten Medizinstudenten empfehlen würde medi-learn Newsletter, Ausgabe 452, 18.06.2009 Gelungene didaktische Aufbereitung mit Farbleitsystem, Merksätzen und Tabellen, lateinischen und deutschen Begriffsbezeichnungen. (...) als kompaktes Lehrbuch weiterhin empfohlen. Ekz-Informationsdienst

Werbetext

Atlas der Anatomie

Kurzbeschreibung

Fachlich präzise und leicht verständlich: Das ist der Leitgedanke dieser Kombination von Kurzlehrbuch und Atlas. Die mehr als 800 Abbildungen veranschaulichen alle Aspekte des Körperbaus des Menschen: Zellen, Gewebe, Organe, Lagebeziehungen, Entwicklung und Gestalt werden je-weils in funktioneller sowie pflegerischer Sicht behandelt.

Die Pluspunkte:
Berücksichtigung der modernen bildgebenden Verfahren wie Computertomographie, Kernspintomographie und Ultraschall
Die Abbildungen sind lückenlos mit deutschen und lateinischen anatomischen Bezeichnungen versehen und werden eingehend erläutert.
Kurze Texte führen in Aufgaben und Bau der Organe ein.
Mit 5.800 Einzelbezeichnungen des Bildteils behält das Buch als Nachschlagewerk über das Examen hinaus seinen Wert.

Über den Autor

Prof. Dr. med. Dr. phil. Herbert LippertStudium der Medizin und der Psychologie/Philosophie 1953-1966 Assistent und Privatdozent an Münchner Universitätskliniken und -instituten1966-1992 Professor der Anatomie und Leiter der Abteilung für Funktionelle und Angewandte Anatomie der Medizinischen Hochschule Hannover1984 Präsident der Anatomischen GesellschaftAls Arzt sieht er die Anatomie unter dem Blickwinkel der klinischen Medizin, als Diplompsychologe orientiert er seine Schriften an den Bedürfnissen der Leser. Seine Bücher sind verständlich und übersichtlich. Sie wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Dr. med. Désirée HerboldFachärztin für Orthopädie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Chirotherapie, Naturheilverfahren, physikalische Therapie, SozialmedizinLtd. Oberärztin der Klinik Porta Westfalica Dr. med. Wunna Lippert-BurmesterFachärztin für Anästhesiologie

Vorwort

Wer erstmals einen anatomischen Atlas durchblättert. wundert sich gewöhnlich über die vielen Bezeichnungen. Er gewinnt leicht den Eindruck, das Studium der Anatomie sei eine Art Sprachkurs, bei dem es in erster Linie auf das Vokabellernen ankomme. Der anatomische Atlas ist dann für ihn ein Wörterbuch dieser Fremdsprache. Beginnt man mit dieser Einstellung das "Pauken". so wird die Anatomie bald zum Alptraum werden. In der Anatomie geht es in erster Linie um das Verständnis der Baugesetzlichkeiten des menschlichen Körpers und nicht um die anatomischen Namen. Diese sind nur Hilfsmittel zur leichteren Verständigung, aber niemals Selbstzweck. Ebensowenig wie man eine Fremdsprache durch Auswendiglernen eines Wörterbuchs beherrschen lernt, kann man den Körperbau des Menschen durch Auswendiglernen anatomischer Namen erfassen.

In dem hier vorliegenden "Textatlas" wird versucht, dieser Problematik Rechnung zu tragen: Der "Text" soll mit möglichst wenig Fachbegriffen klare Vorstellungen vom funktionellen Bau des Körpers vermitteln. Der "Atlas" muß nach Art eines Bildwörterbuchs möglichst viele Begriffe anbieten. Damit sich der Anfänger im .,Dschungel" der Begriffe nicht verläuft. sind die Hinweisziffern für die wichtigen Bezeichnungen durch Fettdruck herausgehoben. Im Zusammenhang gelesen, vermittelt der Text ein Grundverständnis der Anatomie, das in den Krankenpflegeberufen als Examenswissen ausreichen sollte, für den Medizinstudenten natürlich nur eine Einführung bedeuten kann. Die Wiederholungsfragen am Ende des Buches sollen die Vorbereitung auf eine Prüfung erleichtern.

Die 5. Auflage brachte eine Neugestaltung des Bildteils des Buches, um es noch stärker an der praktischen Medizin zu orientieren. So waren z.B. zahlreiche Fotos von gesunden und kranken Personen aufgenommen worden, um zu betonen, daß es in der Anatomie um den lebenden Menschen und nicht um die Leiche geht.

Bei der vorliegenden 6. Auflage stand die Überarbeitung des Textes im Mittelpunkt: Der Mensch kann dem Menschen nicht völlig wertfrei gegenüberstehen. Trotz redlichsten Bemühens fließen auch in wissenschaftliche Werke über den Menschen die Vorurteile des Verfassers ein, so wie auch der sich für unbefangen haltende Leser den Text durch die Brille seiner Vorurteile liest. Den menschlichen Körper gibt es in den "Versionen" von Frau und Mann. Ein Buch über den menschlichen Körper sollte daher gemeinsam von einer Frau und einem Mann geschrieben werden. Dementsprechend ist das Buch nunmehr ein Gemeinschaftswerk von Tochter und Vater. Die "Tochter" brachte für viele Probleme die Sicht der Frau und der Mutter von drei kleinen Kindern ein. Zugleich wurde das Buch dadurch verjüngt, weil die 32 Jahre jüngere Tochter in ihrem Weltbild der überwiegenden Altersgruppe der Leser viel näher steht als der schon etwas "abgeklärte" Vater. Im Zuge der "Verjüngung" wurde der gesamte Text didaktisch und stilistisch überarbeitet. Die Beschreibung sollte noch verständlicher, übersichtlicher und einprägsamer werden. Noch mehr fettgedruckte Zwischenüberschriften und kursiv gesetzte Stichwörter sollen die rasche Orientierung erleichtern. Auf den meisten Textseiten im Bildteil wurden einige Hauptpunkte umrahmt, damit schon beim Durchblättern der Blick auf wichtigem Lehrstoff verweilt. Selbstverständlich sollte die Neuauflage den aktuellen Stand der Wissenschaft widerspiegeln. Dazu wurden z.B. immunologische Fragen eingehender behandelt.

Beim Vergleich mit der vorhergehenden Auflage erscheinen manche Texte länger. Dies ist die Folge der stärkeren "Aufbereitung". Der Lernstoff wurde nicht vermehrt, sondern eher

gekürzt, um Platz für die anschauliche Beschreibung des Wichtigen zu gewinnen. Im Bildteil wurden Hinweislinien und Bezifferungen bei vielen Abbildungen verbessert. Neu hinzugekommen sind Ultraschallbilder, um die immense praktische Bedeutung dieses "bildgebenden" Verfahrens" für den Einblick in den lebenden Körper zu unterstreichen. Die von kritischen Lesern vorgeschlagenen Verbesserungen wurden soweit wie möglich berücksichtigt. Lehrbuchautoren brauchen in besonderem Maß die Rückkoppelung. Deshalb die Bitte an die Leser: Schreiben Sie, was Ihnen nicht gefällt. Haben Sie keine Hemmungen, Kritik zu üben. Jede Zuschrift wird willkommen sein

Besonderen Dank schulde ich Herrn Dr. med. h.c. Michael Urban und seinen Mitarbeitern, vor allem Frau Dr. med. Dorothea Schneiderbanger und Frau Renate Hausdorf, die verständnisvoll auf meine Wünsche für diese Auflage eingingen. Ohne sie im einzelnen zu erwähnen, sei all derer gedacht, die durch Erteilen von Abdruckgenehmigungen die Zusammenstellung dieses Atlasses ermöglicht haben. Ihre Namen gehen aus dem Abbildungsnachweis am Ende des Buches hervor.

Hannover, im Herbst 1994

Herbert Lippert -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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