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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
58 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Auf gutem Weg zur Leichtigkeit des Seins,
Von Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 10 REZENSENT) (#1 HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Anatomie des Stretchings: Mit der richtigen Dehnung zu mehr Beweglichkeit (Gebundene Ausgabe)
Manche Mitbürger können vor Kraft nicht laufen. Das ist leider eine Tatsache. Besonders bei sehr kräftigen Menschen sehen die Bewegungen alles andere als geschmeidig aus. Durch unprofessionelles Krafttraining kommt unser Muskelsystem aus dem Gleichgewicht. Einige besonders hoch trainierte Muskeln sind in der Regel verkürzt und ihre Gegenspieler weniger ausgebildet. In der Folge werden die entsprechenden Gelenke einseitig belastet und nach einer Weile beschädigt.Wer also Sport treibt, sollte wissen, dass es dabei immer zu Verletzungen des natürlichen muskulären Gleichgewichts mit Folgen kommt, die man erst viel später bemerkt und meistens gar nicht zuordnen kann. Ein Dehnen ganzer Muskelgruppen ist also ein sehr hilfreicher Akt, der das körperliche Wohlbefinden und unsere Leistungsbereitschaft enorm steigern kann. Das vorliegende Buch zeigt sehr ausführlich 114 Dehnübungen. Es ist vorwiegend für Sportler vom Amateur bis zum professionellen Leistungssportler gedacht. Aber natürlich können es auch Menschen benutzen, die sich nicht körperlich betätigen. Darauf komme ich später zurück. Sportler kräftigen gewöhnlich ihre Muskulatur. Wenn man also genau weiß, welche Muskelgruppen trainiert werden, dann findet man in diesem Buch sehr detaillierte Dehnungsübungen für den entsprechenden Bereich der Muskulatur. Der Autor definiert zu Anfang, was er unter Beweglichkeit versteht und erklärt danach den Sinn und den Nutzen von Dehnungsübungen für die Körperphysiologie. Wer seine Muskeln dehnt, verhindert Verletzungen, fördert die Ausdauer und Beweglichkeit seines Körpers und verhindert Muskelkater nach dem Training. Nachdem der Autor verschiedene Arten des Dehnens vorgestellt hat, geht er auf Regeln für ein verletzungsfreies Stretching ein und erklärt, dass es keine guten oder schlechten Dehnübungen gibt. Vielmehr müssen wir uns nach unseren Bedürfnissen richten, vorsichtig und sanft vorgehen und dabei einfach auf den Körper hören, der sich in der Regel meldet, wenn er etwas nicht will. Schließlich erläutert uns der Autor, wann und wie wir die einzelnen Arten des Dehnens anwenden sollen und geht dann zu den Übungen über. Er beginnt bei der Hals- und Schultermuskulatur und geht dann weiter zur Arm- und Brustmuskulatur, zur Bauchmuskulatur (die oft vergessen wird), zur hinteren und seitlichen Rumpfmuskulatur, zur Hüft- und Gesäßmuskulatur, zum Quadrizeps (vordere Oberschenkelmuskulatur), zur ischiokruralen Muskulatur (hintere und seitliche Beinmuskeln), zu den Adduktoren und Abduktoren, zur Wadenmuskulatur, zur Achillessehne und endet dann schließlich bei den Fußhebern. Wenn man kein Sportler ist und sich über mehr Beweglichkeit, Ausdauer und Leichtigkeit seiner Bewegungen freuen möchte, dann kann man sich aus den 114 Übungen ein Programm zusammenstellen, das nicht länger als 30 Minuten einnimmt. Dazu muss man sich nur auf jeweils ein oder zwei Übungen für jede Muskelgruppe beschränken, die man dann ab und zu gegen eine andere auswechselt. Die einzelnen Übungen werden jeweils mit einer lebensechten Zeichnung erklärt, in der die entsprechenden Muskeln genau zu sehen sind. Darüber hinaus wird jede Übung verbal erläutert, und es werden die zu dehnenden Muskeln genannt. Anschließend werden die Sportarten und die Sportverletzungen aufgeführt, für die die jeweilige Übung empfehlenswert oder heilsam ist. Die Erklärungen enden mit Hinweisen zur korrekten Ausführung und auf ergänzende Übungen in diesem Buch. Im Anhang findet der Leser eine Erklärung medizinischer Fachbegriffe, eine tabellarische Übersicht über Dehnübungen für bestimmte Sportarten und bei bestimmten Sportverletzungen sowie einen Überblick über die lateinischen Namen der im Buch genannten Muskeln. Das Buch ist auf Glanzpapier gedruckt und besitzt einen stabilen, aber verformbaren Plastikeinband, so dass man es auch in einer Sporttasche transportieren kann. Fazit. Dies ist eines der besten Stretching-Bücher, das ich je gesehen habe. Besser kann man es kaum in Buchform bringen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Man sieht, wo es zieht,
Rezension bezieht sich auf: Anatomie des Stretchings: Mit der richtigen Dehnung zu mehr Beweglichkeit (Gebundene Ausgabe)
Ich mache jeden Morgen einige Dehn- und Kraftübungen, um nicht ganz einzurosten. Bisher ohne große Systematik und einfach drauf los. Jetzt hab ich diese tolle Buch entdeckt. Es zeigt genau, welche Muskel man wie anspricht und wofür die Übung gut ist. Wenn man die Rückenmusklatur trainieren will, dann geht dies am besten aus dem Fersensitz, die Arme werden nach vorne gesenkt und gestreckt, der Po an die Ferse gedrückt, und die Finger krabbeln vor. Das ist ganz einfach. Aber jetzt weiß ich, dass der breite Rückenmusel (Latissimus dorsi) gestärkt wird. Das Buch ist super, weil man quasi in sich reinschauen kann und weiß, wo es weh tun soll. Und da man weiß, dass es richtig ist, dass es die Profis auch so machen, ist die Mühe nur noch halb so schlimm. Man erfährt unglaublich viel über die Anatomie und über sich. Ich kann mir vorstellen, dass Profisportler und Physiotherapeuten noch viel mehr mit den Illustrationen und detaillierten Erklärungen anfangen können als ich, der absoluter Laie ist. Alle Muskeln werden auch mit ihrem lateinischen Namen bezeichnet. Und für alle, die systematisch trainieren, sind die Hinweise auf ergänzende und kombinierbare Übungen ein echter Gewinn.
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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Fachliche Mängel aber immerhin gute Illustration der Dehnübungen,
Rezension bezieht sich auf: Anatomie des Stretchings: Mit der richtigen Dehnung zu mehr Beweglichkeit (Gebundene Ausgabe)
Das Buch "Anatomie des Stretchings" hat bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Wollte mir eigentlich ein Standardwerk zum Thema Stretching zulegen und dachte wegen den vielen 5-Sterne-Rezensionen, die quasi schon Lobpreisungen sind, ich hätte das richtige Buch gefunden. Beim Lesen ist mir aber aufgefallen, dass es für den Titel "Anatomie des Stretchings" viel zu oberflächlich aufgebaut ist und teilweise sogar fachliche Fehler vorliegen! So werden beispielsweise bei der Erläuterung des Muskelaufbaus die Titinfilamente, die gerade im Bereich des Dehnens in der Muskulatur eine wichtige Funktion erfüllen, einfach unter den Teppich gekehrt. Der Muskeldehnungsreflex, die reziproke Antagonistenhemmung oder die autogene Eigenhemmung der Muskulatur werden auch unzureichend dargestellt, obwohl deren Kenntnis für das Grundverständnis des "Dehnens" von enormer Bedeutung ist! Weiterhin lassen die Ausführungen zum Dehnen vor oder nach sportlicher Aktivität keine Rückschlüsse für die praktische Anwendung zu. Der größte Patzer des Autors ist aber, dass er anhand einer Quelle von 1968/1971 behauptet, die Muskulatur würde durch Dehnen in der Länge zunehmen (Anzahl der Sarkomere in Reihe geschaltet), was nach heutigem Kenntnisstand schlichtweg falsch ist, da nicht möglich! Wiederholtes Dehnen wirkt auf zentralnervöse Steuerungsmechanismen des Organismus und verschiebt die Spannungsschwelle der Rezeptoren des entsprechenden Muskels, wodurch eine größere Bewegungsamplitude möglich wird (nachzulesen bei FREIWALD et al 1997, HABERTSMA et al 1994, MAGNUSSON 1998 oder WIEMANN 1991). Bedingt durch all diese inhaltlichen Schwächen verstehe ich nicht warum sich das Buch unter anderem an Profisportler, Trainer und Physiotherapeuten richtet, da es bei weitem nicht den fachlichen Anspruch hat (es werden ja nicht mal Quellen angegeben). Selbst für Anfänger ist dieses Buch nur bedingt zu empfehlen, da das Kapitel "Regeln für sicheres Stretching" oder "Stretching - aber richtig" (wie alles in den einführenden Kapiteln) meines erachtens viel zu oberflächlich ist! Was ich bei der Darstellung der einzelnen Dehnübungen auch vermisse ist ein Kästchen mit häufig gemachten Fehlern für jede Dehnübung. Das einzig positive an dem Buch ist die Gliederung und die anschauliche Darstellung der Dehnübungen! Aber auch dort sind dem Autor Darstellungsfehler unterlaufen. So wird z.B. bei den Übungen 63, 65 und 66 eine phyiologisch falsche Dehnhaltung abgebildet (Griff über dem Knie anstatt in der Kniekehle bzw. an den Zehenspitzen anstatt am Fußgelenk)! Den Titel "Anatomie des Stretchings" verdient das Buch definitiv nicht!Daher nur 2 Sterne Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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