Pressestimmen
» Anarchie ist machbar, Herr Nachbar! Wer erinnerte sich nicht dieses schönen Spruchs aus dem Schatzkästlein der 68er-Poesie. Doch die Geschichte des Anarchismus ist, Bakunin sei's geklagt, viel zu wenig bekannt. Deshalb greife, wer immer sich darüber informieren möchte, sogleich zu der großartigen Einführung von Horst Stowasser, die mit dem Satz beginnt: Am Anfang war der Zorn , und mit der Gewissheit endet, dass die Zukunft anarchistisch sein wird . Denn: Die Natur wird weiter bestehen. Die Frage ist, ob der Mensch dann noch dabei ist. Ein Kompendium, das in keiner Hausbibliothek fehlen darf. (Volker Ulrich, Die Zeit)
»Zorn, Rebellion und Aufbegehren gegen das, was einengt und unfrei macht; das seien die uralten Triebkräfte der Menschheitsgeschichte. Zu sehen sei das bei den Sklavenaufständen der Antike, in der Geschichte des Michael Kohlhaas, bei den gegenwärtigen Bewegungen etwa der Globalisierungskritik. Freilich sind Hass und Wut schlechte Ratgeber. Doch aus dem Spannungsfeld von Zorn und Freiheit ist der Gedanke der Herrschaftsfreiheit entsprungen. Dieser Ideengeschichte der Anarchie hat Horst Stowasser ein dickes, überraschendes und taugliches Grundlagenwerk gewidmet.« (Neue Zürcher Zeitung)
»Ein erfrischend undogmatischer Tonfall das Buch spart nicht mit Kritik an Gesinnungsgenossen und spießt süffisant die wildesten Sumpfblüten der Bewegung auf.« (DeutschlandRadio)
»Zorn, Rebellion und Aufbegehren gegen das, was einengt und unfrei macht; das seien die uralten Triebkräfte der Menschheitsgeschichte. Zu sehen sei das bei den Sklavenaufständen der Antike, in der Geschichte des Michael Kohlhaas, bei den gegenwärtigen Bewegungen etwa der Globalisierungskritik. Freilich sind Hass und Wut schlechte Ratgeber. Doch aus dem Spannungsfeld von Zorn und Freiheit ist der Gedanke der Herrschaftsfreiheit entsprungen. Dieser Ideengeschichte der Anarchie hat Horst Stowasser ein dickes, überraschendes und taugliches Grundlagenwerk gewidmet.« (Neue Zürcher Zeitung)
»Ein erfrischend undogmatischer Tonfall das Buch spart nicht mit Kritik an Gesinnungsgenossen und spießt süffisant die wildesten Sumpfblüten der Bewegung auf.« (DeutschlandRadio)
Kurzbeschreibung
Bunt, bizarr und widersprüchlich, verführerisch für die einen, Inbegriff des Bösen für die anderen, zieht sich die Idee der Anarchie durch die Geschichte der Menschheit. Ist sie ein weltfremder Traum oder ein noch zu realisierender Entwurf? Das Buch berichtet von Versuchen, diese Vision zu verwirklichen. Eine informative und kurzweilig geschriebene Einführung in Ideenwelt und Geschichte des Anarchismus, die neue Impulse gibt.
Über den Autor
Horst Stowasser, Autor und Anarchist, geboren am 7. Januar 1951 in Wilhelmshaven, kam schon als Jugendlicher in Argentinien, wo er sein Abitur machte, mit dem historischen Anarchismus in Berührung. In Deutschland gründete er 1971 das anarchistische Dokumentationszentrum »AnArchiv«, eine umfangreiche Sammlung von Dokumenten und Literatur zum Anarchismus. Horst Stowasser vertrat keine theoretische Strömung des Anarchismus, sondern setzte sich für ein projektorientiertes Wirken ein. Seit 1989 betrieb er gemeinsam mit anderen in Neustadt an der Weinstraße das »Projekt A«, das auf die Verankerung libertärer Ansätze und Vorstellungen in einer Kleinstadt abzielt. Selbstverwaltete Betriebe, Wohnmöglichkeiten und Kulturveranstaltungen sind hier umgesetzte Lebenspraxis und Ausdruck des von Horst Stowasser mit viel Einsatz und Leidenschaft vertretenen »Projektanarchismus«. Seine Ideen und seine umfassenden Kenntnisse über die Geschichte des Anarchismus hat er in zahlreiche Büchern veröffentlicht. Er war Herausgeber diverser Zeitschriften und Magazine und hat zahlreich Aufsätze und Studien zu sozialen und politischen Themen veröffentlicht. Am 30. August 2009 ist Horst Stowasser im Alter von 58 Jahren verstorben.