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Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Satte Farben, eine umfassende musikalische Kulisse, lassen letzte Wünsche an die Schärfe und Effekte von den Surroundkanälen vergessen. Die Extras könnten etwas ausführlicher sein. Insgesamt ein fettes GUT.
Bild: Bei der blauen Scheibe kann man sich grundlegend darauf verlassen, dass sie für das Auge ein Festmahl bereithält. Optisch kann man der Blu-Ray auch fast nichts nachsagen. Die Farben glänzen und wirken sehr prachtvoll (00:30:30; blaues Boot). Über dunklen Wellen sticht ein Boot deutlich hell und satt heraus, ohne auf die Umgebung abzufärben. Realistische Musterungen und Farben sind in jedem Detail der Umgebung bemerkbar (00:47:51; Steinwand). Der Film überschüttet den Betrachter zwar nicht mit einer neuen Benchmark in Sachen Farbnauncierung, aber die Farben die gezeigt werden, sind überzeugend, da auch der Kontrast sehr schön mitspielt (00:14:08; Grünabstufung an Wand). Sogar in einer finsteren Szene sind die Haare der Hauptfigur noch sehr gut erkennbar (0:50:46; unter der Brücke). Rauschen auf Wänden oder Stufenbildung an dünnen Kanten sind so gut wie nicht erkennbar. Das einzige Element, das nicht 100% überzeugt, ist die Schärfe. Sie zeigt in den meisten Szenen zwar kleinste Details (00:09:23; klare Maserung im weißen Hemdkragen), bleibt aber über den gesamten Film hinweg etwas hinter ihren Möglichkeiten. So wünscht man sich in den Gesichtszügen von Willem Defoe, einzelne Falten erkennen zu können oder kleinste Hautporen zu erspähen.
Ton: Dem Ton kann man jede Gefühlsregung der Akteure entnehmen, so fein klingen die einzelnen Stimmen aus den Lautsprechern. Zwar werden sie im Englischen leiser wiedergegeben, klingen dem Geschehen aber mehr verbunden, als die deutschen Stimmen (00:08:40; Tatort-Gespräch). Sehr deutlich zeigt diese Szene, wie aus den leisen Stimmen der Original-Version im Hintergrund, eine deutlich lautere Version entstand, die im Vordergrund tönt. Das Original mag damit zwar einen Hauch realistischer wirken, doch liefert es sich gelegentlich einen Kampf mit der Hintergrundmusik. Die Musik klingt sehr fein von hinten wie von vorne und weiß das Geschehen treffend zu untermalen. Ansonsten wartet man vergeblich darauf, einen Effekt, einen Knall "in flagranti" aus den hinteren Boxen zu erhaschen. Die wenigen Impressionen, die der Ton verursacht, kommen hauptsächlich von vorne und wirken nicht sonderlich effektiv (01:36:55; Pistolenschuss). Der Schuss ertönt wie ein zu Boden geworfenes Brett und verebbt genauso schnell wie er gekommen ist. Nur in seltenen Momenten wird ein Effekt auch von hinten in den Raum geworfen und wirkt dadurch spannungsgeladen (00:11:20; Surren einer Maschine). Auch Umgebungsgeräusche werden nur selten über die Schultern nach vorne geblasen (00:07:23; Fahrrad und Wummernder Bass). Insgesamt aber ein guter Gesamteindruck.
Extras: Es befinden sich vier Extras auf der Scheibe: Zum einen ein "Behind the Scenes" (15:26 Min.), das Einblicke in die Filmarbeiten offen legt und verschiedene Film-Szenen aus einem anderen Blickwinkel zeigt. Das zweite große Feature stellt "Interviews mit Cast und Crew" dar. Wie im Titel erwähnt wird, werden vier Interviews geführt, deren Hauptthema der Film und die Charaktere sind. Dauer: 27:57 Min. Als weitere kleine Häppchen sind auf der Scheibe zum einen eine "Bildergalerie" (03:17 Min.), die in einer Slide-Show vor unseren Augen vorüberzieht und der Trailer zum Film zu finden. Davon gibt es auch die US-Version zu betrachten. Beide Trailer beanspruchen 02:03 Min. Insgesamt sind die Extras informativ aber nicht allzu ausführlich --movieman.de
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