Oliver Naujoks, phantastik-news.de
"(...) Positiv fällt ebenfalls auf, dass die Autorin von einem starken Stilwillen beseelt ist und man dem Text deutlich anmerkt, dass sich da jemand nicht nur Gedanken darüber gemacht hat, was sie schreibt, sondern auch wie man etwas schreibt. Wer viele Bücher von Kleinverlagen rezensiert, lernt das durchaus zu schätzen. (...) Nicht leugnen kann die Autorin, dass sie sich ausführlich mit den beiden Autoren Stephen King und Dean Koontz beschäftigt hat und so bekommt jeder dieser Autoren an einer Stelle seine stilistische Hommage (...). Insgesamt also ein fesselnder, gut geschriebener kurzer Roman, der einen teilweise auf faszinierende Weise im unklaren lässt, wo die Reise hingeht, bevor er dann doch sichere Zuflucht in zwar durchaus spannenden, aber letztlich doch konventionellen Thriller-Bahnen sucht."
Barbara Jung, SF-Flash Nr. 210 vom 21.11.2003
[...]Trauer und Liebe durchziehen den gesamten Roman, viel Gefühl also, und wir fühlen mit den Protagonisten. Und aus diesem Grunde befällt uns dann schließlich auch große Furcht, worauf denn nun die Lösung des Problems hinauslaufen mag, halten wir einen Thriller mit oder ohne Happy End in den Händen? Manchmal meinen wir, das Ende zu ahnen, doch dann wieder nicht, und zum Schluss sind wir erst recht überrascht. Nicole Rensmann hat es wunderbar verstanden, uns auf der Reise zu unterhalten und uns bei der Stange zu halten. An der einen oder anderen Stelle hätten wir vielleicht gerne ein wenig länger verweilt, noch ein bisschen mehr gelesen, noch mehr teilgenommen. Aber auf jeden Fall danken wir der Autorin, dass wir die Seele auf ihrer Wanderung begleiten durften. Selbst wenn wir unterwegs oftmals traurig sein und uns fürchten mussten, so hat es uns doch sehr viel Spaß gemacht.
