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Analytische Einführung in die Erkenntnistheorie (Gruyter - de Gruyter Studienbücher) (de Gruyter Studienbuch)
 
 
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Analytische Einführung in die Erkenntnistheorie (Gruyter - de Gruyter Studienbücher) (de Gruyter Studienbuch) [Taschenbuch]

Thomas Grundmann
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 608 Seiten
  • Verlag: Gruyter, Walter De Gmbh; Auflage: 1 (1. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 311017622X
  • ISBN-13: 978-3110176223
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 206.689 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Buch gehört zu den erfolgreichen „analytischen Einführungen“ in die Disziplinen der Philosophie. Es führt in die wichtigsten Grundfragen und -probleme der Erkenntnistheorie ein und enthält eine ausführliche Darstellung von Positionen und Argumenten aus der gegenwärtigen Diskussion. Diese Einführung ist sinnvoll für Leser ohne besondere Vorkenntnisse aus unterschiedlichen Disziplinen, Studierende der Philosophie; sie ist aber auch für philosophische Kenner eine Gewinn bringende kritische Orientierungshilfe.

Synopsis

Provides an introduction to the most important fundamental questions and problems of epistemology. This guide is intended both for non-specialist readers from a variety of disciplines and for specialists in philosophy.

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Herbert Huber TOP 1000 REZENSENT
Noch eine Einführung in die Erkenntnistheorie? Noch dazu mit über 600 Seiten, wo sich andere kürzer fassen? Vorweg: ja, es lohnt sich.
Das Einführungswerk gliedert sich in 1 Einführung, 2 Wahrheit, 3 Wissen, 4 Erkenntnistheoretische Rechtfertigung, 5 Die Struktur der Rechtfertigung, 6 Skeptizismus, 7 Quellen des Wissens, 8 Naturalistische Erkenntnistheorie.
Im Einführungskapitel bietet Grundmann en passant eine gedrängte Einführung in die philosophischen Disziplinen und die Philosophiegeschichte. Da die Wahrheit das Ziel aller Erkenntnisbemühungen ist wird diese Grundlage im zweiten Kapitel erörtert. Trotzdem der Autor nie auch den allerneuesten Diskussionen zum Thema ausweicht diskutiert er die vielfältigen Positionen zum Wissensbegriff nach Gettier zwar sehr eingehend, lässt es aber nicht ausufern. Das Wissenskapitel wird durch eine erhellende Methodenkritik übergeleitet zu den sicheren Gründen. Einen Schwerpunkt legt der Autor auf die Rechtfertigung und Begründung der Wissensansprüche. Er behandelt sie in zwei Kapiteln.
Grundmann versteht es ausgezeichnet Fragen und Begriffe zwar gründlich zu diskutieren und zu klären, er geht aber doch nicht jeder möglichen Verästelung der Positionen nach, so dass man nie den Überblick verliert. So gelingt es dem Autor alle relevanten modernen Positionen angemessen zu würdigen und zudem seinen eigenen Standpunkt darzulegen.
Sehr angenehm für den Leser ist es, dass Begriffe und Argumente nicht nur einmal ausführlich diskutiert, sondern gelegentlich auch knapp wiederholt werden. Die Anhänge (Literaturverzeichnis, Glossar und Sach- und Namensregister) sind sehr hilfreich bei der Lektüre.
Wer eine möglichst gründliche Einführung durcharbeiten will hat in deutscher Sprache keine Wahl mehr: er muss zu diesem Buch greifen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ruediger Vaas TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Philosophie ist nicht nur das Nachdenken über das Wirkliche und Mögliche, das Wahre und Schöne, das Gute und die Sprache, sondern auch über die Methoden der Erkenntnisgewinnung und deren Rechtfertigung. "Was können wir wissen?" hat deshalb schon Immanuel Kant als eine der zentralen Fragen der Philosophie bezeichnet. Nun kann man sich keine bessere Analytische Einführung in die Erkenntnistheorie als die von Thomas Grundmann wünschen. Dem an der Universität Köln lehrenden und forschenden Philosophen ist es nämlich gelungen, eine glasklare Darstellung dieser Grundfrage des Denkens zu geben und das Spektrum der aktuellen Antworten aufzufächern.

Das Buch ist sowohl für (geduldige) Leser ohne besondere Vorkenntnisse als auch für Studenten und Kenner der Philosophie verständlich und geht zugleich in die Tiefe und Breite. Einige Zeit muss man sich dafür freilich schon nehmen, denn das Thema ist ziemlich komplex. Doch Grundmanns systematisches Herangehen macht die Lektüre auch zu einem intellektuellen Genuss, zeigt sie doch, wie leistungsfähig die Analytische Philosophie ist und wie genau man inzwischen über die Grundlagen, Grenzen und Voraussetzungen der Erkenntnis Bescheid weiß - und auch, warum wir niemals sicheres Wissen haben können, aber deshalb doch nicht verzweifeln müssen.

Grundmann führt zunächst in die Hauptprobleme und die Relevanz der Erkenntnistheorie ein, gibt dann einen kurzen Einblick in das unerschöpfliche Thema der Wahrheit und der Wahrheitstheorien, beschreibt anschließend, was man über "Wissen" weiß und nicht weiß und widmet sich dann ausführlich der erkenntnistheoretischen Rechtfertigung. Insofern Wissen nämlich wahre, gerechtfertigte Meinung ist (verbunden eventuell mit ein paar weiteren Bedingungen), spielt die Rechtfertigung (Begründung) der Überzeugungen eine entscheidende Rolle.

Dann kommt die große Stunde des Skeptizismus, der methodisch Wahrheit, Wissen und Rechtfertigung angreift. Grundmann nimmt hier eine Doppelposition ein: Einerseits haben die Analysen erwiesen, "dass keines der klassischen skeptischen Argumente wirklich zeigen kann, dass wir kein Wissen oder keine gerechtfertigten Überzeugungen (in einem bestimmten Bereich) haben"; doch andererseits gelingt es auch nicht, "die Möglichkeit, dass wir, ohne es zu bemerken oder je bemerken zu können, in einer skeptischen Situation leben, überzeugend auszuräumen". Das hat zwei wichtige Konsequenzen: Es ist sowohl sinnvoll als auch erfolgversprechend, die Erkenntnissuche weiter zu treiben, aber zugleich können wir uns niemals sicher sein, denn es gibt keine letzten Gewissheiten - und somit sind alle Ideologien und Religionen, die das suggerieren, nicht nur falsch, sondern auch totalitär und unmenschlich.

Schließlich diskutiert Grundmann die verschiedenen Quellen des Wissens (Sinneswahrnehmung, Apriorisches Wissen, Selbstwissen, Fremdwissen) und die naturalistische Erkenntnistheorie.

Diesem Buch, das die Fragen systematisch angeht und nicht im historischen Ballast ertränkt, sind viele Leser zu wünschen, denn es zeigt nicht nur, was moderne Philosophie kann, sondern macht den Leser zu einem Mitdenker, der die Welt und sich selbst mit seinen Grenzen anders und besser zu verstehen lernt.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Jeden Cent wert 11. April 2010
Habe mir das Buch kurzfristig für eine schwere Arbeit im Studium zugelegt und war wirklich begeistert: es finden sich eine Vielzahl von Autoren und Positionen wieder (nicht nur die populärsten). Die Themen sind übersichtlich dargestellt, sinnvoll aufgebaut und verstänlich erläutert. Seltem kam mir während meines Studiums ein so hervorragend durchdachtes Buch unter.
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