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Kaum zu glauben, dass hier dieselben Musiker am Werke sind, die einst mit Take on Me den 80er Jahre Pop aufmischten. Lediglich die Fähigkeiten des Trios, eingängige Melodien zu komponieren, lässt einen Vergleich zu. Gleich der Opener des Albums Celice entpuppt sich als echter Ohrwurm und zugleich rockigstes Stück der Platte, übrigens auch erste Singleauskoppelung und Grundlage eines Aufsehen erregenden Videos, das in einem Berliner Bordell auf wärmeempfindlichen Film gedreht wurde. Wer also Angst hat, die drei Norweger seien zu brav geworden, darf beruhigt sein. Das beweist auch Dont Do Me Any Favours, der sich mit seinen treibenden Drums stilistisch nahtlos an den ersten anschließt. Danach wirds spürbar ruhiger - und dennoch: Die Band hat auf diesem Album nichts an Biss verloren. Ganz im Gegenteil! Selten haben a-ha so dezent gerockt wie auf Analogue. Stücke wie Birthright mit seinen grollenden Synthieklängen der späten 70er Jahre (Genesis!) und Halfway through the Tour (Electric Light Orchestra!) entwickeln gewaltige Power, ebenso wie das verzerrte Gitarren-Intro auf Make it Soon. Dazwischen wimmelt es auf dem rund 54 minütigen Album immer wieder von musikalischen Kleinoden. Over The Treetops kommt fast folkig daher, mit Schlaggitarre, Streicherensemble, Tambourine und mehrstimmigem Gesang. Balladen wie White Dwarf oder A Fine Blue Line laden dazu ein, sich einfach Mal zwischendurch die Kopfhörer aufzusetzen und sich an den lupenreinen Arrangements von synthetischen und akustischen Sounds zu erfreuen, -und natürlich an den Songs auf Analogue selbst! Andreas Schultz
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wieder eine Steigerung!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Analogue (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
A-ha haben sich wieder weiterentwickelt und konnten sich meiner Meinung nach nochmal steigern zu den beiden Alben zuvor.("Lifelines" und "Minor Earth, Major Sky")Sie überraschen immer wieder mit neuen Elementen, experimentieren mit verschiedenen Musikstilen. "Analogue" ist nicht so melancholisch.Es wirkt insgesamt fröhlicher und die Melodien gehen sofort ins Ohr. Für jeden ist was dabei. Einige Lieder regen zum Tanzen an, zum Rocken, zum Zurücklehnen und genießen. Empfehlenswert!! Als Bonbon für die Fans, enthält das Album auch eine DVD mit dem Video zu "Celice", ebenso das Making of, Interviews und Ausschnitte aus einem Livekonzert in Oslo. Noch nie hat eine Band ein Konzert vor so vielen Fans in Norwegen gegeben. Dementsprechend eine atemberaubende Atmosphäre.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der Schatz der a-ha-jas,
Rezension bezieht sich auf: Analogue (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
Sie sind wieder da. Als ich gehört hab, das a-ha wieder ein Album rausbringen konnt ich schon garnicht mehr ruhig sitzen. Und dann als ich es mir zum ersten mal anhörte, dachte ich mir nur: "a-ha?...". Beim ersten hören, kommt das Album sehr gewöhnungsbedürftig daher. Man ist von a-ha schon ruhige Sachen, wie "slender frame", "trough that it was you" oder "hunting high and low" gewöhnt. Im allgemeinen sind die meisten Lieder der Norweger eh sehr einfühlsam, aber hier hat man sich auf eine andere Richtung konzentriert. Lieder wie "white draw", "the fine blue line", "holyground" und "birthright" sind, wenn man sich die Zeit nimmt, wunderschön, nicht zuletzt durch die klare Stimme Morton Harkets. Allerdings lehnen sie sich stark an die fast unscheinbaren Stücke ("memorial beach", "east of the sun..." oder "october")an. Dafür ist es fast unmöglich bei "cosy prison", was sich mehr an gewohnten a-ha Klänge richtet, nicht dahinzuschmelzen. Sehr gelungen sind aber auch die rock/popigeren Lieder wie "Celice", "don’t do me any favours" und das Titellied "analogue", welche potenzielle Ohrwurmqualitäten haben. Allerdings finde ich das bei "analogue" dieser E.Gitarren-Trasch überflüssig ist. Er lässt dieses Lied sehr "komerziel ausgerichtet" erscheinen. "over the treetops" wirkt fast wie ein Werk aus den 70er´n, ist aber ebenfalls wunderschön. Mit "The Summers Of Our Youth" und "Halfway Through The Tour" werd ich aber nicht so richtig warm. Bei letzteren wirkt der Instrumentalteil am Schluß nervig und überflüssig. Alles in allem ist es wie bei dem "memorial beach" Album. Man muß 2x hinhören, um den enormen Schatz des Albums zu erkennen. Die ZusatzDVD ist absoluter Wahnsinn und lohnt die paar Euro mehr auf jeden fall. Blos dieses "Thomas Schumacher Radio Edit" von Celice ist absolut witzlos Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
eine frage des geschmacks ...,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Analogue (Limited Deluxe Edition) (Audio CD)
Ich höre a-ha seit sun always shines on tv und wenn sie auftauchen. Ich muss sagen und begründen, dass dieses ihr bestes gesamtalbum ist!! Als a-ha 1993 am meiner Meinung nach Höhepunkt ihres musikalischen Schaffens aufhörten, als ihr anfänglicher Synthiepoprock (80`s) mit eastoftthesunwestofthemoon und letztendlich mit memorial beach zum ersehnten a-ha-ROCK mutierte, konnte man sich sicher fragen, wie diese Geschichte weitergehen könnte. nämlich mit Ihren 2000er Comeback-Alben.Die eher poppigen "schönen" MinorEarthMAjorSky und LifeLines bleiben lange hängen durch a-ha-evergreens wie summer moved on, forever not yours, lifelines, cannot hide usw., aber auch die Rate der dürftigen kitschigen Stücke nahm zu...Angst! Nun zu ANALOGUES: Was manchmal ein Album ausmacht, das ist der Stil, vielleicht auch die Stimmung, die beim Hören entsteht. Auch die Produktion ist ausschlaggebend für diese Sachen. Und eben in diesen Kategorien legt ANALOGUES auf andere Alben von A-HA definitiv noch eine Schüppe drauf. Es ist ein insgesamt ruhiges chilliges unterschwellig und manchmal auch mehr rockendes Album, welches nur einen kleinen Stimmungshänger bei Track 4 und 5 in subjektiver Wahrnehmung zu verzeichnen hat, den es beim Weiterhören anschliessend wieder mehr als gut macht! Ich habe mich beim Geniessen des neuen Albums in den 80ern in den 90ern und sogar in den 70ern gefühlt, ständig dieses aha-Gefühl gehabt und muss fast schon zynisch sagen, dass es mir am liebsten wäre, dieses Album wäre schon 1995 - 2000 erschienen und wir wüssten jetzt schon, dass der Rock noch grösser wird! ! ! Und das wäre gut so. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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