Kurzbeschreibung
Anahita, die alt-iranische Göttin, ist eine der merkwürdigsten und imposantesten Erscheinungen in der Geschichte des indo-iranischen Kulturraums. Sie wurde angebetet als Göttin des Wassers, Göttin der Schönheit, der Fruchtbarkeit... Die Überreste des Anahita-Tempels in der Stadt Kangawar nahe Kermanschah in Westiran erinnern uns an jene goldene Zeit, in der Abertausende Menschen zu Anahita beteten, damit sie von den Zwängen ihres erbärmlichen materiellen Lebens erlöst würden. Auf den Weg der Anahita zu jener mächtigen, bezaubernden Göttin geleitet uns Sahand Zimmermann in seinem Roman, der mit der Geburt Anahitas beginnt. Er zeigt, wie sie zu einem klugen und schönen Mädchen heranwächst, das nicht nur von klein auf schreiben und lesen kann, sondern das auch am Hofe des Großkönigs Fragen aufzuwerfen wagt, die göttliche Dimension haben. Von Anbeginn spürt Ahriman, der Satan, welche Macht in Anahita verborgen ist, er weicht nicht von ihrer Seite, folgt ihr wie ein Schatten und versucht sie zu verleiten, den König zu vergiften. Es ist ein steiniger Weg, der Anahita am Ende dazu führt, zur Göttin zu werden.
Der Verlag über das Buch
Als Kind schließt sie einen Pakt mit dem Satan und betrügt ihn. Sie liebt den König abgöttisch und erklärt sich bereit, ihn zu vergiften. Sie fälscht seine Unterschrift und erlässt in seinem Namen Gesetze. Anahita - eine Frau der Gegensätze, getrieben von Machtwillen, Zerstörung und der Liebe zu den Menschen. Einen erstaunlich aktuellen Bezug haben die Gesellschaftsthemen und Mythen aus der iranischen Antike, die Sahand Zimmermann in seinem poetisch orientalischen Märchen aufgreift. Es ist die Geschichte einer Göttin, die Gesetze zum Schutz lediger Mütter, zur Versorgung kinderreicher Familien und zur Unterstützung von Minderheiten erlässt - vor über 2500 Jahren! Anahitas Gesetze hat es wirklich gegeben, sie zeichnen ein detailliertes, bisher unbekanntes Bild einer modernen Gesellschaft im antiken Iran. Die alt-iranische Göttin Anahita - angebetet als Göttin des Wassers, Göttin der Schönheit und der Fruchtbarkeit - gilt als eine der merkwürdigsten und imposantesten Erscheinungen in der Geschichte des indo-iranischen Kulturraums. An sie erinnern die Überreste des Anahita-Tempels in der Stadt Kangawar nahe Kermanschah in Westiran.