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Gerade habe ich mir den Film wieder angesehen.
Der bekannterweise ausgezeichnete John Voigt (Der Vater von Angelina Jolie) hätte unter anderer Regie zur Hochform gelangen können (Obwohl auch hier seine eigentlichen Qualitäten nicht zu verleugnen sind). So aber entstand ein dick aufgetragenes Urwald-Volkstheater. Es sollte wohl, in Anlehnung an B-Pictures der 50er-Jahre, eine Mischung aus Grusel und leichter Hand werden, wie die mißlungene Überzeichnung einiger Figuren, die Kamera aus dem inneren Schlund der fressenden Schlange und das Zwinkern des ausgespuckten John Voigt vermuten lassen. Als anachronistischer Schwarz-Weiß-Film wäre das vielleicht eher gelungen.
Farbkamera und Musik dagegen transportieren eine meist düstere und marode Dämmeratmosphäre eines unheilschwangeren Amazonasdschungels, die damit eine eindrucksvolle und bedrückende, dem Thema angemessene Komponente des Films schaffen und dazu verleiten, sich einen wirklich gelungenen und unheimlichen Gruselfilm vorzustellen.
Die Monster-Anaconda, mal Schaumgummi, mal Computer, wirkt meist gefährlich, nicht aber, wenn sie es am Schluß besonders soll: Während sie brennend im Wasser schwimmt, sieht ihr Kopf aus wie aus der Spielwarenabteilung.
Diese eigenartigen Unausgewogenheiten machen das Ganze schon wieder sehenswert, weshalb ich den Film gut gelaunt empfehlen kann.