Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Anabasis. Der Zug der Zehntausend (Sammlung Tusculum)
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Anabasis. Der Zug der Zehntausend (Sammlung Tusculum) [Gebundene Ausgabe]

Xenophon , Walter Müri
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Broschiert --  

Hinweise und Aktionen

  • Schulbücher & Lernhilfen
    Schnell finden und einfach bestellen. Ob Schulbücher, Lektüren, Lernhilfen oder Sprachlernmaterialien: Alle Bücher rund um die Schule finden Sie im großen Schulbuch & Lernhilfen-Special. Natürlich versandkostenfrei.

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 516 Seiten
  • Verlag: Artemis & Winkler; Auflage: 3. A. (1. Januar 1994)
  • Sprache: Deutsch, Griechisch
  • ISBN-10: 3760816614
  • ISBN-13: 978-3760816616
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,3 x 3,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 599.365 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Anabasis oder Der Zug der Zehntausend
OT Kyrou Anabasis EZ um 370 v. Chr.OA 1516 DE 1540 Form Sachbuch Bereich Geschichte
»Des Kyros Zug landeinwärts« – wie der griechische Originaltitel übersetzt werden kann – ist zweifellos das bekannteste Werk des Historikers und Schriftstellers Xenophon. In den letzten 200 bis 300 Jahren war das Buch Pflichtlektüre für unzählige Schülergenerationen Europas, die Altgriechisch lernten.
Aufbau: Das Buch ist die sehr lebendig geschriebene Geschichte des Aufstands des persischen Prinzen Kyros gegen seinen älteren Bruder, Großkönig Artaxerxes, und der 13 000 griechischen Söldner, die daran teilnahmen. Einer war der junge griechische Aristokrat Xenophon, dem anscheinend das Lernen in Athen zu wenig aufregend gewesen war. Das in sieben Bücher unterteilte Werk ist somit ein autobiografischer Bericht, in dem der Autor über sich selbst durchweg distanziert (wenn auch manchmal etwas kokettierend) von »einem gewissen Xenophon aus Athen« spricht.
Inhalt: Von einem Freund ließ Xenophon sich überreden, nach Sardes zu kommen, dem Sitz des Prinzen Kyros. Dieser warb Söldner an, mit denen er vorgeblich gegen räuberische Bergstämme vorgehen wollte. Nach Ende des Peloponnesischen Krieges suchten viele griechische Söldner nach Beschäftigung und Brot, sodass in kurzer Zeit über 10 000 von ihnen in Sardes versammelt waren.
Bald begann Kyrios’ Marsch landeinwärts. Erst allmählich schöpften die Soldaten Verdacht, dass der Zug nicht, wie angekündigt, gegen widerspenstige Bergbauern gerichtet war, sondern vielmehr gegen den Großkönig. Die immer stärker aufkommende Unruhe wussten ihre Feldherren (zu denen Xenophon nicht gehörte) aber immer wieder zu beruhigen, bis das Heer schließlich den Euphrat erreicht hatte – und dann gab es für alle kein zurück mehr. Kurz darauf verlor Kyros in der Schlacht bei Kunaxa, in der Nähe von Babylon, sein Leben. In den anschließenden Verhandlungen mit dem siegreichen Großkönig wurden die griechischen Anführer in eine Falle gelockt und ermordet. Die führerlosen Soldaten wählten den jungen Aristokraten Xenophon zu einem ihrer neuen Strategen (Heerführer), die den Rückzug der Griechen leiten sollten. Nun begann der schier endlose Rückmarsch, zuerst zum Tigris und dann diesen Fluss aufwärts nach Armenien, über verschneite und vereiste Hochgebirgspässe, dabei immer kämpfend: zuerst gegen die sie verfolgenden Perser, dann gegen die Karduchen (die Vorfahren der Kurden) und zahllose andere Bergvölker, bis die hungernden und frierenden Griechen endlich das Schwarze Meer und die griechische Kolonie Trapezunt (Trabzon) erreichten. Hier endet die Geschichte keineswegs, aber das Gröbste war geschafft. Dafür gab es jetzt kräftigen Streit untereinander und mit den griechischen Städten um Schiffe und Nahrungsmittel. Nach mehr als eineinhalb Jahren erreichten die Erschöpften schließlich Byzantion (Byzanz), nur noch etwa 6000 der ehemals 13 000 Kämpfer – von dem endlosen Tross und den zahlreichen Hetären (Gefährtinnen) gar nicht zu reden.
Wirkung: Xenophons Anabasis fand schnell rege Aufnahme und einer seiner begeistertsten Leser soll 40 Jahre später der junge Prinz Alexander von Makedonien (nachmals Alexander der Große) gewesen sein. Bis heute ist das Buch nicht nur für Militärhistoriker eine spannende Lektüre, denn der mühsame Fußmarsch von der Ägäis zum Tigris und zurück über die hohen Pässe Armeniens wäre auch im 21. Jahrhundert noch eine große Leistung, selbst mit guter Ortskenntnis und moderner Ausrüstung. Darüber hinaus beschreibt Xenophon immer wieder das unterschiedliche Verhalten von Menschen in Bedrängnis und schildert das Land, durch das die Truppen fast unendliche 5000 Kilometer lang marschierten. P. B.

Kurzbeschreibung

Xenophons Bericht über den Zug des jüngeren Kyros gegen seinen Bruder, den Großkönig Artaxerxes II., und über den Rückzug des griechischen Söldnerheeres, der "Zehntausend", von Babylon bis nach Byzanz in den Jahren 401/400 v. Chr. ist eines der erregendsten Werke der griechischen Antike. Xenophon gibt als einer der Heerführer in unübertroffener Anschaulichkeit eine packende Schilderung der abenteuerlichen Vorgänge und authentische Beobachtungen über Land und Leute, Sitten und Bräuche.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Lesetip! 2. Juni 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Hallo, ich werde mich nicht groß mit dem Inhalt befassen, der wurde zur genüge behandelt.

Das Buch ist toll verarbeitet und ist zweisprachig, deutsch und griechisch, wobei auf einer Seite die deutsche Fassung steht und auf der anderen Seite die griechische.

Der Erzählstill ist zwar etwas eigen aber auf jeden Fall leichter verdaulich und angenehmer zu lesen als der Peloponesische Krieg, das Buch fand ich zeitweise schon etwas mühsam.
Ist aber bei Anabasis nicht der Fall!
Aber das muss jeder für sich entscheiden, ich fand es sehr gut und war von der Handlung gefesselt.

Würde ich das Buch wieder kaufen und würde ich es wieder lesen? Beide Antworten sind ein fettes JAAA!

Ps: Hoffe ich werde irgendwann mal auch den griechischen Teil lesen können.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M. Thomas TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wir schreiben das Jahr 401 vor Christi Geburt. Drei Jahre sind seit dem Sieg der Spartaner gegen die Athener vergangen und nun rüstet der persische Kronprinz Kyros seine Truppen zu einem Kampf gegen seinen älteren Bruder Artaxerxes II. In Kleinasien sammelt er ein 11000 Mann starkes griechisches Söldnerheer, in dem Spartaner, Athener, Thraker, Kreter und all die anderen Stämme Seite an Seite marschieren.

Xenophon aus Athen, dem wir die Schilderung des Feldzuges verdanken, ist zu dieser Zeit etwa 30 Jahre alt. Er nimmt auf Einladung seines Freundes, des griechischen Feldherrn Proxenos, als Privatmann am "Zug der Zehntausend" teil. Das griechische Wort "ana" bedeutet "hinauf". Der Titel des Werks "Anabasis" symbolisiert den Zug des Heeres von der kleinasiatischen Küste hinauf ins Landesinnere Persiens.

Kyros ließ das Heer über seine wahren Ziele zunächst im Unklaren. Er verkündete, gegen den Stamm der Pisider ziehen zu wollen. Bald wurden die Gerüchte lauter, es gehe gegen den Großkönig und schließlich sah sich Kyros genötigt, die Wahrheit einzugestehen. Aufstände und Meutereien der Soldaten besänftigte er mit Soldzuschlägen.

Im September 401 v.C., sechs Monate nach dem Auszug aus Sardes, traf das insgesamt 100000 Mann starke griechisch persische Heer des Kyros nahe der Stadt Kunaxa, in der Gegend des heutigen Bagdad, auf den zahlenmäßig weit überlegenen Gegner. Nach Xenophons Schätzung war das Heer Artaxerxes II 900000 Mann stark. Die griechischen Truppen kämpften am rechten Flügel erfolgreich, jedoch letztendlich vergebens, denn Kyros fiel. Plötzlich befand sich die Truppe in einer schier ausweglosen Situation: ohne Führer, tief im feindlichen Land.

Die Perser forderten die Griechen auf, ihre Waffen herauszugeben, diese lehnten aber ab. Man einigte sich auf einen Waffenstillstand. Klearchos, einer der griechischen Feldherren wurde aufgrund seiner Erfahrung zum Oberbefehlshaber gewählt. Nach Beratungen traf das griechische Heer die Entscheidung, den Rückweg anzutreten. Man entschied sich mangels Proviant für eine andere, schwierigere Route gegenüber dem Hinweg durch feindliches, schwer zugängliches Land.

Tissaphernes, der persische Oberbefehlshaber in Kleinasien, bot mit seinen Streitkräften die Führung für den Rückzug an und beide Parteien geloben unter Eid Freundschaft. Nachdem ein Teil des Weges zurückgelegt war, lud Tissaphernes unter einem Vorwand die griechischen Feldherren in sein Zelt ein und ließ alle ermorden.

Die Griechen waren über diesen Eidbruch schockiert. Wieder stand das griechische Heer vor einer schweren Krise. Hoffnungslosigkeit machte sich breit. In dieser Situation war es Xenophon, der durch einen Traum ermutigt, die neu gewählten Feldherren anspornte und trotz seiner jungen Jahre den Oberbefehl erhielt.

Das Heer marschierte durch Mesopotamien und Armenien, durch Steppen und Wüsten, kämpfte gegen Feinde und Schnee. Schließlich erreichte man im Februar 400 v.C. die griechische Kolonie Trapezunt am Schwarzen Meer. Xenophon liebäugelte mit dem Gedanken, eine neue Kolonie zu gründen, musste jedoch erkennen, dass die Soldaten nur eines ersehnten: "Heil nach Griechenland zurückzukehren". Noch war man aber weit entfernt von der Heimat und da es schwierig war, genügend Schiffe für die Fahrt zu beschaffen, musste ein Teil der Strecke zu Fuß absolviert werden, ein Teil wurde per Boot zurückgelegt. Im Oktober 400 v.C. erreichte die Mannschaft Byzanz.

Als den Soldaten weder der versprochene Sold gezahlt noch Proviant verteilt wurde, drohten sie, die Stadt zu verwüsten. Xenophon besänftigte sie. Das Söldnerheer trat daraufhin in den Dienst des thrakischen Fürsten Seuthes und zog brennend und mordend durch Thrakien. Im März des Jahres 399 v.C. übergibt Xenophon das Heer dem spartanischen Feldherrn Thibron. Wieder geht es gegen die Perser, doch von den einstmals 11000 Soldaten sind nur noch 5000 übrig geblieben.

Im Nachwort wird sehr treffend beschrieben, dass das Werk aus zwei ungleichen Teilen besteht. Im ersten Teil dominiert der trockene Erzählstil während der zweite Teil lebendig und packend geschrieben ist. Viele der nachfolgenden Militärberichterstatter, so z.B. Caesar, profitierten von Xenophons Vorbild.

Bewundernswert fand ich die Kraft, mit der das griechische Heer in scheinbar aussichtsloser Situation immer wieder einen Weg fand und im Vertrauen auf die Götter, aber auch auf Ihre eigene Leistung das Ziel anstrebte und nie resignierte.

Nach dem Sieg der Spartaner über die Athener im peloponnesischen Krieg gab es natürlich latente Spannungen in dem bunt gemischten Söldnerheer, wie die folgende Textstelle zeigt: "Ihre Vorwürfe aber lauteten, es sei schimpflich, dass ein Athener, obschon er dem Heer keine Truppen zugeführt habe, über Peloponnesier und Lakedämonier kommandiere...". Auf dem Weg nach Byzanz spaltet sich die Armee in drei Teile und wäre fast aufgerieben worden. Xenophon weist darauf hin, dass die Soldaten immer dann erfolgreich waren, wenn sie gemeinsam kämpften. Wenn man gemeinsam den Päan, das Kampflied anstimmte, wurden die Barbaren besiegt oder vertrieben.

Die Erläuterungen des Buches sind kurz gehalten, beinhalten aber die wesentlichen Punkte. Auf einer Karte wird der Zug der Zehntausend nachgezeichnet. Eine graphische Darstellung der Schlacht bei Kunaxa ist ebenso beigefügt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar