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Anaïs Nin. Tausendundeine Frau
 
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Anaïs Nin. Tausendundeine Frau [Taschenbuch]

Linde Salber
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 635 Seiten
  • Verlag: Psychosozial-Verlag; Auflage: 1 (1. Oktober 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898061817
  • ISBN-13: 978-3898061810
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,1 x 4,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.305.117 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Linde Salber
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die französisch-spanische Schriftstellerin Anais Nin (1903-1977) ist weltweit bekannt und berühmt durch eine ab 1966 veröffentlichte offizielle Version ihrer Tagebücher, die ihre extraordinäre Lebensgeschichte über einen Zeitraum von dreiundsechzig Jahren dokumentieren. Und sie ist berüchtigt wegen der seit 1986 erscheinenden unzensierten Version dieser Tagebücher, die nun ihre Liebschaften mit Frauen und Männern, z. B. mit Henry Miller, mit ihrem Analytiker Otto Rank, selbst mit ihrem Vater, schildern. 35000 handgeschriebene Seiten gewähren Einblick in die allmähliche Verfertigung einer Lebensgeschichte vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur zweiten Hälfte der 70iger Jahre. Anais Nin gerät in den Strudel eines Entfesselungsprozesses, gegen dessen Sog sie die sprachliche Vergegenwärtigung wie ein Therapeutikum einsetzt. Das Experiment ihrer Geschichte vollzieht sich zwischen den Extremen von Amoralität im weitesten Sinne und Formzwängen neurotischer Ausprägung. Anais Nin is in die Schußlinie derjenigen geraten, die sich trotz der Umwälzungen der Kultur durch zwei Weltkriege und die Erfindung der Atombombe nicht aus den Polstersitzen bürgerlicher Moral schleudern lassen. Energisch halten sie sich fest an den herkömmlichen Distinktionen von Realität und Fiktion, Wahrheit und Lüge, Sein und Schein, Treue und Verrat, Tugendhaftigkeit und Schamlosigkeit. Die Schriftstellerin Anais Nin fällt aus dem Rahmen des Bildes, das die westliche Welt des 20. Jahrhunderts von der Frau gemalt hat. Besessen von dem Verlangen, das Tagesgeschehen ihres Lebens dem traumhaft Möglichen anzugleichen, wird sie zum Prototyp postmoderner Pluralität. Um sich in ihrer Selbstvervielfältigung nicht abhanden zu kommen, setzt sie auf das Moratorium, in dem sich Kunst entfalten kann. Der Leser erhält Einblick in das intime Verhältnis von Sexualität und Literatur. Erzählungen, Romane, literaturkritische Schriften, psychologische Analysen, Erotika sowie ihre Tagebücher wurde n in sechsundzwanzig Sprachen übersetzt.

Über den Autor

Dr. rer. nat., Dipl.-Psych. Linde Salber ist Psychotherapeutin und arbeitet als Akademische Oberrätin an der Universität Köln. Sie ist Autorin der Rowohlt-Monografien über »Lou Andreas-Salomé« (1990), »Anaïs Nin« (1992), »Frida Kahlo« (1997) und »Marlene Dietrich« (2001). Linde Salber ist Herausgeberin der Zeitschrift »zwischenschritte« im Psychosozial-Verlag.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Sondereinband
Dieses Buch schenkte mir mein Kunstlehrer zum bestandenen Abitur, was mich damals sehr verwunderte, schließlich assoziierte ich mit dem Namen eher die Schmuddelecke (wohl wegen ihrer Freundschaft zu Henry Miller), als daß ich sie als angesehene Künstlerin kannte. Dieses Buch beschreibt sie - zu recht- als (unterschätzte)Künstlerin und ihr abenteuerliches Leben eben nicht als Anhängsel des oft überschätzten Miller. Vielen Dank, Herr B.!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Sondereinband
Diese Biographie ist eine Enttäuschung für jeden, der mehr über Anais Nin erfahren möchte.
Es ist nicht nur einfallslos und langweilig geschrieben, sondern verzichtet auch nicht darauf, sich in Mutmaßungen darüber zu ergehen, wie es in Anais Nin wohl ausgesehen hat. Ein überflüssiges Psychologisieren dieser großartigen Autorin bestimmt den Ton des Buches und hat etwas wehleidiges an sich, was einem mit der Zeit anstrengend vorkommt.
Die bibliographischen Details sind zwar gut dargestellt, aber in ihrem Umfang extrem dürftig. Außerdem ist das Buch für einen solchen Preis bei weitem zu dünn.
Ich habe mich etwas geärgert, es gekauft zu haben und werde wohl doch auf die veröffentlichten Tagebücher zurückgreifen.
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