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An die Hölle verraten: 'Dispatches' [Gebundene Ausgabe]

Michael Herr , Benjamin Schwarz
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 286 Seiten
  • Verlag: Rogner & Bernhard (1992)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 0394417887
  • ISBN-13: 978-0394417882
  • ASIN: 380770101X
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 237.499 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock and Roll und filterloses Grauen 29. Dezember 2005
Format:Gebundene Ausgabe
All denjenigen, die sich für den wirklichen Irrsinn des Vietnamkrieges interessieren, ist dieses Buch von Michael Herr nur zu empfehlen. Es spiegelt den Wahnsinn, die drogengeschwängerte Sinnlosigkeit, die Absurdität des täglichen Sterbens in einem fremden, feindlichen Land mit beeindruckender Klarheit, filterlos und oftmals in unerträglich krasser Weise wieder. Der Krieg als Maschinerie vor dem Hintergrund einer bombastischen Logistik, rasend, destruktiv, voll verachtender oberflächlicher Unmenschlichkeit. Michael Herr, als Kriegsberichterstatter an vorderster Front, erzählt seine Geschichte schnörkellos, zügellos, unnachgiebig und temporeich. Wie ein dreckiger Rock-Song, der einem Schauer über den Rücken laufen lässt und zugleich auf den Magen schlägt. Coppolas traumatisches Meisterwerk "Apocalypse Now" basiert auf diesem Buch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zusammenhang 20. Dezember 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Vielleicht sollte man das Buch von heute aus gesehen in Kombination mit Denis Johnsons "Ein gerader Rauch" lesen.

"Dispatches" war schon prägend für die Ikonographie der vielen Vietnamkriegsfilme - ob "Apocalypse Now", "Full Metal Jacket" oder "Platoon" und all ihrer Nachfolger. Und die waren sehr prägend für die Sicht auf den Krieg in den vergangenen dreißig Jahren. Der Stil des Buches ist rasant, dem Gonzojournalismus eines Hunter S. Thompson nicht ganz unähnlich, wenn auch tödlicher im Zweifelsfall. Dieser seltsame und manchmal schwer verständliche Nihilismus, der viele Storys, Filme und Songs rund um das Thema "Vietnam" auszeichnet, findet sich ebenfalls schon bei Michael Herr. Er zieht noch andere Schlüsse, als es das Gros der Menschen in der westlichen Welt tat; er sieht nicht das Bild der "Heimatfront" (wenn es auftaucht, wird es meist verächtlich gemacht) mit den dortigen Auseinandersetzungen. Und in der existenziellen Situation, in der er sich befindet, ergreift er auch Partei. Inhaltlich schildert er, wie er schließlich in einer Bedrohungssituation zur Waffe greift, schildert die Angst, aber auch die Befreiung des Mitmachen-Könnens; in Stil, Ton und Perspektive nimmt er immer Partei für die Soldaten. Das soll nicht kritisiert werden, es ist ein legitimer Standpunkt, prägte aber schon früh die amerikanische Sichtweise auf Vietnam, die eigentlich immer Nabelschau war. Oft wird der Vietnamkrieg ja eigentlich als kollektiver amerikanischer Egotrip dargestellt. Dieser Betrachtungsweise leistet Herr enorm Vorschub.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Apokalyptisch! 23. August 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Michael Herrs Buch über den Vietnamkrieg ist schockierend, dreckig, schonungslos, verkommen und völlig amoralisch, und eben das ist es, was dieses Buch zu etwas Besonderen und "Wahrhaftigen" macht. So wie hier beschrieben muß man sich das "Leben" im Krieg wohl vorstellen. Ähnlich wie Sebastian Junger in "War" bleibt Herr Beobachter und erzählt einfach nur von dem, was er in Vietnam erlebt oder erfahren hat und verzichtet auf jede persönliche Wertung.

Dieses Buch ist keine Analyse, sondern mehr ein Bericht, ein patchworkartig zusammengesetztes Konglomerat aus persönlichen Eindrücken und Erlebten, (von anderen) Berichteten, Alpträumen ... kurzum dem Wahnsinn und dem nackten Grauen des modernen Krieges.

Bis heute wahrscheinlich das beste und ehrlichste Buch über den Vietnamkrieg.
Dazu John le Carre: "Das beste Buch über Männer und Krieg in unserer Zeit, das ich kenne."

Wem dieses Buch gefällt, dem könnte auch "War" von Sebastian Junger gefallen, denn es hat in etwa dieselbe Qualität, obwohl Junger das anarchische Element fehlt, das Herr so auszeichnet.

Drastisch und verdammt genial!
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5.0 von 5 Sternen Gegen den Zauber des Krieges 25. August 2013
Von Benedictu TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Man greift nicht zu hoch im Lob, wenn man dieses Buch als das beste, größte und erschütterndste über den Vietnam-Krieg bezeichnet. Den zugehörigen Film, Apocalypse Now (Kinofassung & Redux) - Digital Remastered [Blu-ray], der sich daraus teilweise bedient hat, muß man vielleicht nicht unbedingt noch einmal sehen, zumal dessen gewaltige Bilder und Musik sich sowieso im Gedächtnis verankert haben dürften. Das läßt sich von den Reflektionen Herrs nicht in gleichen Maße behaupten.

Manche (radikale) Pazifisten meinen, insbesondere in filmischen Kriegserzählungen Ästhetisierung und Verharmlosung des Krieges herauslesen zu können. In der Tat sind anscheinend nicht nur Soldaten, sondern bisweilen auch Kriegsberichter von der Faszination des Kriegsgeschehens gefangen. Dem Autor kommt aber das zeitlose Verdienst zu, die Ambivalenz von Ablehnung und Anziehung für seinen Berufsstand des Kriegsreporters genau reflektiert zu haben. Der Vergleich mit Erich Maria Remarques Im Westen Nichts Neues: Roman ist durchaus erlaubt. Am Ende formuliert Michael Herr das Ziel seines Buches, läßt aber offen, ob es erreichbar ist, nämlich den "verdammten Zauber des Krieges" zu brechen.
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