Wie lange ist die Zeit her, als es ein geteiltes Deutschland gab. Wieviel hat man davon vergessen oder, nicht zuletzt aufgrund anderer Filme, als romantische Geschichte verklärt.
Dieser Film bringt die Realität dieser Zeit wieder sehr nahe, ohne Schlechtes zu glorifizieren oder aus dem damaligen Alltag einen netten Witz zu machen. Und das Ganze aus der Perspektive eines jungen Menschen mit den damals verklärten Idealen im Kopf, der an der Staatsgrenze die brutale Realität kennen lernt, aber auch seine große Liebe.
Auch in diesem Film wieder in einer glänzenden Rolle: Max Riemelt als machtsüchtiger Gefreiter Kerner.
Zum Schluss bleibt eine zentrale Frage des Films: Wenn man nur eine Seite kennt, woher weiß man dann, dass man auf der Richtigen steht?
Fazit: Sehr sehenswert, insbesondere, da die Spuren dieser Grenze, wie am Ende des Filmes gezeigt, verblassen.