Inhalt:
Ilija Trojanow ist entlang des Ganges gereist - von seiner Quelle im Himalaya über Kanpur, Allahabad, Mirzapur, Varanasi, Patna bis nach Kalkutta. 'An den inneren Ufern Indiens' beinhaltet dabei nicht nur einen Bericht über den Fluss selbst, seine Geschichte und die Städte an seinen Ufern, sondern es wird auch von den Menschen und den Göttern sowie von Mythen, Legenden und dem weltlichen Alltag wie Kinderarbeit und Umweltverschmutzung erzählt.
Mein Eindruck:
Es ist spannend, den Weltenbummler Trojanow auf seiner Reise zu begleiten. Schier unendlich scheint sein Wissen und sein Interesse. Oft war es mir jedoch zu ausufernd, und ich hatte den Eindruck, dass nicht nur ich, sondern auch der Autor bisweilen den Faden verloren hat.
Mein Resümee:
Geballtes Wissen und spannende Einblicke, doch meiner Meinung nach manchmal zu viel des Guten und zu ausschweifend. Ich empfehle eher 'Der Sadhu an der Teufelswand' und kann 'An den inneren Ufern Indiens' leider nicht vorbehaltlos empfehlen.