Ich habe diesen Film letztens zufällig im Laden gesehen. Ich musste ihn mir kaufen. Der Auslöser war der Text auf der Rückseite der DVD:
"Eine wahre Geschichte, die die Welt erschütterte."
Dann habe ich die kurze Zusammenfassung gelesen und wusste: "Ich muss ihn sehen."
Dieser Film verzichtet auf krasse Gewaltdarstellung. Sprich, Szenen wie aus SAW wird man hier nicht sehen, muss man auch nicht.
Spätenstens nach der ersten Folter wird klar, wo hier der Hase läuft. Sylvia gerät in eine Todesfalle.
Das Krasse hierbei: Nachbarn hören Schreie... Schreie des Todes... und niemand unternimmt etwas. "Wir mischen uns lieber nicht ein", heißt es. Die "Pflegemutter" versucht sogar mit allen Mitteln von ihr abzulenken.
Als Sylvia in den Keller gebracht, nein, geworfen! wird, heißt es von nun an: "Sylvia habe ich in ein Heim geschickt." Es gelingt ihr sogar den Referend mit dieser Tour los zu werden. Was in diesem Film leider fehlt ist der aufgezwungene Brief, in dem hervorgeht, dass Sylvia ausgerissen ist, wohl wissend, dass sie hier nicht mehr lebend herauskommt.
Der letzte Satz setzt noch mal einen drauf...
Sylvia begleitet das Bildmaterial mit den Worten:
'Reverend Bill hat immer gesagt: Egal in welcher Situation, Gott verfolgt stets einen Plan. Ich versuche immer noch herauszufinden, was sein Plan war...'
Ich habe angefangen zu heulen.
Ich kann ihn wärmstens empfehlen.