Cornwall 1888,
Ein Schiff mit Auswanderern ist auf dem Weg nach Amerika und kentert bei einem Gewittersturm vor der Küste. Tragischerweise überlebt Yanko als einziger das Unglück und kann sich ins nächste Dorf retten. Yanko wird in einem Schuppen eingesperrt, weil man glaubt, das er ein gefährlicher Mann sei. Und dann ist da Amy, die als einzige Yanko heimlich versorgt. Sie arbeitet als Dienstmädchen bei den Leuten auf dem Hof.
Amy ist verschlossen und gilt als verrückte Außenseiterin, weil sie am Ufer in einer Höhle Strandgut sammelt. Auch von ihren Eltern wird die junge Frau abgelehnt. Sie verspürt eine intensive Seelenverwandtschaft zu dem schweigsamen Yanko. Yanko muss bei einem Großgrundbesitzer Schafe hüten. Dort weckt er die Neugier des Dorfarztes, weil Yanko ohne Weiteres eine Partie Schach gewinnt. Der Doktor nimmt sich des jungen Mannes, der nicht die Sprache der Einheimischen spricht, an und lehrt ihn.
Amy und Yanko verlieben sich, auch wenn sie mit Verachtung durch die Dorfbewohner gestraft werden. Durch eine liebenswürdige Dorfbewohnerin (eine große Ausnahme) wird die Hochzeit arrangiert und Yanko erhält ein Stück Land, auf dem beide glücklich leben könnten, wenn man sie ließe.
Während sich Amy gegen die Bösartigkeiten wehrt, frisst Yanko seinen Schmerz darüber in sich hinein. Er kann nicht verstehen, warum er und Amy nicht respektiert werden, obwohl beide fleißig arbeiten.
Die Lage wird bedrohlich, als Yanko mit Fieber im Bett liegt und das gemeinsame Baby erkrankt. Draußen herrscht ein Unwetter und Amy irrt allein durch die Nacht, um einen Arzt zu rufen. Bei Yanko indes löst das Unwetter ein schweres Trauma aus. Amy ist schockiert und flüchtet sich mit ihrem Kind zu der freundlichen Dorfbewohnerin. Bei ihrer Rückkehr entdeckt sie, das sich eine Katastroßhe ereignet hat.
Die DVD habe ich schon einige Zeit und borgte sie meiner Kollegin aus. Sie war völlig sprachlos und so habe ich mir endlich den Film angeschaut. Dieser wunderschöne Film hat mich sehr nachdenklich gemacht und traurig gestimmt. Ich sehe noch immer die Szene, in der Amy dem einzig Überlebenden ein Stück Brot anbietet, er ihre Hände küsst und seine Tränen dabei vor Dankbarkeit fließen. Da konnte ich meine Tränen dann auch nicht mehr zurück halten. Der ganze Film wird noch von einer wunderschönen Musik begleitet und ist genauso herzzerreißend wie "Wie ein einziger Tag". Noch heute, einen Tag später habe ich zu tun, diesen Film zu verarbeiten. Er ist einfach nur traurig und wunderschön.