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Kundenrezensionen

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am 16. Oktober 2015
Zur Musik selbst will ich hier nichts sagen. Das ist reine Geschmackssache. Für mich ist es die beste Soloplatte von Roger. Als ich sah, dass es eine remasterte Vinylversion gibt, war ich hoch erfreut. Die Originalscheibe ist schwer zu bekommen und wird zu Liebhaberpreisen gehandelt.
Die Pressung ist sensationell gut, absolut sauber, kein Knacken, keine Geräusche in den Pausen. Der Sound ist zum niederknien, bin total begeistert , mein Transrotor auch. Eine der besten Pressungen in meiner umfangreichen Sammlung. Wer auf Vinyl steht, sollte sich vom Preis nicht abschrecken lassen und zuschlagen. Diese Platte ist jeden Cent wert. Absolute Spitzenqualität. Referenzverdächtig !!!!
Die Blu-ray ist hingegen eine Frechheit. Als Zweitanlage für Kino und gelegentliches Musik hören in 5.1 nutze ich eine Bose V 20. Mit 5.1 ist da nix, nur Stereo. Danke Sony! I'm not amused! Eine neue Anlage kaufe ich mir trotzdem nicht.
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am 2. November 1999
Dieses Konzept-Album ist Musik auf höchster Ebene. Man kann zum Thema Pink Floyd und Roger Waters stehen wie man mag, aber diese Musik ist schlicht genial. Gitarrensoli die einem den Atem nehmen, Texte die sozialkritischer nicht sein könnten (manchmal vielleicht schwer übersetzbar bzw. nachvollziehbar), spektakuläre Klangsphären. Immer wieder nehme ich diese CD her um in eine mitreißende Klangwelt einzutauchen. Nach hunderten Malen hören, ist diese CD immer noch eine meiner Lieblingsscheiben. Roger Water's Kunst Töne und Text zusammenzuführen ist einmalig und das Album hat kaum Schwachstellen. Wenn man die Musik von Pink Floyd aus den späten 70-ern bis zum Album "The Final Cut" mag, dann ist diese CD ein Muß. Es ist mit Abstand sein bestes Solo-Album und vom Konzept die Fortsetzung seines Albums "Radio KAOS" bzw auch von "The Final Cut". Anspieltipp: "Perfect sense I & II".
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am 11. Oktober 2015
Und das gilt in jeder Hinsicht: inhaltlich höchst aktuell und relevant, auch 23! Jahre nach der Erstveröffentlichung. Ich habe mir direkt nochmal Neil Postman's "Wir amüsieren und zu Tode" rausgesucht zum erneuten Lesen....
Auch musikalisch wird hier einiges geboten. Sicherlich war Roger Waters nie ein Ersatzmann für die vier Tenöre, aber er hat ja reichlich Verstärkung, die durchaus für Belcanto sorgt. Klar, es gibt immer wieder Anklänge an Pink Floyd (mir sind direkt Meddle, WYWH und The Wall ins Ohr gesprungen, von weiteren gibt's aber auch was....), aber sich selbst zu zitieren ist ja erstmal nix Verwerfliches, fragt nach bei Bach, Vivaldi und anderen Koryphäen. Ich find, das klingt nicht 23 Jahre "alt" und man kann sich alles sehr gut anhören, allerdings sollte man den Text verfolgen, sonst ist man am Ende noch amused to death....
Und dann noch die Technik. Das sind mal wirklich Top-Medien. Ich habe die BD+CD-Version. Dass ein neuer unkomprimierter 5.1-Mix von Blu-Ray gut klingt, sollte eigentlich selbstverständlich sein, und wenn man die Beteiligten betrachtet, war das auch zu erwarten. Aber was die CD kann, das ist wirklich exeptionell. Toll.
Und obendrauf hat sich Roger Waters auch noch die Mühe gemacht, das Cover zu aktualisieren, ohne dass es völlig anders wäre, als das originale.
Für mich ist das eine Neuentdeckung. Und für viele PF-Freund meiner Generation, die das noch nicht kennen, sicher eine Empfehlung. Hut ab, Herr Waters. Nicht schlecht, Herr Specht.
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am 16. August 2004
Nachdem Waters mit den Vorgängern "Radio Kaos" und "the pros...." orientierungslose Stilwechsel vorgelegt hat, liefert er hier den Beweis ab, das er aus all seinen Fähigkeiten und seiner musoikalischen Vergangenheit noch einen Mix abliefern kann, der durchaus meisterlich gennant werden kann!
Klangen die Synthies und die Frauenstimmen auf den Vorgängern irgendwie seicht und steril, passt hier einfach alles zusammen. Auch die (Floyd-) Geräusche von startenden Flugzeugen, Ferraris und Schlitten oder auch bellenden Hunden. Ein Werk das in seiner Gesamtheit besteht und was man von Waters erhofft hatte. Die brüchige Stimme wird an den entscheidenden und passenden Stellen durch sinnvollen und NICHT seichten background oder Duet Gesang aufgepeppt. Die Story ist irgendwie griffiger und irgendwie von dieser Welt. Und tzrotz eingängiger Melodien wird das Teil nicht (wie Radio Kaos) nach dreimaligem Hören langweilig! KLarer Kauf!
Anspieltipps: Nahezu alles! Too much rope, Perfect sense und the bravery of being outta range sind meine Highlights und und und ...
Fazit: Kommerziell kein Wahnsinnserfolg, aber wen juckts, wenn die Klasse stimmt. Oh,...und mit Jeff Beck an der Gitarre hat er einen Gitarristen gefunden, der seinen Ideen meiner Ansicht nach näher kommt als Eric C. und dessen musikalischem Auftritt auf "Pros and Cons" in keiner Weise nachsteht!
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am 18. Juni 2006
Pink Floyd hin oder her, völlig egal, wenn man dieses Thema einfach mal außen vor lässt. Dieses Album bietet jedem, der Musik nicht nur einfach nebenher laufen lässt, musikalische Genüsse vom Feinsten. Roger Waters mag vor allem als Sänger nicht gerade zu den Besseren gehören, auf diesem Album klingt es jedoch nicht sehr störend. Das gesamte Konzept von der Übermacht der Medien und der darin verarbeiteten Kritik an der damaligen (und aktuellen) politischen Weltlage, ist in sich stimmig und musikalisch großartig umgesetzt. Wie gesagt: keine Platte um sie nebenher laufen zu lassen. Für solche Werke wurde der Kopfhörer erfunden. Die Songs sind teilweise sehr eingängig, Jeff Beck's hervorragend gespielte Lead Gitarre setzt dem ganzen die Krone auf. Im Vergleich zu den vorangegangen Alben "Pros and Cons..." und "Radio K.A.O.S" ist dieses Album rund und geschliffen. Ich hätte von Waters damals so ein Album nicht erwartet. Mir fehlte bei den Vorgängern einfach die gute Musik zum Kozept. Für diesen Part waren bekanntlich bei Pink Floyd Dave Gilmour und Richard Wright zuständig. Hier jedoch gelingt Roger Waters zusammen mit Madonna Produzent Pat Leonard und vielen superben Gastmusikern ein Highlicht, welches man in den Charts wahrscheinlich nur alle paar Jahre finden kann. Dass so etwas nur selten einen hohen kommerziellen Erfolg hat ist wohl normal. Ich bin jedenfalls froh zu den Auserwählten zählen zu dürfen, denen richtige durchdachte und durchstrukturierte Musik wichtig ist. Ich freue mich schon auf das angekündigte neue Album, auch wenn es schwer sein wird, Amused To Death inhaltlich, wie musikalisch noch einmal zu toppen. 5 Sterne, denn besser gehts nicht!
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am 16. August 2006
Das Thema des Konzeptalbums "Amused to Death" geht auf das gleichnamige Buch des amerikanischen Medienkritikers Neil Postman zurück. Postman kritisiert darin eindringlich die zunehmende Kommerzialisierung der Medienberichterstattung und die zunehmendend verschwimmenden Grenzen zwischen Realität und Fiktion (siehe auch:

http://www.amazon.de/gp/product/3596242851/302-2662214-5300024?v=glance&n=299956&s=books&v=glance

Über die Qualität des Buches mag man geteilter Meinung sein (sicherlich zeichnen sowohl Postman als auch Waters ein enormer Kulturpessimismus aus), das Album ist aber fantastisch.

Waters Texte sind exzellent (What God wants, Amused to death, Too much rope, Perfect Sense,....), die Soundeffekte sind grandios (auf Perfect Sense hört man z.B. plötzlich ein ganzes Footballstadium den Chor singen) und die Melodien sind einfach stark (Amused to death, Perfect Sense, The bravery of being out of range). Über Waters Gesang kann man (wie immer) geteilter Meinung sein - es ist und bleibt eben ein Sprechgesang unterbrochen von phaseweise "wirklichem Singen". Für die Wirkung des Albums ist sie aber sicherlich von Vorteil.

Alles in allem: ein enorm starkes Album mit eindringlichen Texten. Sicherlich kein "easy Listening". Dafür überzeugt "Amused to Death" auch noch nach 100x Hören. Toll!
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am 21. August 2015
Ich kenne "Amused to Death" sehr gut. Ich kenne es in- und auswendig - jeden Schmatzer und Schnaufer Waters', jeden Bassslap, jeden Tick auf der HiHat, jeden Anschlag auf Fender Rhodes und Hammond und die zahlreichen Soundeffekte sowieso. Und ich liebe jedes einzelne dieser Details. "Amused to Death" ist eine ewige persönliche Erinnerung für mich hat mich musikalisch über die Maßen beeindruckt und beeinflusst - und "wirkt" auch heute noch bei mir. I love it!

Hochwertigen HiFi-Sound liebe ich übrigens auch. Und Mehrkanalmusik auch. Ich besitze keine High-End-Anlage aber mein Equipment ist gehobene Mittelklasse bis untere Oberklasse (Liste für Noch-Mehr-Tech-Spec-Interessierte siehe ganz unten), Raum und Anlage habe ich mit viel Liebe und Aufwand klanglich abgestimmt. Und als die erste Ankündigung rauskam, dass Analogue Productions "Amused to Death" aufpolieren möchte, habe ich persönlich an das Label gemailt und sie bekniet, James Guthrie anzurufen und der SACD auch einen Mehrkanal-Mix zu spendieren.

Dies alles jedoch nur als Einleitung und als Klarstellung, dass ich weiß, worüber ich schreibe - bzw. damit Ihr einschätzen könnt, ob Ihr diese Kritik ernst nehmen wollt.

Zweieinhalb Jahre habe ich mich nun also förmlich wund gewartet. Am Erscheinungstag der Neuauflage sitze ich abends mit meinem besten Kumpel (und Musicmate) in meinen HiFi-Keller und wir platzen fast vor Erwartung. Wir legen natürlich die Blu-ray ein und wollen den neuen Mehrkanalmix hören... und machen uns erstmal ziemlich lächerlich. Wir sitzen da, lauschen andächtig und wundern uns, dass der gesamte Anfang erstens komplett anders ist, als wir ihn kennen, und zweitens überhaupt kein Ende nehmen will. Des Rätsels Lösung (meine Frau hat sich fast in die Hosen gemacht, als ich's ihr erzählte): Wir haben uns zehn Minuten lang das TopMenu der Blu-ray angehört. :-)

Lustig gell? Aber: Die Scheibe wurde als "Blu-ray Audio" angekündigt. "Pure Audio Blu-ray" ist die technisch korrekte Bezeichnung dessen, was ich da erwartet hatte. So eine Scheibe verhält sich in einem Blu-ray-Player grundsätzlich wie eine normale CD: Man legt sie ein, drückt Play und sie fängt an zu spielen. Ergo hier meine erste Tech-Kritik: Dies ist (technisch gesehen) eine ganz normale (Video-)Blu-ray Disc. Um an die gewünschte Musik (in Stereo oder Mehrkanal) zu kommen, muss man ein bildgebendes Gerät (Fernseher/Beamer) einschalten und sich über das Menü an die gewünschte Tonspur heranklicken - nix da von wegen Blu-ray Audio.

Doch nun endlich ans Eingemachte: Der Sound. Die CD von 1992 war schon sehr sehr gut produziert und kann sich meiner Einschätzung nach mit aktuellen Produktionen immer noch auf Augenhöhe messen. Und den (damals brandneuen) Q-Sound fand ich atemberaubend - Surround war noch nicht einmal in den Kinos fest etabliert. In Anbetracht dieser Vorgeschichte und des hervorragenden Rufs der Produktionsfirma, die auch Pink Floyd's "Wish You Were Here" in Zusammenarbeit mit James Guthrie fantastisch restauriert und aufgemotzt hat, lag die Messlatte für diese Re-Release also ziemlich hoch.

Langer Rede kurzer Sinn: Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Im Einzelnen:

1. Für eine High Resolution Produktion wurde mir sowohl die Dynamik als auch das Frequenzspektrum nicht genügend ausgereizt. Schlimmer noch: Die erste Hälfte der Platte klingt irgendwie muffig, als ob feuchte Handtücher über den Lautsprechern hängen würden. Meine alte CD von 1992 klingt viel offener und klarer. Das ändert sich seltsamer Weise allerdings schlagartig ab den kitschigen Streichern in "Late Home Tonight Pt. 1", ab dann klingt alles auf einmal sehr klar und präzise.

2. Was andere schon berichtet haben, kann ich bestätigen. Der Center-Kanal ist quasi tot. Auf dem Center liegen bei 5.1-Musikproduktionen üblicherweise die Leadvocals, ein Teil des Schlagzeugs und anderes je nach Geschmack des Mixers. 20% der Vollfrequenz-Kanäle wurden hier einfach ungenutzt gelassen. Einer der Vorteile von Mehrkanal ist gerade, dass man Frequenzüberlagerungen vermeiden und so auf qualitätsminderndes Equalizing verzichten kann. Was sollte das? Ich versteh's nicht. Außerdem bedeutet diese quasi 4.1-Lösung, dass der Surroundhörer für optimalen Hörgenuss möglichst genau im Sweetspot sitzen muss - nicht so exakt wie beim Stereomix in Q-Sound, aber doch deutlich mehr als bei einem "echten" 5.1-Mix.

3. Und ich gehe noch weiter: Der LFE-Kanal ist quasi auch tot. Untenrum passiert kein bisschen mehr als auf der CD. Wenn man eine gute HiFi-Anlage hat, die aus einer CD alles rausholt, was auch wirklich drauf ist, hat man genauso viel Punch in Bass und Bassdrum. Dabei hätte es so viele Möglichkeiten gegeben, das zu nutzen. Insbesondere bei dem Raketeneinschalg am Ende von "Late Home Tonight Pt. 1" und bei Genie's Stimme in "Three Wishes" hatte ich mich schon darauf gefreut, dass die Bude so richtig wackelt und bebt. Is' aber nich'.

4. Aufgrund dieser Enttäuschung habe ich mich durch eine andere Kritik hier bei amazon tatsächlich dazu hinreißen lassen, mir auch noch die SACD zu kaufen. Der Kritiker sagte, die von MFSL produzierte SACD löse viel feiner auf und sei klanglich viel klarer als die von Sony produzierte Blu-ray. 45 EUR habe ich für diese Hoffnung also nochmal extra gelatzt. Und? Pustekuchen! Der Kritiker sagte: "50% mehr Höhenauflösung bei der SACD". Sorry, wie kann man so eine Aussage treffen. Hat der mit einem Frequenzspektrometer nachgemessen? Und dann hat er noch gesagt, die Auflösung bei Blu-ray sei grundsätzlich höher als bei der SACD. Dummes Zeug. Maximal bekommt man heutzutage bei digitaler Mehrkanalmusik 96kHz bei 24 Bit nach Hause geliefert - egal ob reines PCM oder in Dolby TrueHD oder DTS-HD Master Audio (verlustfrei) komprimiert. Die Codierung einer SACD funktioniert vollständig anders aber rechnerisch kommt in etwa dieselbe Auflösung raus. Ja, eine SACD ist physikalisch gesehen "nur" eine DVD. Das heißt aber nicht, dass darauf weniger Auflösung darstellbar ist. Es ist nur weniger Speicherplatz als auf einer Blu-ray vorhanden. Für ein langes Musikalbum reicht es aber dicke. Man kann sich ja vieles schön reden oder einbilden. Ich jedenfalls hör' keinen Unterschied zwischen Blu-ray und SACD. Kein bisschen.

5. Zusammenfassung zum 5.1-Mix: Die Mehrkanalversion ist gut, mehr aber nicht. Die Räumlichkeit und die Effektverteilung ist sehr schön gemacht, nicht zu aufdringlich und natürlich viel weiträumiger als beim Stereo-Q-Sound-Mix. Aber von seiner Leistung bei "Wish You Were Here" ist Guthrie meilenweit entfernt geblieben. Und wirklich Spaß beim Hören habe ich erst ab der Hälfte von Track 6.

6. Nun zu den Stereo-Versionen der Neuauflage(n). Bei diesem Remaster hat man die Wahl zwischen CD, PCM 2.0 96/24 auf der Blu-Ray und der hochauflösenden Stereo-Spur auf der SACD. Die Vinylausgabe kann ich nicht beurteilen - um ein echter Vinylhörer, -liebhaber und -sammler zu sein, bin ich einen Ticken zu jung (Jg. '73). Und nun kommen endlich positive Nachrichten. Denn DAS hat sich tatsächlich gelohnt. Hier hat Analogue Productions sein Versprechen gehalten. Das Stereo-Remaster klingt wirklich deutlich präziser, offener und klarer als meine CD von '92. Auch die Räumlichkeit des Q-Sounds ist nicht nur erhalten, sondern sogar noch etwas erweitert worden. Die CD klingt bei mir sogar noch besser als Blu-ray und SACD. Das liegt aber sicher daran, das meine "CD-Kette" durch den Sony-CD-Player ein deutlich besseres Laufwerk und bessere D/A-Wandler hat als meine "SACD- bzw. Blu-ray-Kette" (Signalausgabe durch Oppo-BD-Player und D/A-Wandlung im Pioneer-Receiver). Ich bezweifele ohnehin, dass bei hochwertigen Produktionen und hochwertigem Equipment ein ernstzunehmender Unterschied zwischen CD und HiRez-Audioformaten zu hören ist.

7. Mein Stereo-Fazit also: SO muss ein Remaster klingen. Da bin ich auch bereit Geld für ein Album auszugeben, das ich eigentlich schon habe und das in der bisherigen Version schon sehr gut klingt.

Meine Hauptintention für den Neukauf dieses Albums war aber der Mehrkanal-Mix. Dazu lautet mein Fazit leider: I am NOT amused' und schon mal gar nicht to death. Wieviel Sterne das jetzt macht, weiß ich auch nicht. Ich geb' halt mal drei - das ist so mittel.

Ich werde die SACD behalten. Die Blu-ray schenke ich einem seelenverwandten Musikfreund. Nicht, weil ich mir einbilden würde, dass die fast dreimal so teure SACD vielleicht doch einen Ticken besser klingt als die Blu-ray. Nein, nein. Bei der SACD ist die Verpackung ist ein bisschen schicker und sie ist bedienfreundlicher. Das ist alles.

Viel Spaß mit dieser Platte, egal in welcher Ausgabe. Das ist ernst gemeint! Denn eins habe ich bei all dieser High-End-Tech-Krittelei nicht vergessen: "Amused to Death" ist und bleibt eines meiner All-time-favourite-Alben!

P.S.: Nicht dass Ihr denkt, ich motz' nur rum, weil ich zu teuer bezahlt habe. Die streng limitierte Super Deluxe Edition von Mike Oldfield's "Crises" war mir bei Erscheinen mit etwas mehr als 40 EUR ad hoc ein bisschen zu teuer. Und nur in dieser Box gibt es den neuen 5.1-Mix von "Crises" - auf den war ich scharf. Dann war die Box ruck zuck ausverkauft und die Preise in der Bucht und am Marktplatz gingen ganz schnell hoch, teilweise auf 300-400 EUR. Wow! Vor zwei Wochen habe ich dann die Nerven verloren und mir ein Exemplar für 150 EUR gesichert. Wohlgemerkt: Das Remaster, die Live-Aufnahmen und die Videos interessieren mich nicht sonderlich. Und was soll ich sagen: Großartig! Mehrkanal zum Niederknien und Wegschmelzen. Habe keinen einzigen Cent bereut.

P.P.S: Und hier noch die ganz oben angekündigte Liste meines Equipments
CD-Player: Sony CDP-XB930 QS
Blu-ray-Player (auch SACD): Oppo BDP-83
A/V-Receiver: Pioneer VSX-920
Front-LS: MB Quart QL 60 C (2x)
Center-LS: MB Quart QL 30 C CTR
Surround-LS: MB Quart One (2x)
Backsurround-LS: MB Quart QL 30 C CTR (2x) [hier nicht relevant]
Subwoofer: Magnat Alpha 30 A
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am 24. Oktober 2005
Amused to Death ist als Anschlusswerk an The Wall (Pink Floyd) zu verstehen.Es trägt die typische Handschrift von Roger Waters und ist in sich schlüssig.Sowohl Musik als auch Text sind hervorragend komponiert und ergreifen den Zuhörer sofort nach den ersten Tönen.Unglaublich gut klingt der raffinierte Q-Sound (besonderes Aufnahmeverfahren für Audio-CD).Da bellen schon mal Hunde von der Seite und man sucht vergeblich die seitlichen Effektlautsprecher.Aus meiner Sicht der Dinge ist dies die beste Waters Soloplatte,wobei auch die anderen durchaus hörenswert sind.Mein Rat kann daher nur lauten: Kaufen Sie diese CD und pflichten Sie mir anschließend bei.
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am 31. Oktober 2015
..habe die Platte (Vinyl) geschenkt bekommen bevor ich sie mir kaufen konnte--irgendwie ist die Scheibe damals aus meinem Gedächtnis verschwunden --- vielleicht war man noch nicht soweit, da ich aber mittlerweile absoluter Vinyl-Fan bin war ich natürlich extrem gespannt was mich da erwartet--das es nicht schlecht wird war aufgrund der zahlreichen Bewertungen schon klar ,aber dann --Platte auflegen --Verstärker einstellen
hinsetzen --hören !!!!!!!! G E N I A L !!! mehr muss man nicht sagen --wer Floyd mag und alles was dazu gehört kommt daran nicht vorbei, ich lehne mich mal soweit aus dem Fenster das ich (meine Wahrnehmung) behaupte die Vinyl Version hört sich besser- ehrlicher an als die CD oder gar die sog. blu.ray was auch immer ... muss jeder selber entscheiden, logisch --hat ja auch nicht jeder einen Plattenspieler. Digital ist digital (künstlich)
eine gute Platte ist nicht zu toppen und diese LP ist das beste Beispiel--- einen schönen Abend noch.....
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am 21. August 2015
Ich schreibe selten euphorische Rezensionen. Es fällt auch viel leichter etwas zu verfassen, wenn man sich ärgert oder andere warnen möchte.
In diesem Fall ist es etwas anders, denn mich hatte brennend interessiert, wie die LP im Vergleich zu der ohnehin schon sehr guten remastered CD von Sony Mastersound klingt.

Mein Vergleich bezieht sich auf die Sony/Columbia Gold CD (CK53196) von 1993. Und ich muss vorab sagen, dass ich "Amused To Death" für eine grossartige Platte halte, besser als alles, was Pink Floyd seit The Final Cut gemacht haben.

45 Euro für eine Doppel-LP sind eine ordentliche Summe Geld. Ich habe lange überlegt, ob es sich lohnen wird - und irgendwie hat es mich dann gepackt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Diese LP sticht deutlich aus all den Remasters der letzten Monate heraus.

Verlegt wird die Platte von AP (Analogue Productions) und gefertigt bei QPR (Quality Record Pressing) in USA, die beide zusammen gehören. QPR hat, wie RTI, einen etwas zweifelhaften Ruf. In den Foren wird oft über wellige Platten (zu früh aus der Presse genommen) oder nicht zentrischen Löchern geklagt. In diesem Fall habe ich eine einwandfreie Pressung erhalten. Absolut flach. Wertiges 200g Virgin Vinyl. Verarbeitung top.

Verpackt sind die beiden LPs in antistatischen Hüllen - einseitig Reispapier, aber keine weissen Staubspuren auf den Platten, wie vor einem Jahr häufiger bei MFSL zu sehen.

Und er Klang?
Wahnsinn ... ich bin wirklich sprachlos. Die Platten laufen nahezu lautlos. In der letzten Zeit habe ich immer öfters Platten auf dem Teller liegen gehabt, die nicht schlecht klangen, aber von einem dauernhaften "Schschschschkrchkrchkrch" unterlegt waren. Hier ist die Stille zwischen den Tracks fast greifbar. Es gibt zwei kleine Klicks, einen auf Seite 1 ziemlich zu Beginn, einen auf Seite 3 in der Mitte - aber ansonsten sauber gefertigt. Unglaublich transparent. Ganz tolle Tiefenstaffelung. Und die Q-Sound-Effekte, die eine unglaubliche Breite und Räumlichkeit erzeugen, sind genauso wunderbar wie auf CD. Die Dynamik ist sehr gut, wobei ich mir noch etwas mehr "Punch" bei den Drums gewünscht hätte.

Fazit:
Pressung: 10
Klang: 10

Klanglich und presstechnisch eine der besten Platten, die ich im Schrank stehen habe (und da stehen auch einige MFSLs und DCCs daneben). Ganz dicke Kaufempfehlung, wer einen guten Plattendreher sein eigen nennt.
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