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Amuse Gueule ist kein Dorf in Sachsen Gebundene Ausgabe – 10. März 2014


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 180 Seiten
  • Verlag: LangenMüller (10. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3784433456
  • ISBN-13: 978-3784433455
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 2,5 x 21,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 189.171 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Benjamin Kindervatter wurde in Leipzig geboren und flüchtete 1989 über die ungarisch-österreichische Grenze nach Westdeutschland. Nach Stationen wie Augsburg, Münster und Dortmund landete er schließlich in Berlin, um dort als freier Grafiker zu arbeiten. Seine ersten Lesebühnenauftritte bestritt er 2012 und ist seitdem im Nebenberuf mit dem Bühnenprogramm "Kindervatter vs Krätschell - Ein Leseduell" unterwegs. Im Februar 2013 zog er nach Leipzig. Sein Debütroman "Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen" erscheint zur Leipziger Buchmesse im März 2014 bei LangenMüller.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Benjamin Kindervatter, geboren 1977 in Leipzig, floh 1989 über die ungarische grüne Grenze in den Westen. Er arbeitete als freier Grafikdesigner in Berlin, lebt seit 2013 jedoch wieder in Leipzig und ist im Nebenberuf mit einem eigenen Lesebühnenprogramm unterwegs.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Norman Hanft am 22. Mai 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Vive la différence! Was verbindet eine katholische Parisienne mit einem zynischen Ostberliner sächsischer Herkunft? Gemeinsame Vorlieben für Hochprozentiges und Kulinarisches? Eher weniger, vielmehr sind es die berühmten Gegensätze, die sich anziehen: feine französische Hochkultur versus deutsche Ruppigkeit, ergänzt durch sächsische Wurzeln, die Gelegenheit für nicht ganz ernst zu nehmende Reminiszenzen an DDR-Zeiten bieten. Das Ergebnis: chaotisch-amüsante Szenen aus dem Leben eines ungleichen Liebespaares, das versucht, die kulturelle Kluft mit Humor und Gefühl zu überbrücken... So der Klappentext.
Schnell wird klar, Benjamin hat es nicht leicht. Frisch getrennt versucht er dem Rat eines Freundes zu folgen und den Beweis seiner Männlichkeit durch Bergsteigen zu erbringen. Gesagt , getan. In den Zug und los in die Schweiz. Doch unverhofft kommt oft und so ist es nicht überraschend das er auf seinem Trip eine Frau kennen lernt die wenig später sein bisheriges Leben gehörig auf den Kopf stellen wird, denn ausgerechnet eine französische Politik Studentin will mit ihm eine Wg gründen und letztendlich nicht nur das...
Der Leser erhält Einblicke in amüsante Begebenheiten des Paares angefangen bei einer französischen Hochzeit, einer Stadtführung der besonderen Art, importierten Lebensmitteln, Diskussion Katzen Anschaffung, Advendszeit zwischen Mann und Frau usw...
Immerwieder werden beide Seiten gehörig aufs Korn genommen, kein Klischee bleibt Außen vor, welches über Franzosen und Ossis besteht.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sabine Höller am 10. März 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
... kein kitschiger Liebesroman, sondern ein kurzweiliges und höchst amüsantes Buch über ein ungleiches Liebespaar, das den Spagat zwischen französischer und (Ost)deutscher Kultur versucht, was u.a. bei den kulinarischen Genüssen zu einigen komischen Situationen führt (großartig wie Kindervatters Mutter Foie Gras und Austern in der ostdeutschen Variante serviert). Vom kurzen Grinser bis zum laut Loslachen ist alles dabei. Kann man gut in einem Rutsch an einem entspannten Wochenende durchlesen. Langweilig wird es garantiert nie.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von sommerlese am 27. April 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Der Roman "*Amuse-Gueule*" ist das humorvolle Debüt von *Benjamin Kindervatter* und erscheint 2014 im Langen Müller Verlag.

Der aus den sächsischen Ostdeutschland stammende Benjamin lernt die junge französische Doktorandin Marianne kennen und lieben. Sie zieht zu ihm nach Berlin-Friedrichshain und schon werden die interkulturellen Unterschiede deutlich. Beide wollen oder können von ihren landestypischen Gewohnheiten nicht lassen und dadurch entstehen einige amüsante Szenen in ihrem vorehelichen Leben und mit ihren Familien.
Achtung: dieser Roman hat autobiografische Züge!

Meinung:

Diese Geschichte ist urkomisch und das auch ohne große Kenntnisse der französischen Sprache oder des sächsischen Dialektes.
Eine lautschriftähnliche Sprechweise erleichtert vieles und lässt vor lauter Wortwitz die Lachmuskeln tanzen.

Benjamin streut in diesen Roman viele, fast liebevolle Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend in der ehemaligen DDR mit ein: alles bewusst ironisch und absolut komisch.
Diese lassen manchen Leser beim Altpapier sammeln, Einkauf im Konsum und FKK-Campingurlaub sicher in nostalgischen Gedanken schwelgen.
Benjamin Kindervatter nimmt diese Zeit humorvoll auf die Schippe, kann aber seiner Vergangenheit auch Gutes abgewinnen.

Doch nicht nur die Ossis, auch die Franzosen bekommen hier ihr Fett weg!
Denn auch Klischees können lustig sein, wenn man sie nicht zu ernst nimmt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazoner am 22. November 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Der Ossi Benjamin wurde von seiner Freundin verlassen, nach 7 Jahren und das Bügeleisen hat sie auch noch mitgenommen! Nach einem heißen Tipp eines Freundes rafft er sich auf auf eine Reise nach Interlaken um auf irgendeinem Berg auf Gott zu treffen und seinem Dasein eine positive Wende zu geben. Es ist neblig und kalt und Gott lässt sich an diesem Tag nicht blicken. Dafür läuft Benjamin die Französin Marianne über den Weg und ein turbulenter Alltag mit französischem Mimolette und ostdeutscher Kohlroulade nimmt seinen Lauf.

Benjamin Kindvatter nimmt den Leser mit auf eine Reise in sein Inneres, seine DDR Vergangenheit und seine und Mariannes Gegenwart. Dabei umschreibt er nicht nur das Aufeinandertreffen zweier Kulturen auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise. Es gelingt ihm spielend, die Dinge äußerst trocken und humorvoll zu umschreiben, sodass man beim Lesen wiederholt einfach nur in herzhaftes Lachen ausbrechen muss. Auch wenn man bei den letzten Kapiteln das Gefühl hat, dass sein Wortwitz in doch schon etwas sehr überdrehten Klamauk verloren geht und das Buch dann ein rasantes Ende findet, ich habe den Kauf nicht bereut. Das Buch unterhält und das gilt ganz sicher nicht nur für Ossis. (;-)

Benjamin Kindvatter... ich würde gern mehr lesen.
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