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Amsterdam
 
 

Amsterdam [Kindle Edition]

Ian McEwan
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (134 Kundenrezensionen)

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When good-time, fortysomething Molly Lane dies of an unspecified degenerative illness, her many friends and numerous lovers are led to think about their own mortality. Vernon Halliday, editor of the up-market newspaper The Judge, persuades his old friend Clive Linley, a self-indulgent composer of some reputation, to enter into a euthanasia pact with him. Should either of them succumb to such an illness, the other will effect his death. From this point onwards we are in little doubt as to the novel's outcome--it's only a matter of who will kill whom. In the meantime, compromising photographs of Molly's most distinguished lover, foreign secretary Julian Garmony, have found their way into the hands of the press, and as rumours circulate he teeters on the edge of disgrace. However, this is McEwan, so it is no surprise to find that the rather unsavoury Garmony comes out on top. McEwan is master of the writer's craft, and while this is the sort of novel that wins prizes, his characters remain curiously soulless amidst the twists and turns of plot. --Lisa Jardine

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When good-time, fortysomething Molly Lane dies of an unspecified degenerative illness, her many friends and numerous lovers are led to think about their own mortality. Vernon Halliday, editor of the upmarket newspaper the Judge, persuades his old friend Clive Linley, a self-indulgent composer of some reputation, to enter into a euthanasia pact with him. Should either of them be stricken with such an illness, the other will bring about his death. From this point onward we are in little doubt as to Amsterdam's outcome--it's only a matter of who will kill whom. In the meantime, compromising photographs of Molly's most distinguished lover, foreign secretary Julian Garmony, have found their way into the hands of the press, and as rumors circulate he teeters on the edge of disgrace. However, this is McEwan, so it is no surprise to find that the rather unsavory Garmony comes out on top. Ian McEwan is master of the writer's craft, and while this is the sort of novel that wins prizes, his characters remain curiously soulless amidst the twists and turns of plot. --Lisa Jardine

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ian McEwan gehört zu einem der renommiertesten Autoren Englands. Seine Romane überzeugen und begeistern die Leser mit sprachlicher Brillanz und inhaltlicher Dichte. Mit zu den bekanntsten Büchern McEwans gehören Atonement sowie seine beiden neuesten Veröffentlichungen Saturday und On Chesil Beach. Mit großen Erwartungen habe ich mir daher den Roman "Amsterdam" zugelegt, für den der Autor im Jahr 1998 den angesehenen Booker Prize zugesprochen bekam. Doch meiner Ansicht nach gehört "Amsterdam" zu McEwans schwächsten Romanen, so dass sich die Frage stellt, warum er ausgerechnet hierfür ausgezeichnet worden ist.

Clive Linley und Vernon Halliday haben es beide zu etwas gebracht. Clive ist einer der bekanntesten Komponisten Großbritanniens und Vernon ist Chefredakteur einer großen Zeitung. Auf der Beerdigung von Molly Lane, einst die gemeinsame Geliebte der beiden Freunde, treffen sie auf Julian Garmony, einem rechtskonservativen Politiker, dem Chancen auf den Posten des Premierministers eingeräumt werden. Kurz darauf werden Vernon drei Fotos zugespielt, die Garmonys politische Karriere zerstören könnten. Dies und ein weiteres Ereignis stellen die Freundschaft zwischen Clive und Vernon auf eine harte Probe, bevor es zum großen Finale in Amsterdam kommt.

McEwans Stärke ist es eigentlich, die Erzählstruktur seiner Romane klar und überzeugend zu gestalten und dabei eine genaue Charakterisierung seiner Hauptpersonen vorzunehmen. Dies alles gelingt hier nicht. Die Geschichte wirk konstruiert und teilweise an den Haaren herbeigezogen. Auch das Ende überzeugt nicht und hinterlässt beim Leser die eine oder andere offene Frage.

Fazit: Sprachlich befindet sich "Amsterdam" auf dem gewohnt hohen Niveau Ian McEwans. Bezüglich des Inhalts sowie der Struktur enttäuscht der Roman jedoch auf ganzer Linie. Warum ausgerechnet dieses Buch mit dem Booker Prize ausgezeichnet worden ist, bleibt mir ein Rätsel. Daher sei dem McEwan-Einsteiger einer der drei oben genannten Romane empfohlen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Clever Suspense 18. Januar 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
McEwan's novel "Amsterdam" ist definetely one of my favorites. It
is an easy pleasant reading written in a funny style, altough the McEwan deals with serious problems as ethical failure, the problem of the incongruity of private and public personae and finally, a self-reflexive account on the production of art and the Romantic idea of the poet, which is not compatible with the post-modern world. We deal with persons, who do not only misread their relationship but themselves. the novel is also an comment on the successful babyboomer's in England who actually fail in their ethical responsibilities and therefore are not fit for survival.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von youdiss
Format:Taschenbuch
Ich habe Bücher von Ian McEwan wie "Enduring Love", "Cement garden" und das großartige "Atonement" mit wachsender Begeisterung gelesen und dachte einen Autor entdeckt zu haben, der die Erwartungen seiner Leser jedes Mal aufs neue übetrifft, doch meiner Meinung nach ist ihm das mit seinem Roman "Amsterdam" nicht gelungen.

Das Buch handelt von einer Männerfreundschaft zwischen Vernon und Clive, die sich bereits seit vielen Jahrzenten kennen und sich eine gemeinsame verflossene Liebe namens Molly teilen. Vernon ist Verleger einer seriösen Tageszeitung, die sich jedoch auf absteigendem Ast befindet, Clive ist ein bekannter Komponist klassischer Musik, der an dem Auftrag eine Millenium-Hymne zu komponieren arbeitet. Durch mehrere unvorsehbare Vorfälle wird diese Freundschaft auf die Probe gestellt. Die Kluft zwischen Vernon und Clive, die dem Buch seine Wendung gibt, ist nicht überzeugend hergeleitet und erfolgt viel zu abrupt. Es bedarf mehr Tiefblick, um das Bröckeln einer fast lebenslangen Freundschaft überzeugend darzustellen. Ich hatte fast das Gefühl als wenn McEwan die Lust am eigenen Roman verlassen hat und er zu einem schnellen Ende kommen wollte.
Gut gefallen haben mir hingegen die Passagen in denen Clives kreativer Schaffungsprozess beschrieben wird. Ich finde es immer wieder faszinierend wie gut sich McEwan in die Interessengebiete seiner Protagonisten einarbeitet und diese so glaubhaft wiedergibt als wäre er selbst ein Komponist oder Verleger. Streckenweise beschlich mich das Gefühl, daß zwischen der Frustration des Komponisten über sein Werk und McEwans Frustration in Bezug auf seine eigene Arbeit starke Parallelen herrschen. Der Konflikt um die Millenium Hymne war packender als der eigentliche Konflikt der zwei Freunde. Clives Charakter wirkte auf mich viel lebendiger und echter als Vernon oder der Außenminister und ich hatte hinterher den Eindruck, dass die Geschichte nicht ausgewogen genug war. Der innere Konflikt des Künstlers um sein letztes Meisterwerk hat dem eigentlichen Hauptplot des Buches den Rang abgerungen und das konnte auch das dramatische, schroffe Ende nicht mehr rausreissen.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Atmosphere
It has been almost half a year since I read this. My first McEwan and I felt compelled. A woman everybody loved died and all her lovers meet at her funeral. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2010 von E. Liedke
Leider öde
Ich bin echter McEwan Fan, aber dieses Buch ist leider sehr entäuschend im Vergleich zu allen anderen Romanen des Autors. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2009 von Paffi
Vielleicht der schlechteste McEwan
Warum ausgerechnet dieser Roman von McEwan den Booker Prize gewonnen hat ist mir äußerst schleierhaft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. November 2008 von Chris
What a pity!
Ian McEwan ist eigentlich einer meiner favourites - aber "Amsterdam" ist ihm leider nicht gelungen. Der Stil ist zwar wie immer sehr gut, aber der Plot hinkt extrem und die ca. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2002 von N., Nina
Entertaining, Not Prize Winning
Why this novel won the Booker is somewhat of a mystery to me. Weren't there any better books published in the U.K. in 1998? Lesen Sie weiter...
Am 30. Juli 2000 veröffentlicht
an entertaining read
Something about the Booker Prize... I just don't seem to get what makes them select their prizes. Don't get me wrong -- I thoroughly enjoyed this witty, very well written novella... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juli 2000 von M. H. Bayliss
Good book
Amsterdam is a good story, well told and very interesting. It will hold your attention and at times fascinate you. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2000 von Econ PhD Student
Very, very thin (in many senses of the term)
McEwan is a talented writer, but this work is a decidedly minor effort--and its winning the Booker is an utter puzzlement. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juli 2000 von Jay Dickson
clever and insightful
Reviewer Jeff Chen said it perfectly. My browser button mistakenly hit the "no" button under his comments. There is a lot of meat in this short, wicked novel. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juli 2000 von Eve Simon
OK
I read it in a few days while commuting to work. It lags at times, and was OK. I didn't understand why this Molly was so loved by men considering everyone knew she hopped in and... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juni 2000 von "meredith76"
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Beliebte Markierungen

 (Was ist das?)
&quote;
A sense of scale habituated to the daily perspectives of rooms and streets was suddenly affronted by a colossal emptiness. &quote;
Markiert von 7 Kindle-Nutzern
&quote;
These types  novelists were by far the worst  managed to convince friends and families that not only their working hours, but every nap and stroll, every fit of silence, depression or drunkenness bore the exculpatory ticket of high intent. A mask for mediocrity, was Clives view. &quote;
Markiert von 6 Kindle-Nutzern
&quote;
As far as the welfare of every other living form on earth was concerned, the human project was not just a failure, it was a mistake from the very beginning. &quote;
Markiert von 5 Kindle-Nutzern

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