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Amrita
Format: TaschenbuchÄndern
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Januar 2003
Yoshimotos umfangreichstes Werk. Es ist ein ganz fantastisches Buch, daß eine außergewöhnliche und nicht lineare Storyline hat und dem Leser, viele,viele Interpretationsmöglichkeiten und Anreize zum Nachdenken gibt.
Verschiedene Lebensmodelle werden durch unterschiedliche Charaktere repräsentiert uns alles in allem dreht es sich immer um die Frage: "Was ist Leben? Was ist Glück? Wo liegt der Sinn?" Diese Worte werden niemals so ausgesprochen, aber sie sind der Kernpunkt.(Amrita bedeutet Göttertrank)
Wie immer bezaubern die bildhaft dargestellten Situationen und man fühlt sich fast, als könne man direkt mit den Charakteren sprechen, so lebendig wirken sie. Die Kapitel sind alle sehr stimmungsvoll und Yoshimoto weiß die unterschiedlichsten Stimmungen perfekt ausdrücken und ohne viel drum herum in das Herz des Lesers zu tragen.
Ein wenig Übersinnliches fehlt, wie in keiner Yoshimoto-Geschichte, auch hier nicht. Aber es paßt nahtlos in die von ihr entworfene Welt hinein und stimmt in das Japan, in der die Geschichte spielt wie immer harmonisch mit ein ohne aufzufallen.
Besonders schön ist die Szene in der die Mutter der Protagonistin Sakumi ihr und ihrem Bruder Yoshio das Geheimnis des Glückes offenbart..
Kurz zur Handlung:
Unsere Hauptfigur ist Sakumi. Sie lebt mit ihrer Mutter,deren Freundin Yunko, ihrer Cousine und ihrem viel jüngeren Bruder Yoshio zusammen. Ihre Schwester Mayu hat sich schon lange das Leben genommen. Aber nicht nur dem Tod ihrer Schwester muß Sakumi verwunden, nein, sie ist erst kürzlich von einer Treppe gestürzt und hat ihr gesamtes Gedächnis verloren! Wie findet sie sich in ihr "neues" Leben zurück? Was für eine Rolle spielt der ehemalige Freund ihrer Schwester Mayu dabei?
Wie das Leben so spielt...
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Februar 2004
Sakumi hat ihre Schwester verloren, jetzt lebt sie zusammen mit ihrem kleinen Bruder, der Cousine, der Mutter und deren besten Freundin. Der Roman begleitet sie eine Weile durch ihr Leben, schildert, wie der Verlust der Schwester erlebt wird und wie es dazu kommt, daß sie und der Exfreund der Schwester ein Paar werden. Es handelt sich aber keinesfalls um eine trivial daher geschilderte Geschichte, sondern um eine Erzählung, die auf eine ganz sanfte, ruhige Weise verschiedene Themen beinhaltet : Traum und Wirklichkeit, Leben und Tod. Die Grenzen verschwimmen manchmal - und Dinge, die eigentlich nicht zu einem rationalen Alltag gehören, wirken selbstverständlich. Glück findet Sakumi bei der Begegnung mit Menschen und der Beobachtung und dem Genuß der Umwelt, einfach nur, weil sie - wohl aufgrund ihrer Erfahrungen - ein Bewußtsein dafür entwickelt hat. Ein schönes Buch, es liest sich angenehm und enthält viele schöne Momente.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Juli 2003
"Amrita" ist ein Ausschnitt aus einem ganz normalen Leben. Nur, dass das ganz normale Leben etwas wunderschönes ist, teilweise selbstverständlich, teilweise traurig, oft ist es auch so, dass man nur noch zuschauen kann mit aufgerissenen Mündern und Augen und sich freuen kann, wie das Leben fließt. Banana Yoshimoto streut mit Selbstverständlichkeit kleine (wie hell ist das Licht, wenn man untertags aus dem Kino kommt) und große (wenn man an jemandem Großartiges wahrnimmt, nimmt man auch Abscheuliches wahr) Wahrheiten ein. Ein schöner, fließender Lesegenuss, der dort aufhört, wo er angefangen hat, an einem beliebigen Punkt im Leben.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Oktober 2003
Ich habe dieses Buch eigentlich nur durch Zufall in einem Buchladen gesehen udn kaufte es nur, weil ich mich letztens mit einige Japanern über das Thema Geister gesprochen hatte.
Die Geschichte fängt langsam an und lässt den Leser in die Geschichte einleiten, bis er sich selbst nicht mehr heraureissen kann und ein Teil der Geschichte wird.
Es steckt so viel Gefühl in diesem Buch, wie man es selten noch irgendwo findet.Gedankengänge, die bestimmt jedem einmal in den Kopf gekommen sind, sind hier niedergeschrieben und so dargstellt, dass sich jeder darin wieder finden kann.
Nachdem man dieses Buch gelesen hat, ist eines sicher: Man sieht das Leben durch andere Augen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. März 2003
ein wunderbares buch mit einer sorgfältig plazierten wortwahl über ein mädchen und den japanischen alltag. fein gesponnen ausgehend von der gewöhlichkeit für nahrung zu sorgen bis hin zu den abenteuerlichen sinnreisen des sensiblen bruders. ein mit zarten worten gefühle beschreibendes buch. wunderschön, manchmal melancholisch und dann wieder voller freudiger energie. ein lesegenuss.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Mai 2006
Über den Inhalt des Romans mag ich hier nichts sagen, mehr über seine Wirkung.

Das Buch habe ich in einer Zeit gelesen, in der es mir nicht besonders gut ging und muss sagen, dass es mir viel Trost gegeben hat - dass irgendwann doch alles gut werden kann und wir, wenn wir mit dieser, der physischen Welt, nicht immer im Einklang sind, noch die metaphysische haben. Sie steht uns offen und alles, was zu dieser Welt gehört, folgt uns in unseren finsteren Tagen.

Außerdem, so meine Meinung, kann 'Amrita' einem zur Identitätsfindung verhelfen - wenn man sich selbst ein wenig auf dem Grad des Unsichtbaren und Zwischenweltlichen befindet. Wer natürlich nicht an Übersinnliches, Geister und ähnliches glaubt, dem sei das Buch unter Umständen nicht unbedingt empfohlen-- alle anderen werden sich daran erfreuen, ganz bestimmt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. März 2011
"Amrita" bedeutet Lebenselexier, wird synonym zu Ambrosia verwendet. Ich denke, der Titel ist gerechtfertigt. Yoshimoto schafft es, das große, aber auch das kleine Glück in schillernden Farben zu beschreiben und nachempfinden zu lassen. Teilweise erinnern die detailierten Ausführungen von scheinbaren Nichtigkeiten an den Realismus, jedoch werden sie im Gegensatz dazu nie langatmig oder gar langweilig. Es ist einfach das, was ich als "asiatische Zartheit" bezeichnen möchte (Wer "Bin-Jip" oder "Last Life In The Universe" kennt, weiß was ich meine. ). Still und gleichzeitig ungemein ausdrucksstark. Manchmal so sehr, daß ich versucht war gleichzeitig vor Rührung zu weinen und aufzuschreien. Aber weil ich mich nicht entscheiden konnte, blieb ich einfach auch still. Sowohl schwere Schicksalsschläge, als auch Übersinnliches werden so hingenommen, als wären sie das Alltäglichste der Welt. Ich glaube das Buch ist polarisierend: Entweder man hasst es oder man liebt es. Ich habe beschlossen, es zu lieben und bald noch mehr von Yoshimoto zu lesen.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Februar 2001
Ich kann dieses Buch nicht mehr weglegen, hat man mit einem Buch wie diesem angefangen will man es nicht mehr weglegen. Und ich kann dieses Buch nur jedem Vorschlagen, der mal weinend ließt oder auch lachend. Dieses Buch verkörpert LEBEN. Es hat eine Wärme wenn man es ließt, es zieht einen rein. Man wird ein Teil der Geschichte. Diese Schriftstellerin ist eine Meisterin der Gefühle und der Schreibkunst.
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am 30. Juni 2013
Ein überaus gelungener Roman, deren Charaktere und Lebensumstände sehr gelungen in die japanische "Geisterwelt" und Lebensumstände eingebettet sind. Der Leser taucht tief in die Charaktere ein und erlebt eine Realität, die sich stark vom Alltag unterscheidet.
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