Strahlend und unübertroffen schön ist nach wie vor die Stimme von Domingo,atemberaubend und unerreichbar,eben wurde er von englischen Kritikern zum größten Tenor aller Zeiten erklärt,ein weiterer Kommentar erübrigt sich...
Vom Projekt selbst bin ich nicht so überzeugt,
die Idee, Gedichte vom Papst Johannes Paul II. zu vertonen ist schon genial,das Resultat für mich persönlich aber etwas enttäuschend...
Einige meiner Kritikpunkte:
1.Das zu moderne Arrangement,zu poplastig,ein Widerspruch zum sakralen Gesamtkonzept!
Als störend empfinde ich auch den Einsatz der Drums,besonders bei den Passagen mit dem Maestro...
2.Ein Soloprojekt hätte mir besser gefallen...
Obwohl,die dominante Vokalkunst von Domingo lässt die anderen Stimmen sowieso verblassen... :)
Und viele der Vertonungen sind mir doch mit etwas zuviel Pathos behaftet,einige Lieder sind aber wunderschön und sparsam arrangiert und herausragend ist wie bei vielen Produktionen die Stimmgewalt vom wichtigsten Künstler unserer Zeit,
selbst eine Vertonung des Telefonbuchs wäre bei dem Mann wahrscheinlich ein Geniestreich...