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Amnea - Oder: Die fliegende Teekanne
 
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Amnea - Oder: Die fliegende Teekanne [Gebundene Ausgabe]

Sten Nadolny , Loomit
1.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 70 Seiten
  • Verlag: Carlsen (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551744106
  • ISBN-13: 978-3551744104
  • Größe und/oder Gewicht: 29,6 x 22,2 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.271.525 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Autorenportrait

Sten Nadolny, geboren 1942 in Zehdenick an der Havel, lebt in Berlin. Ingeborg-Bachmann-Preis 1980, Hans-Fallada-Preis 1985, Premio Vallombrosa 1986, Ernst-Hoferichter-Preis 1995. Nach seinem ersten Roman "Netzkarte" erschien 1983 "Die Entdeckung der Langsamkeit", in alle Weltsprachen übersetzt, danach "Selim oder Die Gabe der Rede", "Ein Gott der Frechheit" und "Er oder Ich".

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Oh weih, Oh weih 12. April 2002
Also, in einer Phantasiewelt schwirren ein paar unausgegohrene Charaktere herum, die auch noch nicht mal witzige Sachen machen. Ich würde mich wirklich als Comic-Freak bezeichnen, aber dieses durchaus teure Buch, hat mich mehr als drei Wochen gekostet. Immer wieder habe ich nur ein paar Seiten geschafft, um dann wieder, ob der biederen Erzählweise, abzubrechen. Nadoldnys nahe und schöne Erzählweise findet sich definitiv nirgendwo, auch der Schlußgag (der hier nicht erwähnt wird) ist nur zum Gähnen, und läßt mich enttäuscht, denkend an die Geldverschwendung, das Buch in den Schrank stellen.
Der Zeichenstil ist von naiver Art, was ja an sich nicht schlimm ist, aber auch die Hintergrund-Gestaltung ist leer und eindimensional. Da war, wer sich noch an Mister Rossi erinnert, durchaus den Grimme-Preis wert.
Bei dem Preis kaufe ich mir lieber 6 Donald-Duck Hefte und hoffe das aus dem Hause Nadoldny-Loomit demnächst ein ansprechenderes Produkt erscheint.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dies ist kein Nadolny 6. April 2002
Erwartet hatte ich einen Nadolny, wie ich ihn kenne, vielleicht nur eine kleine Geschichte, die dafür aber aufwendig illustriert ist. Amnea ist aber ein Comic, viel Bild und wenig Text. Nadolny-Kenner werden sich hier nicht auf Anhieb zuhause fühlen.

Die Geschichte ist kurz erzählt: Zwei Wesen mit übernatürlichen Kräften besuchen in einer fliegenden Teekanne das Reich Amnea, in dem fast alle Menschen unter Amnesie leiden. Diese Geschichte wird nicht nur aus der Perspektive von Onkel Dia und Anna erzählt, beide schreiben auch diese Geschichte, eingegeben in einen Computer, der sich in der Teekanne befindet.

Doch einige Menschen wollen diesem Willen nicht folgen, so auch Sue und Holger nicht, die von Onkel Dia und Anna zusammengeführt werden sollen. Aber auf diese Weise erlangen sie ein Gedächtnis, befreien letztlich Amnea von seinem Joch und finden doch noch zueinander. Ach ja, Wesen mit Zwiebelköpfen tauchen auch noch in der Geschichte auf.

Dieses Buch bleibt ein Comic, eine Aneinanderreihung von Bildern, in reiner Textform hätte Nadolny diese Geschichte vermutlich ganz anders erzählt. Allein aus den Dialogen heraus kann er aber nicht so erzählen wie in der Entdeckung der Langsamkeit, in Selim oder im Gott der Frechheit.

Nadolny weiß das. Er erzählt deshalb auch keine Geschichte, sondern eine Geschichte über das Geschichten-erzählen. Über den Schöpfungsprozess einer Geschichte, wie es ihm vielleicht mit Loomit wiederfahren ist. Über Geschichten, die entstehen, wenn seinem eigenen Willen plötzlich der Wille eines anderen entgegen gestellt wird. Es wächst etwas ganz eigenes daraus.

Dies ist kein Nadolny. Dies ist ein Comic von Nadolny und von Loomit. Dies ist ein anderer Nadolny, als man ihn kennt.

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