Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
sehr gutes Horror - Remake !, 17. April 2007
Rezension bezieht sich auf: The Amityville Horror - Eine wahre Geschichte (DVD)
Das Remake "The Amityville Horror" glänzt mit einer tadellosen, stilvollen Inszenierung, guten Schauspielern und einer packenden Atmosphäre. "The Amityville Horror" verbreitet eine Menge Horror und Gänsehaut. Dies geschieht aber nicht durch permanente Blutorgien - wobei hier an Blut an einigen Stellen auch nicht gespart wird - sondern durch die psychologische Effekte. Der Horror spielt sich zumeist im Kopf des Zuschauers ab. Es ist ein klassischer und packender Schocker mit viel Atmosphäre. Dazu tragen auch die beiden Hauptdarsteller Ryan Reynolds und Melissa George bei, die für den zunächst liebenden Ehemann, dann Besessenen, und die liebevolle und besorgte Mutter eine gute Wahl waren. "The Amityville Horror" ist ein geradlinig inszenierter Horror Schocker... 28 Tage für die Lutz Familie, 86 Minuten purer Horror für uns. 8 von 10
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nicht schlecht., 20. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: The Amityville Horror - Eine wahre Geschichte (DVD)
Nachdem unsere Kinos seit letztem Jahr von einer Welle Horror aus Hollywood überflutet werden, die mehr auf Psycho-Schocker als auf Massaker und Gemetzel setzen, bleiben dem Zuschauer mal wieder alle Optionen offen, seine persönliche Schmerz-Grenze zu finden. Ob Remakes wie 'The Grudge', die einem wirklich das fürchten lehren, Psycho-Killer Spielchen a'la 'SAW', die extreme Spannung erzeugen, oder etwas einschläfernde Gute-Nacht-Märchen wie 'Boogeyman' zwingen uns vor den Bildschirm. Aber was ist mit 'Amityville-Horror', kann diese Version des Klassikers den heutigen Erwartungen das Wasser reichen? Und ob, kann ich nur sagen. Super Schauspieler, fesselnde Story, gelungene Schock-Effekte und eindringliche Bilder, über die man auch gerne hinterher noch spricht. Obendrüber die handelsübliche Information: 'Eine wahre Geschichte'. Ob sich jemals etwas Ähnliches zugetragen hat, interessiert micht nicht. Das macht den Film weder besser noch schlechter. Fakt ist jedoch, dass Horrorfilme, bei denen Gefühle wie Mitleid, Angst und Hass erzeugt werden, wirklich selten sind. Und deshalb halte ich diesen Film für äußerst gelungen. Es gibt trotzdem nur 4 Punkte, weil die ein oder andere Stelle unnötig lang gezogen wird, in der nicht wirklich etwas passiert aber besser mal hätte passieren sollen. Trotzdem absolut sehenswert.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Da wäre mehr drin gewesen, 28. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: The Amityville Horror - Eine wahre Geschichte (DVD)
Das Gute vorneweg: Die Special Effects wissen zu überzeugen, die DVD ist mit guten Extras bestückt, das Cover hat Ästhetik und die Geschichte als Ganzes ist gut. Womit wir auch schon beim ersten Haken wären: Man hätte sich wahrlich ein paar Effekte schenken können und stattdessen an den Charaktären feilen können, die derart stereotyp daherkommen, dass es mir schon nach 30 Minuten egal ist, was mit denen passiert. Dabei gibt die Geschichte sehr viel her; Eine Witwe mit drei Kindern hat sich wieder verliebt, der neue Mann kämpft um seinen Platz im Familienverband. Zusammen versucht man einen Neuanfang in einem Haus in Amityville, wo dann der Horror über das noch wackelige Familiengerüst herfällt und es zu zerstören droht. Tatsächlich aber wird den Sehern schon in den ersten Minuten reingequetscht, was für eine liebe, coole, lustige und bemühte Jungfamilie das ist, die noch an den alten amerikanischen Traum glaubt. Mit Gewalt will uns Regisseur Andrew Douglas ihre Liebenswertigkeit und Normalität aufzwingen. Problem dabei: Diese Art der Charakterzeichenung wird in jedem Hollywoodfilm vom Fließband schablonenhaft verwendet und ist mittlerweile elendslangweilig. Auch im weiteren Verlauf gelingt es dem wirklich banalen Drehbuch nicht, den Charaktären Leben einzuhauchen. (Das gelang bei der Version von 79 mit margot Kidder und James Brolin weitaus besser). Was sicherlich auch an den Schauspielern liegt, die weder überzeugen noch glaubhaft sind. Stattdessen schwingen sie ihre fitnessgestählten Körper durch die Kulissen; allen voran das "Kindermädchen", die scheinbar direkt vom Laufsteg in das Horrorhaus herab gestiegen ist. Einzig die Kinder, allen voran der älteste Sohn überzeugen mit ihrer Darstellung. Auch der wachsende Konflikt innerhalb der Familie nach dem Hausbezug wird knapp und oberflächlich erzählt. Die Veränderungen von George sind zu offensichtlich, die verbalen Angriffe seinerseits zu banal und lösen statt Beklemmung, Ärger über die dummen und plumpen Dialoge aus. Der Priester, der das Haus segnen sollte, geht völlig unter - drei Sätze der Mutter über die Spannungen und Entfremdungen innerhalb der Familie genügen, um sofort den zusammenhang zu den Vormietern herzustellen (als gäbe es diese Probleme nur in Spukhäusern) und daraufhin flugs das Haus zu segnen. Dafür sieht George den Urbesitzer des Hauses, ein Folterknecht mit Hut, der einst die Ureinwohner dieses Kontinents in seinem Keller dahinmetzelte, was den ganzen Spuk grundsätzlich erklären soll. Schließlich verschwindet die Familie und George, keine 100 Meter vom haus entfernt, ist wieder geheilt und ächzt pathetisch: "Seht nicht zurück!" (Hat er Angst sie würden sonst zur Salzsäule erstarren?) Fazit: Was nützen da die besten Effekte, wenn die Erzählung langweilt. Der Film dauert bloss 86 Minuten - hätten Regisseur und Drehbuchautor nicht noch 30 Minuten dranhängen können, um Charaktäre und Konflikte gut zu beschreiben? Oder wird da dem gemeinen Filmpublikum zuviel zugemutet? Bleibt zu hoffen, dass sich mal Asiaten oder Europäer den Erzähstoff vornehmen und ihm Leben einhauchen: mit vielschichtigen, interessanten Charaktären, die langsam in einen Konflikt abrutschen und neben dem Horror im Haus ihren eigenen zwischenmenschlichen Horror erleben.
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