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Amistad
 
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Amistad

Morgan Freeman , Sir Anthony Hopkins , Steven Spielberg    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Amistad ist Steven Spielbergs leicht vereinfachende Geschichtsstunde, die sich um die Prozesse von 1840 dreht, in denen 53 Westafrikaner wegen einer blutigen Rebellion auf einem Sklavenschiff angeklagt waren. In weiten Teilen von Schindlers Liste (und später in Der Soldat James Ryan) hielt sich Spielberg mit der ausgedehnten Erzählweise und den technischen Schnörkeln zurück, die ihn zu einem der unterhaltsamsten und manipulativsten Regisseure unserer Zeit gemacht haben. Hier unternimmt Spielberg nicht einmal im Ansatz den Versuch der Zurückhaltung und erliegt wehrlos seinem treibenden Verlangen, mit schönen Bildern und gekünstelt wirkenden Emotionen zu unterhalten.

Er entwertet damit die grandiosen Motive und vereinfacht das Thema Sklaverei nahezu sträflich, indem er es wie ein festgelegtes Genre behandelt. Die Charaktere gleichen Hollywood-Stereotypen. Die "Bösen", wie die spanischen Seeleute oder die übereifrigen Abolitionisten, bleiben beispielsweise vollkommen eindimensional. Und Spielberg kann seinen Blick für das Schöne einfach nicht unterdrücken, was dazu führt, dass Sequenzen wie der grausame Sklaventransfer völlig inadäquat wie gut ausgeleuchtete, hinreißende Kompositionen gedreht wurden.

Letztendlich ist Amistad aber ein traditionelles Gerichtsdrama: Ein engagierter, idealistischer junger Anwalt (Matthew McConaughey (Ed TV) kämpft gegen das faule politische System, um die hilflosen Opfer zu retten. Schlimmer noch ist aber, dass Spielberg unterschwellig auf die Mechanismen seiner Kindheitsfantasie E.T. zurückgreift und diese auf die Sklaverei anwendet. Cinque (Djimon Hounsou), der Anführer der westafrikanischen Rebellen, ist genauso angelegt wie der liebenswerte Außerirdische: verloren unter Menschen, deren Sprache er nicht beherrscht, und verzweifelt bemüht, nach Hause zu kommen. McConaughey ist ein erwachsener Elliot, der versucht, komplizierte Sachverhalte zu kommunizieren. Solcher Stoff ist gerade noch geeignet für ein Science-Fiction-Fantasy-Märchen über Kommunikationsbarrieren zwischen einem kleinen Jungen und einem verirrten Außerirdischen; aber hier wirkt es wie eine allzu naive Sicht auf reale und komplexe historische Zusammenhänge. --Dave McCoy

Amazon.de DVD-Bewertung

Was bietet die DVD an Zusatzmaterial? Neben einem Kinotrailer kann man im so genannten "Behind-the-scenes"-Feature sehen und hören, was Steven Spielberg zum Film zu sagen hat und wie er bei einzelnen Takes hinter der Kamera und mit den anderen Beteiligten agierte. Production-Designer Rick Carter erklärt darüber hinaus noch einige wissenswerte Dinge zur Ausstattung von Amistad. Fazit: Insgesamt betrachtet muss man sagen, dass die DVD nicht eben übermäßig gut ausgestattet ist. Und leider entspricht das Menü auch nicht dem, was machbar gewesen wäre. Sehr schade! --Constanze Quanz

Video Jakob Kurzinhalt

Auf dem Sklavenschiff Amistad" kommt es im Jahre 1839 zu einer Meuterei. Den 40 Rebellen droht die Todesstrafe in einem Land, dessen offizielle Politik die Sklaverei noch befürwortet. Den Angeklagten bleibt nur eine Hoffnung: John Quincy Adams, der letzte noch lebende Gründervater der amerikanischen Unabhängigkeit und einer der ersten Präsidenten der jungen Demokratie."

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Bildtechnisch etwas enttäuschend, tonal umwerfend. Filmisch einen Hauch zu episch, einen Hauch zu verkitscht und einen Hauch zu behäbig inszeniert. Interessant an der Geschichte ist gewiß die juristische Komponente der Historie. Ein durchaus humanistischer Ansatz wird ein wenig an Hollywood verraten. Sehenswert, aber streckenweise etwas zu eitel in Szene gesetzt.

Bild: Nicht überragend in den Bildwerten. Artefakte treten merklich in Erscheinung und sorgen oft für das Auftreten des Mattscheibeneffektes (00.06.00, Gesicht) oder ein wahrnehmbares Ruckeln bei Kamerabewegungen (00.27.07). In dunklen Szenen ziehen Gesichter auch schon einmal erheblich nach (00.44.35). Die Schärfe ist nicht besonders detailfreudig und gibt etwa in der Halbtotale bei 01.41.30 die Lüster auf der Festtafel nicht in allen Feinheiten wieder. Gut ansehbar, aber keine wahre Freude.

Ton: Feinste Klanggewalt mit nuancierter akustischer Geographie. Vom Gewitter bei 00.01.05 bis zum Schlachtengetümmel bei 02.19.00 wird Tonkost mit tiefer Dynamik und weiter Räumlichkeit serviert. Die Ortbarkeit der Kulisse ist immer gegeben, die Musikmischung ist glasklar und sinnig kanalverteilt. Klangzauber. --movieman.de

VideoMarkt

1839 vor der Küste Kubas: 53 afrikanische Sklaven bringen das Deportations-Schiff "La Amistad" unter ihre Kontrolle. Auf der Flucht werden sie von einem US-Kriegsschiff abgefangen und kurz darauf wegen Mordes vor Gericht gestellt. In den Sklaverei-Gegnern Theodore Joadson, Lewis Tappan und Roger Baldwin finden die Schwarzen drei wortgewaltige Fürsprecher. Angeführt von dem kämpferischen Cinque beginnt für die Aufständischen ein zäher Kampf gegen das amerikanische Rechtssystem...

Video.de

Trotz des etwas freien Umgangs mit der historischen Wahrheit ist Steven Spielberg ein aufwendiges Historiendrama um Menschenwürde und Zivilcourage gelungen. Die imposanten Bilder des "Schindlers Liste"-Kameramanns Janusz Kaminski, ein großartig aufspielendes Star-Ensemble sowie packende Dialoge verwandeln die stellenweise melodramatische Story zu klassischer Hollywood-Unterhaltung. Die bewegende Human-Touch-Story, die gepaart ist mit packenden Abenteuerszenen, macht auch dieses Spielberg-Opus zu einem Seh-Erlebnis für die männliche wie die weibliche Klientel mit guten Erfolgsaussichten.

Blickpunkt: Film

Sklaven bringen die La Amistad in ihre Gewalt, doch statt in ihrer Heimat anden sie auf amerikanischen Boden, was einen heftigen Gerichtsstreit nach sich zieht. Bestechend fotografierter Gerichtsfilm von Steven Spielberg.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Epische Ausarbeitung des Sklavenaufstands auf der "La Amistad" und anschließende Gerichtsverhandlung. Geschichtslektion von Steven Spielberg.

Kurzbeschreibung

Auf dem Sklavenschiff "Amistad" kommt es im Jahre 1839 zu einer Meuterei. Den 40 Rebellen droht die Todesstrafe in einem Land, dessen offizielle Politik die Sklaverei noch befürwortet. Den Angeklagten bleibt nur eine Hoffnung: John Quincy Adams, der letzte noch lebende Gründervater der amerikanischen Unabhängigkeit und einer der ersten Präsidenten der jungen Demokratie.

Produktbeschreibungen

Dreamworks Amistad, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 05.10.06
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