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Amistad
 
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Amistad

Morgan Freeman , Sir Anthony Hopkins , Steven Spielberg    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Morgan Freeman, Sir Anthony Hopkins, Matthew McConaughey
  • Regisseur(e): Steven Spielberg
  • Komponist: John Williams
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Englisch
  • Untertitel: Dänisch, Niederländisch, Englisch, Finnisch, Deutsch, Norwegisch, Schwedisch
  • Region: Region 2
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 16. Juni 2003
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 145 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000055Z96
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.402 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Amistad ist Steven Spielbergs leicht vereinfachende Geschichtsstunde, die sich um die Prozesse von 1840 dreht, in denen 53 Westafrikaner wegen einer blutigen Rebellion auf einem Sklavenschiff angeklagt waren. In weiten Teilen von Schindlers Liste (und später in Der Soldat James Ryan) hielt sich Spielberg mit der ausgedehnten Erzählweise und den technischen Schnörkeln zurück, die ihn zu einem der unterhaltsamsten und manipulativsten Regisseure unserer Zeit gemacht haben. Hier unternimmt Spielberg nicht einmal im Ansatz den Versuch der Zurückhaltung und erliegt wehrlos seinem treibenden Verlangen, mit schönen Bildern und gekünstelt wirkenden Emotionen zu unterhalten.

Er entwertet damit die grandiosen Motive und vereinfacht das Thema Sklaverei nahezu sträflich, indem er es wie ein festgelegtes Genre behandelt. Die Charaktere gleichen Hollywood-Stereotypen. Die "Bösen", wie die spanischen Seeleute oder die übereifrigen Abolitionisten, bleiben beispielsweise vollkommen eindimensional. Und Spielberg kann seinen Blick für das Schöne einfach nicht unterdrücken, was dazu führt, dass Sequenzen wie der grausame Sklaventransfer völlig inadäquat wie gut ausgeleuchtete, hinreißende Kompositionen gedreht wurden.

Letztendlich ist Amistad aber ein traditionelles Gerichtsdrama: Ein engagierter, idealistischer junger Anwalt (Matthew McConaughey (Ed TV) kämpft gegen das faule politische System, um die hilflosen Opfer zu retten. Schlimmer noch ist aber, dass Spielberg unterschwellig auf die Mechanismen seiner Kindheitsfantasie E.T. zurückgreift und diese auf die Sklaverei anwendet. Cinque (Djimon Hounsou), der Anführer der westafrikanischen Rebellen, ist genauso angelegt wie der liebenswerte Außerirdische: verloren unter Menschen, deren Sprache er nicht beherrscht, und verzweifelt bemüht, nach Hause zu kommen. McConaughey ist ein erwachsener Elliot, der versucht, komplizierte Sachverhalte zu kommunizieren. Solcher Stoff ist gerade noch geeignet für ein Science-Fiction-Fantasy-Märchen über Kommunikationsbarrieren zwischen einem kleinen Jungen und einem verirrten Außerirdischen; aber hier wirkt es wie eine allzu naive Sicht auf reale und komplexe historische Zusammenhänge. --Dave McCoy

Produktbeschreibungen

Beschreibung:
Erzählt wird die unglaubliche Reise einer Gruppe von afrikanischen Sklaven, die das Schiff ihrer Herren in ihre Gewalt bringen und versuchen in die Heimat zurückzukehren. Doch das Schiff, die Amistad, wird abgefangen und man bringt die Sklaven in die Staaten. Des Mordes angeklagt, entbrennt ein fesselnder Kampf, der die Grundpfeiler der amerikanischen Justiz erschüttert. Der Kampf für das Grundrecht aller - Freiheit.

  • Zustand Verpackung: 2
  • Zustand Datenträger: 2

Angaben laut Hersteller

Anzahl Datenträger: 1
Bildformat: 16:9, anamorph
Bonusmaterial: Hinter den Kulissen ..., Produktionsnotizen, Trailer
Darsteller: Anthony Hopkins, Sir, Daniel von Bargen, Djimon Hounsou, Jeremy Northam, Matthew McConaughey, Morgan Freeman
Laufzeit ca.: 148 min
Regie: Steven Spielberg
Regionalcode: Code 2, Code 4
Sprache: deutsch, englisch
Tonformat: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1
Untertitel: deutsch, englisch für Hörgeschädigte


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Videokassette
Ich muss zugeben, dass mich die negative Kritik, die dem Film "Amistad" von der "amazon"-Redaktion gegeben wurde, bzw. von ihr verwendet wurde, überrascht hat. Ich persönlich finde an diesem Film um einiges mehr Positives, als bspw. an "Der Soldat James Rian". Während bei diesem eine unrealistische Handlung (die U.S.Army opfert 8 Soldaten um einen Einzigen zu retten) mit einseitig grausamen Kriegsgemetzeln (wer fragt denn, wie es einem deutschen Verteidiger an seinem MG geht, wenn immer mehr Soldaten auf ihn zuströhmen und die Munition immer knapper wird?) gepaart wird, schaft es "Amistad" in bedrückender und auch bewegender Weise, die Hilflosigkeit der von einer schwarzenfeindlichen Justiz in einem schwarzenfeidlichen Land Angeklagten aufzuzeigen. Der als überzogen bezeichnete Druck auf die Emotionsdrüse ist echt, ernst und ehrlich. "Amistad" kann und hat das Recht dazu, sich in die Reihe der spielberg'schen Filme der jüngsten Zeit einzureihen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der unbekannte Spielberg 26. Juni 2011
Von Hojo
Format:DVD
Amistad ist vielleicht der unbekannteste Film von Stephen Spielberg, aber gleichzeitg auch vielleicht sein Bester.

Die Geschichte ist schnell erzählt: "Die Amistad-Prozesse waren mehrere Gerichtsverfahren von 1839 bis 1841 gegen Gefangene auf dem Schiff La Amistad. Die Prozesse werden als wesentlicher Schritt zu einer Abschaffung der Sklaverei in den Vereinigten Staaten gewertet.

La Amistad war ein spanisches Frachtschiff, das 1839 in Kuba Sklaven an Bord nahm. Bei einer Rebellion wurde die gesamte Mannschaft bis auf zwei Besatzungsmitglieder durch westafrikanische Gefangene getötet. Anführer der Revolte war Sengbe Pieh vom Volk der Mende. Die Sklaven erreichten selbstständig die Küste der Vereinigten Staaten und wurden dort von der US-amerikanischen Marine aufgebracht und inhaftiert.

Die Sklaven wurden wegen Meuterei und Mord angeklagt. Nach einem Berufungsverfahren, angestrebt durch den amtierenden US-Präsidenten Martin Van Buren, wurde die Verhandlung an den Obersten Gerichtshof verlegt. Die Verteidigung der Afrikaner übernahmen amerikanische Abolitionisten, vertreten wurden sie durch John Quincy Adams, einen ehemaligen US-Präsidenten. Der Prozess wurde von Streitigkeiten über ein Seerechtsabkommen mit Spanien begleitet. 1841 wurden die Angeklagten freigesprochen, da ihr Recht auf persönliche Freiheit festgestellt wurde. Die ehemaligen Sklaven reisten 1842 zurück in ihr Heimatland."

Der Film hält sich verblüffend genau an die historischen Vorgaben. Große Schauspieler wie Morgan Freeman, Anthony Hopkins, Nigel Hawthorne, Matthew McConaughey und viele andere mehr. Dazu der Soundtrack von John Williams.

Unterhaltsam und bewegend, ein wirklich ausgezeichneter Film. Schade, das er so unbekannt blieb.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Florian Hoffmann TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Nach fast vier Jahren Pause brachte Steven Spielberg erneut wie 1993 zwei sehr unterschiedliche Filme in einem Jahr heraus: Im Sommer "Vergessene Welt", die sehr erfolgreiche Fortsetzung zu seinem größten finanziellen Erfolg "Jurassic Park", im Winter das Prestige-Projekt "Amistad", sein erster Film unter dem Banner seines neugegründeten Studios Dreamworks SKG. Doch während ihm in 1993 zum einen ein perfekter Unterhaltungsfilm und zum anderen mit "Schindlers Liste" einer der besten und wichtigsten Filme aller Zeiten gelang, war 1997 ein ungleich schwächeres und weniger inspirierteres Jahr.

"Amistad" ist ein hundertprozentig solider Film, handwerklich perfekt gemacht und versehen mit einer reichhaltigen und ernsthaften Thematik. Es ist ein nobler Film mit sehr guten Darstellern und einigen großartigen Momenten, doch letzten Endes springt der Funke einfach nicht so auf die Zuschauer über, alles wirkt etwas zu rein, zu kalkuliert, die Emotionalität der Geschichte wirkt leicht gekünstelt. Zum ersten Mal in seiner Karriere wirkte ein Spielberg-Film, ebenso schon "Vergessene Welt", einfach nicht richtig persönlich, die berühmte Spielberg-Magie war nicht mehr so recht zu spüren. Seine einzigartige Sensibiltät ist diesen beiden Filmen einfach nicht anzumerken, heraus kommen solide, aber seltsam distanzierte Filme.

"Amistad" behandelt die wahre Geschichte einer Meuterei auf dem Sklavenschiff Amistad im Jahr 1839, das sich auf dem Weg von Kuba in die USA befand. Diese wird angezettelt von Cinque (Djimon Hounsou), der das Schiff übernimmt und nach Afrika zurück möchte. Jedoch landen sie in den USA, wo sie festgenommen und eingesperrt werden. Der Film zeigt nun die vielen Gerichtsverhandlungen, die über das Schicksal der Afrikaner bestimmen. Im Fokus steht ein junger abolitionistischer Anwalt, Roger Sherman Baldwin (Matthew McConnaughey), der sich auf Besitzanspruchsfälle spezialisiert und die Angeklagten verteidigt.

Der Film beginnt bei der Meuterei, die überragend in Szene gesetzt ist: Diese findet bei einem wild wütenden Sturm statt, die einzigen Lichtquellen bei dieser Szene sind die Gewitterblitze, die das recht grausame Gemetzel immer mal wieder kurz erhellen. Die hervorragend fotografierte Szene ist höchst eindringlich und atmosphärisch gestaltet und man ist voll gefesselt. Hier wirkt Spielberg höchst inspiriert und inszeniert auf virtuose Weise. Das erste Drittel des Films erweist sich durchaus als sehr packend, jedoch zieht sich der zweite Akt dann teilweise etwas in die Länge, wenn es zum ersten Prozess geht, der schauspielerisch zwar absolut überzeugend, aber einfach auch etwas zu traditionell in Szene gesetzt ist.

Die zweite herausragende Sequenz des Films findet etwa zur Halbzeit statt, als Cinque vor Gericht seine Geschichte erzählt. Hier präsentiert Spielberg pures visuelles Geschichtenerzählen, was er so großartig beherrscht. Wir sehen eine recht ausführliche, minutenlange Rückblende, die gottseidank ohne Erzähler auskommt und absolut packend und teilweise sehr brutal inszeniert ist.

Bei den Darstellern ragen vor allem Djimon Hounsou und Anthony Hopkins heraus. Hounsou ist eine faszinierende Präsenz, die wie auch später u.a. bei "Blood Diamond" mit Vitalität förmlich vibriert. Hopkins spielt den ehemaligen US-Präsidenten John Quincy Adams, der sich am Ende des Films dem Fall annimmt und die Afrikaner leidenschaftlich verteidigt. Hopkins ist perfekt in seiner Rolle, sein großer Moment ist ganz klar die kraftvolle Rede, die er gegen Ende hält. Diese hat ihm dann wohl auch seine verdiente vierte und bisher letzte Oscar-Nominierung eingebracht. McConnaughey macht im Zentrum des Films eine sehr gute und auch sympathische Figur, der man gerne folgt.

Historisch gesehen hat sich "Amistad" als nicht ganz faktentreu erwiesen, was im Nachhinein auch von Experten kritisiert wurde. Spielberg gelang ein solider Film, der jedoch ganz und gar nicht zu seinen besten Werken gehört, da er trotz einiger hochkarätiger Momente einfach zu traditionell inszeniert ist und manchmal aufgesetzt emotional wirkt. Hier ist keine Spur von der überwältigenden emotionalen Kraft, die beispielsweise von "Schindlers Liste" ausgeht. Nichtsdestoweniger kann man mit Spielbergs 16. Spielfilm nicht viel verkehrt machen, er liefert auf jeden Fall gut gespielte und inszenierte Unterhaltung mit historischem Tiefgang und gelegentlichen bewegenden Momenten.
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Amistad - Steven Spielberg
Der Film "Amistad" von Steven Spielberg ist echt sehr sehenswert!
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Vor 5 Monaten von Bücherwurm veröffentlicht
Sklavenhandel
Ich denke es war eine der dunkelsten Zeiten unserer Weltgeschichte als Menschen auf so unwuerdige Weise behandelt wurden. Lesen Sie weiter...
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Ich jedoch bin von dem Film zutiefst enttäuscht, da ich ein Drama zu... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Marlow Hinz veröffentlicht
Sehr gut für Geschichtsunterricht
Ich habe dieses Produkt für meinen Geschichtunetrricht gewählt. Sehr gut geeignet!
Vor allem der Teil des Sklaventransportes nach Amerika. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Heite Andreas veröffentlicht
Genial
was ist genial? Die Urprünlichkeit der schwarzen Sklaven, geniale Leistung von Hopkins ! unbedingt kaufen! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. März 2010 von B. Stephan
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Sklaverei ist für viele von uns ein Wort, von dem wir zwar den Sinn kennen, aber nicht die Realität. Lesen Sie weiter...
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Der Anfang vom Ende der Sklaverei?
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Veröffentlicht am 20. Mai 2009 von Jack Wayne
Historische Fakten JA (eingeschränkt), Drama NEIN
Was Spielberg hier erreichen wollte ist aus meiner Sicht gerade Mittelmaß. Er hatte ein gutes Budget, gute Schauspieler, gute Kameraleute, gute Musik. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2008 von Heiko Kauffeld
Historische Fakten JA ( eingeschränkt), Drama NEIN
Was Spielberg hier erreichen wollte ist aus meiner Sicht gerade Mittelmaß. Er hatte ein gutes Budget, gute Schauspieler, gute Kameraleute, gute Musik. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2008 von Heiko Kauffeld
Das Sklavenschiff
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Veröffentlicht am 19. Mai 2008 von Jürgen Mayer
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