man hört die namen lars becker, tobias moretti und florian david fitz und man denkt automatisch: das muss ein großartiger film sein.
im grunde genommen stimmt das auch, bis auf die tatsache das die handlung an manchen stellen überladen und etwas verwirrend ist.
tobias moretti spielt, wie nicht anders zu erwarten, sehr überzeugend.
die rolle des amigo steiger scheint ihm wie auf den leib geschneidert zu sein. obwohl er eigentlich den part des absoluten antihelden übernommen hat, kommt man als zuseher nicht umhin ihn zeitweise sogar sympathisch zu finden.
florian david fitz hingegen wirkt anfangs etwas merkwürdig und befremdlich in der rolle des jupp sauerland. als sein fan denkt man unweigerlich: oh mein gott, so ein vollidiot wird aus dem ehemaligen dr. meier????
allerdings ändert sich dieses bild im laufe der geschichte. am schluss sorgt er sogar in gewohnter manier für gänsehaut. denn gerade die emotionalen szenen scheinen ihm besonders zu liegen.
und auch die anderen schauspieler sind gut gewählt und spielen stets rollen sicher.
alles in allem scheint dieser film auf jeden fall sehenswert.
allerdings sollte man von anfang an gut aufpassen, um nicht den faden zu verlieren. und es schadet auch nicht wenn man sich im vorfeld etwas genauer über die geschichte der raf informiert.