Dieses freistehende Gerät empfiehlt sich für die Verwendung bei modular zusammengestellten Küchenmöbeln oder als Ersatz für die oftmals hygienisch nicht mehr ganz einwandfreien beigestellten Geräte in Mietwohnungen.
Das gesamte Gerät inkl. Kochfeld ist weiß, der Backherd ist schwarz emailliert. Die Verarbeitungsqualität der Verkleidungselemente ist gut, die Spaltmaße sind gleichmäßig und lediglich die abnehmbare Abdeckplatte für die Kochmulde ist etwas labil.
Die Frontklappe des Herdes ist zweifach verglast und zu Reinigungszwecken relativ einfach demontierbar. Der Geschirrwagen läuft auf Rollen und ist auch voll beladen gut bedienbar.
Zum Justieren ist der Herd mit Stellfüßen ausgestattet, welche in Hinblick auf einigermaßen gleichmäßiges Fett in der Pfanne auch benutzt werden sollten.
Das Gerät funktioniert mit 400V Drehstrom, lässt sich aber beim Anklemmen an die Herddose über mitgelieferte Kupferbrücken auch bei 230V betreiben. Wer das in der Anleitung enthaltene Schaltschema nicht lesen kann, sollte hier unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen. Ein Anschlußkabel liegt dem Gerät nicht bei.
Die Kochplatten leisten auf den beiden 14,5cm Platten jeweils 1,0kW, auf einer 18cm Platte 1,4kW und auf dem sogenannten 18cm "Blitzfeld" 2,0kW.
Der Ofen soll mit einer leicht zu reinigenden Emailleoberfläche ausgestattet sein, wozu ich bis dato nichts sagen kann, verfügt über Ober- (0,9kW) und Unterhitze (1,3kW) und ist beleuchtet (25W).
Zur Ausstattung gehören ein verchromter Rost sowie eine profilierte Fettpfanne mit angenehm hohem Rand.
Die Gesamtleistung des Herdes liegt bei 7.7kW bei einer Energieeffizienzklasse A.
Bei Inbetriebnahme sollte die in der Beschreibung vorgeschriebene Prozedur für Herd und Ofen eingehalten werden. Die ersten 2-3 Betriebsstunden sind mit einem etwas unangenehmen Geruch verbunden, der sich nach dem "Einbrennen" jedoch schnell erledigt hat.
Fazit. Der Herd ist ein solider und preiswerter Begleiter wenn man auf technische Highlights verzichten kann.