Der Autor setzt viel Verständnis für spezifisch iranische Mentalitäten voraus, was den Ablauf der Episoden schwer nachvollziehbar macht. Das Gemenge von Dichtung und Geschichte ist wenig gelungen, die Übergänge sind nicht nachvollziehbar und machen die Spannung manches Mal zunichte.
Das Deutsch der Übersetzung scheint mir daran nicht schuldlos zu sein. Vielleicht liegt es an den zwei Übersetzern, von denen der eine oder die andere vermutlich entbehrlich gewesen wäre. Als Leser stolpert man in seltsam geklitterten Satzkonstruktionen herum. Sehr mühsam.