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Amerika: Roman (suhrkamp taschenbuch)
 
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Amerika: Roman (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Franz Kafka
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 6 (27. Januar 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518391542
  • ISBN-13: 978-3518391549
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 67.564 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dem Auswanderer Karl Roßmann treten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ungeheure Widerstände entgegen. Der Versuch, ein neues Leben zu beginnen, scheint zu scheitern.

Über den Autor

1883
Franz Kafka wird am 3. Juli als erstes Kind von Julie Kafka, (geb. Löwy, 1856-1934) und Hermann Kafka (1852-1931) in Prag geboren. Hermann Kafka war der tschechich erzogene Sohn eines jüdischen Fleischers und betrieb einen Laden für modische Accessoires ("Galanteriewaren"); Julie Kafka war die deutsch erzogene Tochter eines jüdischen Brauereibesitzers. Die beiden Brüder Georg (1885-87) und Heinrich (1887-88) sterben früh. Von den drei Schwestern Gabriele (Elli, verh. Hermann, 1889-1942?), Valerie (Valli, verh. Pollak, 1890-1942?) und Ottilie (Ottla, verh. David, 1892-1943), die alle in Auschwitz ermordet wurden, wird die Jüngste zu seiner besonderen Vertrauensperson innerhalb der Familie.

1889-1893
Besuch der "Deutschen Volks- und Bürgerschule", einer deutschen Knabenschule, am Prager Fleischmarkt.

1893-1901
Besuch des "Altstädter Deutschen Gymnasiums" im Kinsky-Palais; Abitur. Im August 1901 verläßt Kafka zum ersten Mal Böhmen und reist mit seinem Lieblingsonkel Siegfried Löwy nach Norderney und Helgoland.

1901-1906
Jurastudium an der Deutschen Universität in Prag; Promotion zum Dr. iuris.
Zwischenzeitlich studiert Kafka ein Semester Germanistik und besucht kunsthistorische Vorlesungen.

1902-1904
Briefwechsel mit dem Schulfeund Oskar Pollak (1883-1915); darin die älteste erhaltene Erzählung, die vertrackte Geschichte vom schamhaften Langen und dem Unredlichen in seinem Herzen (Dezember 1902) und die Ankündigung, "ein Bündel" vorzubereiten, in dem "nichts fehlen" wird als die "Kindersachen": "Du siehst, das Unglück sitzt mir von früh an auf dem Buckel" (6. 9. 1903).

1902
Erste Begegnung mit Max Brod (1884-1968), der zu seinem engsten Freund und Vertrauten werden wird.

1904-1905
Die früheste erhaltene umfangreichere Prosaarbeit, die erste Fassung der Novelle Beschreibung eines Kampfes, entsteht.

1907
Hochzeitsvorbereitungen auf dem Lande (Romanfragment). Eintritt in die Versicherungsgesellschaft "Assicurazioni Generali" (Oktober 1907 bis Juli 1908).

1908
In der "Zweimonatsschrift" Hyperion erscheinen als erste Veröffentlichung Kafkas acht Prosastücke unter dem Titel "Betrachtung". Ende Juli: Eintritt in die "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt für das Königreich Böhmen in Prag", wo Kafka bis zu seiner Frühpensionierung am 1. Juli 1922 angestellt bleibt.

1909
Das Gespräch mit dem Beter und das Gespräch mit dem Betrunkenen aus der Beschreibung eines Kampfes erscheinen im Hyperion. Ferienaufenthalt mit Max und Otto Brod in Riva am Gardasee; gemeinsamer Besuch der Flugwoche in Brescia. Die Aeroplane in Brescia, eine auf Anregung Brods entstandene Reportage, wird in der deutschprachigen Prager Tageszeitung Bohemia abgedruckt. - Beginn der überlieferten Tagebuchaufzeichnungen.

1910
Brod rettet das Manuskript der Beschreibung vor der Vernichtung durch den Autor. Im Tagebuch entsteht Unglücklichsein, die Schlußerzählung von Betrachtung. - Reisen nach Paris und Berlin.

1911
Freundschaft mit dem ostjüdischen Schauspieler Jizchak Löwy (1887-1942, Treblinka), dessen Truppe bis 1912 in Prag gastiert. Die Beschäftigung mit der jiddischen Theatertradition regt ihn Ende des Jahres zu seinen im Tagebuch festgehaltenen Gedanken über "kleine Litteraturen" an. Eine nicht überlieferte "erste Fassung" des Amerikaromans entsteht.

1912
Im Februar veranstaltet Kafka einen Vortragsabend mit Löwy und hält einen Einleitungsvortrag über Jargon (mit "Jargon" ist die jiddische Sprache gemeint), der, zusammen mit den Fragmenten über "kleine Litteraturen", eine der wichtigsten Äußerungen Kafkas über sein Verhältnis zur Sprache und zur Literatur darstellt.
Betrachtung, Kafkas erste Buchveröffentlichung, erscheint im Rowohlt (ab 1913: Kurt Wolff) Verlag. Am 13. August lernt er seine spätere Verlobte Felice Bauer (ab 1919 verh. Marasse, 1887-1960) bei Max Brod kennen; seinen ersten Brief an sie schreibt er am 20. September. In der Nacht vom 22. auf den 23. September entsteht Das Urteil, bis zum Ende des Monats Der Heizer, das erste Kapitel des Verschollenen ("Amerika"). Kafka schreibt Die Verwandlung und die meisten weiteren Kapitel des Amerikaromans. Bei einem "Prager Autorenabend" der Herdervereinigung am 4. Dezember trägt er öffentlich Das Urteil vor.

1913
März: erster Besuch bei Felice Bauer in Berlin. Der Heizer erscheint in der Buchreihe Der jüngste Tag, Das Urteil in dem von Brod herausgegebenen literarischen Jahrbuch Arkadia. September: Reise Wien-Triest-Venedig-Riva. Dort Affäre mit G. W. (das ist Gerti Wasner, die "Schweizerin"). Im Tagebuch (21. Oktober) erster Hinweis auf den Jäger-Gracchus-Stoff ("Im kleinen Hafen eines Fischerdorfes ..."). Zwischen Februar 1913 und Juli 1914 stagniert die literarische Arbeit. Die Beziehung zwischen Kafka und Felice Bauer entwickelt sich krisenhaft. Beginn eines intensiven Briefwechsel mit Grete Bloch (1892-1944, Auschwitz), einer Freundin Felice Bauers, die zwischen beiden vermittelt.

1914
1. Juni: Offizielles Verlöbnis mit Felice Bauer in Berlin. 12. Juli: Auflösung des Verlöbnisses im Hotel "Askanischer Hof"; Kafka spricht später vom "Gerichtshof im Hotel". Noch im Juli beginnt Kafka die Arbeit an dem Proceß-Roman; zum ersten Mal kann er außerhalb der elterlichen Wohnung in eigenen Zimmern bei seinen älteren Schwestern arbeiten. Der ausbrechende Erste Weltkrieg findet in dem Tagebucheintrag vom 2. August 1914 seinen Niederschlag: "Deutschland hat Rußland den Krieg erklärt. - Nachmittag Schwimmschule". - Oktober: Das "Oklahama"-Kapitel [!] des Verschollenen und In der Strafkolonie entstehen. Wiederaufnahme des Briefwechsels mit Felice Bauer. Dezember: Vor dem Gesetz, Der Dorfschullehrer.

1915
Das Blumfeld-Fragment entsteht. Kafka mietet ein eigenes Zimmer. Er trifft Felice Bauer (Mai/Juni). Die Verwandlung erscheint in der Monatsschrift Die weißen Blätter und im Dezember in Der jüngste Tag. Carl Sternheim gibt das Preisgeld für den Fontane-Preis an Kafka weiter.

1916
Kafka bemüht sich vergeblich um eine Aufhebung seiner "Reklamation", d. h. der Befreiung vom Kriegsdienst, die er als Beamter der Versicherungsanstalt genießt. Im Juli Aufenthalt mit Felice Bauer in Marienbad, im November in München, wo er In der Strafkolonie vorträgt. Von November 1916 bis Mai 1917 arbeitet Kafka in einem Häuschen in der Prager Alchimistengasse, das ihm seine Schwester Ottla zur Verfügung stellt. In den sogenannten "acht Oktavheften" (in Wirklichkeit wohl neun, da mindestens eines nicht überliefert ist) entstehen dort u. a. die Texte des Landarzt-Bandes (außer den älteren Vor dem Gesetz und Ein Traum), der Kübelreiter, das Jäger-Gracchus-Fragment, Beim Bau der chinesischen Mauer und der Nachbar.

1917
Kafka beginnt Hebräisch zu lernen. Im Juli zweite Verlobung mit Felice Bauer. August: Heftiger Bluthusten, als dessen Ursache im September Tuberkulose diagnostiziert wird. Den Ausbruch der Krankheit nimmt Kafka zum Anlaß, das Verlöbnis mit Felice Bauer endgültig zu lösen (offiziell im Dezember); letzter Brief an sie am 16. Oktober. In den Oktavheften entstehen u. a. zahlreiche Aphorismen und der Sirenen-Text (23. oder 24. Oktober). Ab September lebt Kafka für acht Monate auf dem Land bei Ottla in Zürau (Nordböhmen).

1918
Die letzten beiden Oktavhefte entstehen, darin u. a. der Prometheus-Text (Januar) und das Tempelbau-Fragment (Frühjahr). Kafka stellt ein Konvolut mit Aphorismen zusammen, das er 1920 um weitere acht Zettel ergänzt. Im Mai nimmt er seine Arbeit in der Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt wieder auf. - Die militärische Niederlage der Mittelmächte beschleunigt den endgültigen Zerfall der Donaumonarchie. Am 28. Oktober wird die Tschechische Republik ausgerufen.

1919
Kafka verlobt sich mit der jüdischen Tschechin Julie Wohryzek (1891-1939). Der für November anberaumte Hochzeitstermin scheitert; die Verlobung wird im Juli 1920 aufgelöst. Kafka verfaßt den sogenannten Brief an den Vater, den dieser allerdings nie zu lesen bekommt. In der Strafkolonie erscheint im Kurt Wolff Verlag.

1920
Der Band Ein Landarzt erscheint im Kurt Wolff Verlag (mit Impressum 1919). Die Er-Aphorismen und zahlreiche Erzählungen, darunter Zur Frage der Gesetze, Die Truppenaushebung, Poseidon, Das Stadtwappen, Die Prüfung, Der Geier, Kleine Fabel und Der Kreisel, entstehen. Liebesbeziehung und Beginn des Briefwechsels mit der tschechischen Journalistin Milena Jesenská (verh. Pollak, 1896-1944, Ravensbrück), die, als erste Übersetzerin von Kafka überhaupt, einige Dichtungen Kafkas ins Tschechische überträgt.

Dezember 1920 bis August 1921
verbringt Kafka in Matliary in einem Lungensanatorium in der hohen Tatra, wo er den jungen Mediziner Robert Klopstock (1899-1972) kennen lernt, der dort auch Patient ist. Ab Ende August noch einmal zwei Monate Büroarbeit, dann Beurlaubung bis zur Pensionierung am 1. Juli 1922. Im Spätjahr verfaßt Kafka das erste der sogenannten zwei "Testamente", in denen er von dem als Nachlaßverwalter eingesetzten Max Brod die Vernichtung seines gesamten literarischen Nachlasses verlangt. Brod wird diese Testamente 1925 im Nachwort zu seiner Edition des Proceß-Romans veröffentlichen und begründen, warum er Kafkas Wunsch nicht nachgekommen ist.

1922
Februar bis August: Arbeit am Schloß-Roman. Weiterhin entstehen u. a. Erstes Leid, Fürsprech...

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35 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Geschrieben im schönsten und klarsten Deutsch der Welt, 18. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Amerika: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Schon lange nicht mehr an die Oberfläche meines Bewußtseins geschwemmte Kinderträume tauchten auf, als ich dieses Buch las. Die Körperhaltung, die ich beim Lesen einnahm, war die eines Zusammengekauerten, der nach Atem ringt und meint, er müßte sich schützen. Und das, obwohl Karl Roßmann, die kindlich jugendliche Hauptperson in Franz Kafkas Roman "Amerika", redlich bemüht ist, sich zu wehren und so seinen Peinigern zu entgehen.

In verschlungenen, stringierenden Engführungen kommt er immer wieder in Situationen, in denen ihm Unrecht getan wird. Aber das eigentlich ihn grob Bedrohende ist in ihm und sich dem durch Flucht zu entziehen, ist unmöglich. So taucht man als Leser in Alptraumwelten und Labyrinthe menschlicher Unberechenbarkeit, in ein Ausgeliefertsein, das einen bitten und betteln läßt, es möge vorübergehen.

Für mich schreibt Franz Kafka das schönste und klarste Deutsch, das jemals geschrieben wurde. Seine Sprache ist von bezwingender, suggestiver Kraft. Der Klang seiner Worte ist unbeirrbar. Satz für Satz ist ein Kunstwerk für sich, das man immer wieder staunend vor sich hin sagen kann, ohne zu ermüden. Kafka holt die Bilder aus einer Tiefe, die im Dunkeln liegt und die sich schnellen, fraglosen Blicken entzieht. Er zwingt zum Hinuntersteigen in die eigene Empfindlichkeit und nur wenn man es wagt sich der auszusetzen, erschließt sich dieser Roman in seinem vollen narkotisierenden Rausch.

Die Geschichte von Karl Roßmann hat keinen Anfang und kein Ende. Sie ist unsere eigene unüberhörbare nicht zum Verstummen zu bringende Stimme, ein kurzes Aufleuchten in einer sonst finsteren Welt.

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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Amerika als Ort der Isolation und des Mißtrauens, 17. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Amerika: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Kafka war angeblich nie in Amerika. Er wählt Amerika als lichtesten und hoffnungsfrohesten Ort seiner "Trilogie der Einsamkeit". Karl Rossmann, ein von den Eltern verstossener, introvertierter Teenager, landet mit dem Schiff in Amerika und muss sich von nun an durchschlagen. Dies gelingt ihm nur unter Wert . Er setzt auf Vertrauen und Ehrlichkeit um den reichen Onkel oder Fremde auf der Wanderschaft als Freunde zu gewinnen. Keinem kann er trauen, keinem gegenüber zeigt er die Härte, die notwendig ist um sich Respekt zu verschaffen. Karl bleibt ein Getriebener, phasenweise bis zur unwürdigen Knechtschaft unter seinen zeitweiligen Weggefährten. Er nimmt den einen Job an und verliert ihn wieder, weil er nicht egoistisch oder nicht diszipliniert genug handelt.

Kafka hat in seinem -leider unvollendeten Werk- die Kehrseite des "American Dream" vorweg genommen: Nicht die Belohnung für Ehrgeiz und Fleiss sondern für den richtigen Deal, ein Verkäufertalent, die richtigen Beziehungen und das nötige Maß an Kaltschnäuzigkeit. Sehr gut beschrieben ist auch die innere Zerrisenheit Karls einerseits die Idee eines Traumjobs zu haben, anderseits nur Jobs zu bekommen, für die er (freudlose) Erfahrungen vorweisen kann.

Sehr interessant auch das letzte Kapitel "Das Naturtheater von Oklhoma": Ein riesiger Wanderzirkus (mit viel Phantasie eine in diesem Zusammenhang vorweggenomme Mischung aus Disney World und New Economy) zieht über die Städte um Personal für das grosse Schauspiel einzusammeln. Sie haben für jeden Verwendung und verbreiten buchstäblich mit Pauken und Trompeten viel Hoffnung unter den Arbeitssuchenden. Die Frage Karls, wie sich denn all der Marketingaufwand rechnen könne, wo das eigentlich Geschäft doch noch sehr unsicher sei wird beantwortet mit: "Darum mache dir mal keine Sorgen." Leider hat Kafka das Werk nicht zu Ende gebracht...

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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ein etwas anderer Kafka, 24. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Amerika: Roman (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Dieser Roman zeigt Kafka aus einem anderen Blickwinkel.
In "Amerika" werden zwar die selben Problematiken aufgerufen, die nach hermeneutischer Sichtweise auch in seinen anderen großen Werken zu finden sind, wie Anpassung, Labyrinth-komplex, Autorität als Waffe gegen das Individuum, doch gibt Franz Kafka hiermit, ohne je in Amerika gewesen zu sein eine naturalistisch, wohlgemerkt anmutende Sozialstudie über Amerika und dessen großen Traum. Der Erzählstil ist klar und rein, sodass es dem Leser leicht fällt, die intertextuell-topographischen Türen zu finden, die er hier baut zu finden und zu öffnen. Doch man darf nicht annehmen, dass dieser Roman, trotz des scheinbaren Optimismus ein positives Werk von Kafka ist. Der Protagonist ist ebenfalls dem Untergang unterlegen, doch trifft ihn diesmal keine Schuld an seiner Tragödie. Er wird einfach so hineingeworfen und ist zum Handeln verurteilt. Der existentialistische Aspekt in diesem Roman ist meiner Meinung nach viel umfangreicher, als in seinen anderen Werken. Ich will durch Amerika Kafkas andere Werke nicht in den Schatten stellen, oder irgendwie behaupten, sie sein schlechter als Amerika, das wäre Blasphemie, aber Amerika ist anders als die Anderen, und darum ein beeindruckendes Werk.
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