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Amerika für Geschäftsleute
 
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Amerika für Geschäftsleute [Taschenbuch]

Max Otte
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wer seine berufliche Zukunft in die USA verlegen will, sollte vorher einiges über die dortigen Gepflogenheiten wissen. Gerade im Berufsleben hängt der Erfolg nicht zuletzt auch von der Bereitschaft ab, sich den gesellschaftlichen Regeln anzupassen. Max Otte hat einen Ratgeber verfaßt, in dem die wichtigsten Punkte zusammengefaßt sind. Otte ist Professor an der Boston University und Associate bei Simon, Kucher & Partner und studierte in den USA.

Im Gegensatz zu den Deutschen sind die Amerikaner schnell versucht, einander mit dem Vornamen anzureden. Solange kein unpassender nickname verwendet wird, ist dies besser zu akzeptieren. Bei Vorstellungen kann auf die Nennung von Titeln verzichtet werden, wenn beide Partner den gleichen Status haben. Wenn man aber jemanden einer wesentlich älteren Person oder einem Amtsinhaber bekannt macht, sollte der Titel verwendet werden. Aus bestimmten Verabschiedungsfloskeln eines amerikanischen Geschäftspartners kann einiges herausgelesen werden, wenn sie wie folgt klingt: Let's get together sometime oder We'll have to have lunch together. Das heißt, daß man als interessante Person empfunden wurde und einem Wiedersehen nichts im Wege steht.

Kommt es zu einem ersten Gespräch beim business lunch, sollte beim Partner gegen Ende des Essens Interesse geweckt worden sein. Der Autor zitiert Gerd Kichniawy mit "in den berühmten 5 bis 8 Minuten zwischen Dessert und Kaffee müssen Sie Ihr Gegenüber geknackt haben".

Ein elementares Kapitel ist die richtige Kleidung. Der Kodex kann -- vor allem bei Männern -- sogar von Bundesstaat zu Bundesstaat stark variieren. Generell gilt, sich korrekt und dezent zu kleiden. Eine Frau der Upper-middle-class erscheint im Flanellkleid, Kostüm in Grau, Khaki oder Schottenkaro, dazu in einer hochgeschlossenen weißen Bluse und flachen Schuhen. Hautfarbene Strümpfe -- auch im Sommer -- sind ebenso ein Muß wie knielange Röcke. Männer sollten dunkle Anzüge mit einfarbigen Hemden oder mit einfarbigen Längsstreifen und Krawatten, die bis zum Gürtel reichen, tragen. Die Schuhe dürfen schwarz, burgunder oder braun sein und keine Metallteile oder Designerlogos haben. Wer zu einer Cocktailparty eingeladen wird, kann sich freuen. Sie wird vor allem gegeben, um möglichst viele neue Leute kennenzulernen. Die Etikette fordert es, sich nach einer Minute oder maximal 10 bis 15 Minuten einem anderen Gast zuzuwenden. Es ist für Europäer sicherlich nicht leicht, für genügend Gesprächsstoff zu sorgen, aber es gibt einen Hilfe-Code: 1. Erzählen Sie die Wahrheit, 2. Machen Sie Komplimente, 3. Gehen Sie Risiken ein. Trotz der strengen Kleidervorschriften in den USA im Geschäftsleben sind Freiheiten im Small talk erlaubt. Offenheit und ehrlich gezeigte Gefühle kommen immer an.

Das Buch ist ein interessanter Ratgeber für alle, die sich für die USA interessieren oder dort arbeiten wollen. --Corinna S. Heyn

Kurzbeschreibung

Amerika ist anders, denn das amerikanische Geschäftsleben wird von vielen ungeschriebenen Regeln geleitet. Dieses Buch hilft, subtile und schwierige Situationen zu verstehen und zu meistern.

Der Autor über sein Buch

Amerika ist anders
Amerika ist anders. Dies merken wir aber nicht nach einigen Reisen nach Florida oder in den Mittelwesten. (Sie würden einem Anerikaner ja auch nicht raten, deutsche Umgangsformen durch einen Aufenthalt in Las Palmas zu erkunden.)

Es besteht die Gefahr, daß wir in eine "Kulturfalle" tappen. Wir denken, daß wir Amerika kennen und achten gerade deswegen nicht auf die Unterschiede zwischen kontinentaleuropäischen und amerikanischen Geschäftskulturen.

Mit diesem Buch will ich Ihnen helfen, auch verborgene und schwierige Aspekte der amerikanischen Geschäftskultur zu verstehen.

Inbesondere werden Sie etwas erfahren über: Geschäftsetikette und Umgangsformen, Ergebnisse der interkulturellen Forschung, Verhandlungsstil, Unternehmenskultur Projektmanagement in gemischen deutsch-amerikanischen Teams, Führungsverantwortung in US-Unternehmen Kleidung, Freizeit.

Dabei hoffe ich, daß Sie eine vergnügliche und kurzweilige Lektüre vorfinden. Viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg in Amerika!

Über den Autor

Max Otte hat an der Princeton University promoviert, ist Professor an der Fachhochschule Worms und Leiter des von ihm gegründeten Instituts für Vermögensentwicklung (IFVE) in Köln, unabhängiger Fondsmanager sowie Direktor des Zentrums für Value Investing e.V. Er hat mehrere Bücher zu Wirtschafts- und Kapitalmarktthemen veröffentlicht. Sein Buch Der Crash kommt wurde zu einem überwältigenden Bestseller.

Vorwort

Die Idee zu diesem Buch entstand im Sommer 1995. Zum ersten Mal seit mehreren Jahren hatte ich wieder längere Zeit in einer deutschen Organisation zu tun. Plötzlich wurde mir erneut bewußt, wie unterschiedlich Amerikaner und Kontinentaleuropäer wirklich sind.

Die Recherche ergab, daß kaum Literatur zum Thema existiert. Auf der einen Seite sind da die allgemeinpolitischen Bücher über Amerika. Auf der anderen Seite gibt es einige technische Handbücher. Aber dazwischen - im Bereich der Etikette und Unternehmenskultur - herrscht weithin gähnende Leere. Es nützt nichts, daß wir viel amerikanische Managementliteratur lesen und die amerikanischen Ideen auch in Deutschland anwenden. Im Gegenteil: Beide Seiten werden oft unter demselben gedruckten Wort höchst unterschiedliche Sachverhalte verstehen. Mit dem vorliegenden Buch möchte ich einen Beitrag zur Überbrückung von europäisch-amerikanischen Unterschieden in Geschäftsleben, Management und Freizeit liefern.

Mein besonderer Dank gilt fünf Personen: Sandy und Tyler Clark haben in Princeton, New Jersey, beim Research geholfen, während ich in der Bergwelt von Jackson Hole, Wyoming, das Manuskript fertigstellte. (Die virtuelle Multimediawelt beginnt tatsächlich, unser Leben zu verändern!) Frank Schwoerer, mein Verleger, hat dem Projekt einen großen Teil seiner knappen Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt und mir viele wertvolle Anregungen gegeben. Gerd W Kichnlawy, der seit fast zwei Jahrzehnten deutsche Unternehmen beim Markteintritt in die USA berät, gab mir wichtige Hinweise zum Thema Marketing in den USA. Wolfgang Gehring von Continental Airlines hat sich schnell und unbürokratisch innerhalb weniger Minuten entschieden, das Buch zu unterstützen. Es gibt hier durchaus ein Element der Gegenseitigkeit: Auf der Strecke Frankfurt-New York bin ich schon immer Continental Airlines geflogen - aus Überzeugung. Kürzlich ist auch die Strecke Düsseldorf - New York hinzugekommen.

Dies ist allerdings kein Buch über den Luftverkehr oder über die Vorzüge bestimmter Fluglinien, sondern über kulturelle Unterschiede zwischen dem deutschsprachigen Europa und Amerika. Amerika ist anders: Auch hier wird das Geschäftsleben von vielen oft umgeschriebenen und unbekannten Regeln geleitet. Wir lernen diese Feinheiten in Umgangsformen und Unternehmenskultur nicht durch einige Besuche kennen. Gerade ihre Kenntnis macht aber bei diffizilen Situationen oft den Unterschied zwischen Erfolg und Mißerfolg aus.

Dieses Buch will Ihnen dabei helfen, auch verborgene und schwierige Aspekte der amerikanischen Geschäftskultur zu meistern. Insbesondere werden Sie etwas über amerikanische Geschäftsetikette, Verhandlungsstil, Unternehmenskultur und Führungstechniken erfahren. Wenn Sie sich bei der Lektüre auch noch gut unterhalten, um so besser.

Viel Spaß bei der Lektüre und viel Erfolg in Amerika!
Max Otte -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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