die starkomiker billy crystal nicht nur geschrieben hat, sondern er spielt den pr-manager der den neuen film des traumpaares eddie (john cusack) und gwen (catherine zeta-jones) promoten soll.
dabei gibt es einige probleme zu managen. einmal sind die beiden nun zerstritten, und eddie weilt in einem sanatorium wegen der trennung. gwen hat sich mit einem spanischen lover eingelassen, der so herrlich spanisch lispelt. der letzte gemeinsame film der beiden hat ein oscar preistraeger und schraeger regievogel (christopher walken) gedreht, und der will den film vorher niemand zeigen, sondern erst bei der pr-veranstaltung mit den schauspielern und der presse.
last and least die schwester von gwen namens kiki (julia roberts), die die launen und ueberdrehtheit ihrer schwester aus-/ertragen muss, denn sie ist ihre assistentin.
also genug zuendstoff um mit hollywood gruendlich abzurechnen.
es ist eine bitterboese farce, die wirklich mit allem abrechnet. mit regiegenies, produzenten, presse und den total behaemmerten schauspielern.
aber es ist kein schenkelklopferhumor! sondern eher ein lachen, das einem oft im halse stecken bleibt.
der film ist so zynisch wie der pr-agent den billy crystal darstellt.
manches mag einem ueberzogen vorkommen, ich bin aber absolut ueberzeugt davon dass billy hier seine langjaehrigen erfahrungen zu papier gebracht hat.
ein film der spass macht, der einem die schalthebel hinter der buehne zeigt, andererseits aber einem selber/dem publikum einen spiegel vorhaelt.
denn einerseits herrscht da viel lug und trug bei der branche, aber warum ist das so? weil die menschen eben so herzallerliebste traumpaare sehen wollen. egal wie verlogen das auch sein mag.
es gab und gibt genug dieser traumpaare. angefangen bei taylor/burton.
vielleicht blieb mir auch deswegen das lachen manchmal im hals stecken...
fazit: kein grosser ablachfilm - aber ein kluger, fein beobachteter bitterboeser film.